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27.05 -29.09.21

In eigener Sache

Durch die politische Szene fegt Sturm. Ereignisse / Zustände erfordern sorgfältige Kommentierung. Weil “noch wichtigere” Ereignisse / Zustände eintreten, wurden seit Wochen mehr Themen als sonst nicht behandelt oder blieben häufiger unvollständig.

Es wird also versucht, die derzeit (noch) nicht vollendeten Beiträge bald fertig zu stellen und bei Angabe des zunächst vorgesehen Datums aktuell vervollständigt zu bringen. Das sind:

  1. 25.05.21 Politikerleinchens ...
  2. 24.05.21 “BVerfG auf ...
    (der Bezug auf volatile, noch so wissenschaftliche Erkenntnisse unterminiert den Bestimmtheitsgrundsatz der juristischen Norm)
  3. 14.05.21 “Deutungsmacht ...
     

16.01.22

Die russische Regierung

  1. hat die Ukraine militärisch umzingelt,
  2. will die Ukraine erpressbar machen (Nordstream)
  3. zur für sie gefährlichen kasachischen Krise nur ein mickriges Kontingent von 2000 Militärs entsenden können,
  4. hat völkerrechtswidrig, also illegitim und illegal, die Krim besetzt und einverleibt.
  5. lässt grundlos Aufständige im Donbas logistisch und mit Kriegsmaterial (u.a. Boden- Luft-Raketen) versorgen,
  6. lässt seit Jahren politisch missliebige Personen im In- und Ausland ermorden,
  7. lässt Bürger mit fadenscheinigen Beschuldigungen in Schauprozessen verurteilen,
  8. lässt zivile Organisationen auflösen.
  9. Pressefreiheit, Fehlanzeige.

Schwache russische Regierung pfeift innenpolitisch aus dem letzten Loch

Kann jemand die vorstehende Behauptung widerlegen? So beknackt, ihre lächerlich- eklatante Widersprüchlichkeit nicht klar zu sehen, können die wenigen Herrschenden in Russland, europäische Kulturnation, nicht sein. Sie handeln aggressiv-kriegerisch aus blanker Not. Weil sie blind, einen anderen Ausweg nicht sehen. Ihre Taktik mag rational kalkuliert sein. Ihre Strategie führt zumindest Russland selber in den Ruin. So wie das Herrschaftssystem der UdSSR, das schließlich 1991 implodierte.

Es ist richtig, mit den Herrschern Russlands zu verhandeln. Ziel hierbei ist, ihre Gefährlichkeit zu domestizieren. Wir, der Westen wollen Sie, Wladimir Putin, nicht wie Nawalny als Insasse eines Straflagers erleben. Motto also: “Putin, was können wir Sie tun, um Aufstand und Ihren (persönlichen) Machtverlust zu vermeiden?” Diskretion ist Ehrensache.
 

15.01.22

Würdigung der Rede von Christian Lindner an 3K22

Noch war die Ampel-Regierung nicht etabliert, das haben die Ampel-Parteien den Merkelschen Kampf gegen die Pandemie umgekrempelt. Rationalität in Abhängigkeit der Pandemie-Entwicklung lautet die neue Richtschnur. Die Konsen laufen Sturm, wollen, dass die Ampel eine Impfpflicht durchsetzt. Typisch obrigkeitliches Denken. Mit am wichtigsten: Die Antipandemie-Strategie wird künftig im BT verhandelt, nicht in diskreten Zirkeln erlauchter Koryphäen

Es war die erste Gelegenheit, Bijan Djir-Sarai, geboren in Teheran, als künftigen Generalsekretär der FDP vorzustellen. Mit seinem Lebenslauf verkörpert Djir-Sarai in besonderer Weise die Freiheit des Menschen gestern-heute-künftig.

Endlich wird mit der Ampel machbar, Einwanderung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die Zeiten der Migrationshintergründler sind Vergangenheit. Welcher Geburtsort auch immer, das Aufstiegsversprechen gilt für jeden. Ermöglichen statt verbieten bestimmt vielfältig den Handlungsrahmen. Vorrangiges und Nachrangiges werden benannt und die Konsequenzen daraus gezogen. Ein Motto ausgerufen vor 50 Jahren gilt aktualisiert: “Alte Zöpfe abschneiden”.

Die FDP stellt eine Gretchenfrage:

    Wird die CDU/CSU "bei jeder sich bietenden Gelegenheit die in einer Koalition notwendigen Kompromisse der FDP zum Thema machen? In Kenntnis dessen, dass es eine Ampelkoalition ja auch deshalb gibt, weil die Union ja gar nicht regierungsfähig
    war. Wird sie die reine Lehre dessen im Bundestag vertreten, was sie selbst 16 Jahre nicht umgesetzt hat? Oder ist ein echtes Zukunftsgespräch mit der zukünftigen Opposition oder mit der gegenwärtigen Opposition und dem zukünftigen Vorsitzenden möglich? Wir haben kein Interesse daran, als Freie Demokraten uns von CDU und CSU zu entfremden. Ganz im Gegenteil. Eine Belebung des politischen Gesprächs und eine vielfältige politische Landschaft ist eine Bereicherung für unsere Demokratie."

Dazu schwieg Christian Lindner

Der Idee und Initiative von Christian Lindner ist zu verdanken, dass in Deutschland eine zu Demokratie passende politische Kultur sich nach dem 26.09.21 etablieren konnte. Liberale Geisteshaltung, liberale Empathie, liberales Lebensgefühl lässt sich teilen. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass politische Partner, politische Freunde, politische Wettbewerber ihr Gesicht wahren können. Deswegen ist und bleibt richtig, den eigenen Beitrag hierzu nicht an die Glocke zu hängen. Es widersprechen sich Verschwiegenheit und Transparenz nicht.

Vergangenheit prägt. Ist aber unwiderruflich geschehen. Zukunft wird noch besser, wenn alle frei und befreit sind Zukunft zu zimmern, gar zu schmieden.
 

14.01.22 Sitzordnung im Wirtschaftsausschuss des BT

Houben: Ampel sitzt zusammen, der Rest ...

... nämlich das Sammelsurium aus Konsen, Natios und Marxo-Sozialisten gemeinsam auf der anderen Tischseite. Selbstverständlich sind Freiheit und Respekt der anders Denkenden sicher zu stellen.
 

14.01.22 Kommentar mit alternativen Schlagzeilen

Politik besser ohne freiwillige Maskenpflicht
Nur zu Genossen: Frisch gewagt ist halb gewonnen
Unter dem Strich eine tolle Idee

FAZ und KStA berichten, die russische Regierung schließe nicht aus, Militär in Kuba und Venezuela zu stationieren ... falls die USA keine Sicherheitsgarantien im Sinn der Vorschläge der Putin-Regierung gewähren.

Das ist eine großartige Idee. Fragt sich nur, warum nicht auch Stationierung von russischem Militär in Argentinien, Bolivien, Mexiko, Nicaragua, gar Kolumbien oder demnächst Chile?

Wichtig bleibt eine freie Ukraine, die niemand daran hindert, Mitglied in beliebigem Bündnis ihrer Wahl zu werden. Eine friedliche russische Regierung könnte auch dadurch positives Profil gewinnen, dass sie ihr Militär aus der Ukraine und Syrien zurückzieht, ihre Fremdenfeindlichkeit gegen “ausländische” Organisationen einstellt und ihren eigenen Bürgern, Wohlstand und vor allem viel Freiheit (keine Morde an Regime-Gegnern, Freiheit für Nawalny) gewährt.
 

13+14.01.22

Viele Wege führen zu Totalitarismus

Zunächst muss eingesehen werden, dass totalitäre Neigungen verbreitet sind. Machtstreben, sich nicht in die karten schauen lassen, auch Habsucht o.ä. spielen ihre Rolle. Es gibt ohne Zweifel Personen, die totalitäre Praxis als vorteilhaft verkaufen können und außerdem viele, die trotz verbreiteter darwinistischer Praxis ihre totalitären Neigungen unter Kontrolle halten; Resultat ist in solchen Fällen die bessere demokratische Qualität.

Die FNSt thematisierte am 07.01.22 drei Aspekte: “Gegen autoritäres Denken” (1), “Kasachstan” (2) und “Die Obrigkeit will offenbar ihr Herrschaftswissen behalten” (3). Damit wird gezeigt wie unterschiedlich Quellen und Praxis von Totalitarismus sind.

Nach dem geschichtlich unbekanntem Vor-Altertum und Altertum setzte sich an den Brennpunkten zivilisatorischer Entfaltung, etwa Ägypten, Mesopotamien, Persien, Indien, China, der jeweiligen Subkulturen und sogar im Amerika von Asien längst isoliert, Absolutismus, d.h., Totalitarismus durch. Der historische Weg führt nicht zum Totalitarismus, sondern kommt aus der Welt des Totalitarismus.

In den letzten ca. 4000 bis 100 Jahren sind praktisch ausnahmslos alle (totalitären) Hochkulturen verfallen, gar untergegangen und demokratischere. Herrschaftsformen traten an ihre Stelle.

Seit dem gibt es viele verschieden spezifische Wege zurück in den primitiven Totalitarismus des Altertums.

  1. Ohne auch nur kurze Zeit der Demokratie wird in China begründet durch das kulturelle Erbe aus Tausenden Jahren heute strammer Totalitarismus gefahren.
  2. Die Genese des russischen Totalitarismus gründet dagegen auf historischen und geographischen Fakten: Anders als totalitär war das größte Land der Weltgeschichte weder aufzubauen noch zu erhalten. Das Bewusstsein des kulturellen Nationalismus hat und katalysiert noch heute den russischen Totalitarismus.
  3. Die künstlich geschaffene (entworfene) Ideologie des Marxismus hat seit 150 Jahren harte totalitäre Regime inspiriert, beflügelt, katalysiert und viele Jahre lang stabil gehalten. Obwohl Totalitarismus in Russland und China zur Tradition gehören, konnten die Regime ihre innere Widerstandskraft durch Marxismus stärken. Die diesbezügliche Intention der heute in Russland herrschenden Personen ist unklar.
  4. Aktion und Reaktion: In vielen Ländern wurden mit der Zeit ideologisch begründete totalitäre Regime so unbeliebt, dass die Akzeptanz von Militärdiktaturen entsprechend totalitäre Regime ermöglichten (Chile). Ähnlich gelagert sind die Fälle des Nationalsozialismus (Deutschland) und die lateinamerikanischen Militärdiktaturen, die mit dem Ziel antraten, Sozialismus abzuwehren (Argentinien, Brasilien, Peru).
  5. Es gibt mehrere Fälle des im Vergleich zu 4. umgekehrten Weges: Sozialismus ggf. mit militärischer Gewalt: Ägypten (Nasser), Kuba (Castro), Mozambik, Vietnam, Venezuela, Nicaragua.
  6. Dem entsprechen die Fälle religiöser Ideologie als Grundlage für totalitäre Regime: Persien, Saudi-Arabien, Vereinigte Emirate, Katar und früher der europäische Absolutismus.

Weitergehend ist die Liste ambivalenter Fälle lang. Wird Glaube bzw. rational nicht näher begründete Meinung Leitfaden für Politik, folgt dem Totalitarismus. Etwa die CDU/CSU in Bayern ankert stärker als sonst die CDU/CSU in Deutschland auf “Christentum”. Das Nötige dazu siehe im Beitrag von Leutheusser-Schnarrenberger. An der Typisierung ist noch zu arbeiten.

Es gibt Anlass zu Hoffnung und Optimismus, denn die Liste demokratisch konfigurierter Regime ist viel länger als die zuvor erwähnten totalitären Regime. Die Hoffnung kann aber nicht auf dem Konsum der demokratischen Verhältnissen beruhen. Zwang zu Beteiligung
nein, aber (moralische) Pflicht allemal; andernfalls verfällt Demokratie, verkommt zu Totalitarismus. Das Verhältnis ähnelt dem Dilemma Impfpflicht und Impfzwang.

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(1) Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wirft MiPrä Söder Allüren vor: “Ich bin das Licht, die Wahrheit ... “ Demokratie: “Die Kraft des Argumentes”, erinnert an Mencke-Glückert
(2) Kasachstan: Wer nicht pariert, wird erschossen.
(3) Karl-Heinz Paqué: “Das Robert-Koch-Institut versagt komplett in der Kommunikation. Statistische Deutung ist Mangelware.” Warum ist das so?
 

12.01.22

Seit 300 Jahren ist Aufklärung, “schon” vergessen?

FAZ-O meldet: Die hessische Regierung unterstützt nicht länger die Sanierung von Öl- und Gasheizungen: “Mit Speck fängt man Mäuse”, 11.01, 19:19. Es fehlt nicht der zarte Hinweis auf die Notwendigkeit geringerer CO2 Emission. Zur Veranschaulichung enthält der Beitrag ein Photo der verschneiten Dachfirste von Reihenhäusern mit insgesamt 9 gemauerten Schornsteinen verschiedener Größen. Aus vielen Rauchrohren quellen die Abgase, die insgesamt wie eine Wand den Wald dahinter verbergen. Problem. Zu “sehen” ist aber nichts als Wasserdampf. Sollen die Mäuse vor Ehrfurcht erstarren?
 

12.01.22

Geht der russischen Regierung die Puste aus?

In Kasachstan ist der Teufel los, per Domino-Effekt droht  Ansteckung auch in Russland Aufruhr. Auf Bitten der kasachischen Regierung entsandte die russische Regierung Militär mit dem Ziel den vermutlich spontanen Aufstand nieder zu werfen. Das sei gelungen. Dank 2000 russischen Soldaten?

Märchen aus 1001 Nacht oder “wie neureiche Angeber insinuieren, was sie gar nicht haben.

Überdies war zu lesen/hören, dass Putin die Truppen eiligst wieder zurück haben will.

Möglicherweise fährt Putin nichts als den großen Bluff. Unbequem bleibt die sehr widersprüchliche Lage allemal. Und nichts ist schädlicher als über das Vorgehen des Westens Ratschläge zu erteilen. “Schnauze” und kühler Kopp.
 

11.01.22

In FAZ wird Plan zu Impfpflicht verlangt. Sofort.

Warum hat der verflossene Herr Spahn die Impfpflicht nicht eingeführt? Was die CDU/CSU und ihre Trojaner jetzt äußern ist mehr als billig, nämlich Ramsch. Selbst vergeigen, was das Zeug hält und nun den Hannemann vorschicken.
 

11.01.22

Nur begriffsstutzig?

Das Ampel-Nein zur “Taxonomie” ändert nichts, notiert in FAZ-O, 10.01, 18:58 Jasper von Altenbockum und schließt mit “Dass die FDP dabei mitmacht, dürfte die Zweifel an deren klimafreundlicher „Technologieoffenheit“ wachsen lassen.”Sollte die FDP also die Ampel verlassen, um FAZ und von Altenbockum den Gefallen zu tun? Soll dann die CDU/CSU mit der SPD und dem gleichen Resultat zu Taxonomie regieren? Es wäre ganz gut, wenn die Leitung des Hauses die Damen & Herren Redakteure verdonnerte den Koalitionsvertrag zu lesen, damit solcher Unsinn wie vorstehend nicht veröffentlicht werde.
 

10.01.22

Seit 08.12.21 13:44 wird zurückgeballert

Opposition muss der Bundestag erst wieder lernen titelt FAZ-O, 08.01, 18:14 Seltsame Formulierung. Analog wäre: “Das Auto lacht”. Die gelieferte Begründung heilt das Problem auch nicht. Nun, ja ...

Typische, unverzichtbare Meinungsfreiheit unter dem Schirm von Pressefreiheit ist im gleichen Beitrag die folgende Aussage: “In der neuen Wahlperiode gibt es gleich drei Arten von Opposition: die Opposition, die sich als konstruktiv bezeichnen lässt (CDU/CSU),
... “ Schön wäre es, schließlich haben die Liberalen kein Interesse, sich von der CDU/CSU völlig zu entfremden (Christian Lindner an 3K22).

Problem: Trifft die - pressefreie - Aussage realiter zu? Gesehen wurde bisher viel verbale Ballerei, die Rainer Barzel von ca. 50 Jahren perfekt eingeübt hatte. Jetzt da die CDU/CSU von den Wählern aus dem Spiel genommen wurde, also keine Lizenz zum Regieren vorweisen kann, geht des den germanen Allerweltchristen mit dem Impfzwang nicht schnell genug. Auf die Idee hätten sie im Sommer 2021 gerne kommen können. Und? Angst vor aFd od. SED?
 

10.01.22

Hellseher mit Pressefreiheit

    FAZ, 06.01, S.8 in Baerbocks Stärke . "Putin hätte (Ost-)Europa schon lange nach seinen Vorstellungen umgestaltet, wenn es die Abschreckung durch die NATO nicht gäbe." Baerbock Stärke ist hierbei positive Meinungsfreiheit im Sinn von Pressefreiheit.

    FAZ, 06.01, S8 in Aufruhr . "Wenn dort (LN: Kasachstan) dauerhaft Unruhe herrschen sollte ... würde sich auch das Spiel gegenüber der Ukraine und dem Westen
    verändern. " Was wohl ist mit "Spiel" gemeint?

Woher beziehen die beiden Autoren ihre Fähigkeit und ihr Faktenwissen zur Prognose künftigen Geschehens? Rühren im Kaffeesatz oder typische Wichtigtuerei von Journalisten ohne die Leine seriöser Arbeit? Es häufen sich “Fälle”. Was ist bei der FAZ bloß los?
 

09.01.22

FAZ & DLF “Demos gegen die Corona-Politik”

Gestern demonstrierten Tausende prophylaktisch gegen die Impfpflicht - die beschlossen werden könnte, was beide Medien im Text erwähnen. Also nicht pauschal gegen die Corona- Politik, entsprechend wäre der Titel der Nachricht zu formulieren.
 

09.01.22

FAZ, 08.01, S.17: “Jetzt reicht’s”. Nur, was reicht’s?

FAZ: “Noch ist nicht zu erkennen, wie die Ampelkoalition Deutschland zurück zur Normalität führen will ... Eine langfristige Strategie für den Umgang mit Corona sieht anders aus.” Schade, dass Jens Spahn nicht mehr ... ?” Problem: Spahn wusste auch nicht, was Löhr anmahnt. Wenige Sätze zuvor ist notiert, dass die Maßnahme “Vorlage eines Tests für lediglich doppelte Geimpfte” helfen könnte oder auch nicht. WOW. Pressefreiheit kann “man” sich durchaus anders, statt als verbale Ballerei vorstellen. Also reicht aus das.
 

08.01.22

Die Trojaner der CDU/CSU können es nicht lassen

Christian Lindner an 3K22 u.a:

" ... Die Menschen haben ein unabhängiges eigenes Urteil über politische Positionen und Persönlichkeiten und Parteien. Wir jedenfalls sind nicht Teil irgendeines Lagers, sondern bleiben eine eigenständige politische Partei. Man muss Verständnis haben, wir waren selbst schon einmal in einer solchen Situation, wenn eine neue Opposition sich jetzt auch in eine neue Rolle einfinden muss. Spannend ist die Frage, wie sich das in der Zukunft entwickelt ... Ich setze meine Hoffnungen darauf, dass der Platz des Parteivorsitzenden ja bald besetzt ist. Ich setze Hoffnung in Friedrich Merz. Da wird sich entscheiden, welchen Weg die Union geht. Wird sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit die in einer Koalition notwendigen Kompromisse der FDP zum Thema machen? In Kenntnis dessen, dass es eine Ampelkoalition ja auch deshalb gibt, weil die Union ja gar nicht regierungsfähig war. Wird sie die reine Lehre dessen im Bundestag vertreten, was sie selbst 16 Jahre nicht umgesetzt hat? Oder ist ein echtes Zukunftsgespräch mit der zukünftigen Opposition oder mit der gegenwärtigen Opposition und dem zukünftigen Vorsitzenden möglich? Wir haben kein Interesse daran, als Freie Demokraten uns von CDU und CSU zu entfremden. Ganz im Gegenteil. Eine Belebung des politischen Gesprächs und eine vielfältige politische Landschaft ist eine Bereicherung für unsere Demokratie.

Wir haben auch viel in diesem Jahr 2022 vor. Wir haben Herausforderungen, natürlich, Bijan (Sarai) hat es angesprochen, mit Gesellschaften und Staaten, die andere Werte als wir vertreten, aber wir unsere Werte und Interessen mit Selbstbewusstsein vertreten müssen. Wir haben gesundheitspolitische und wirtschaftspolitische Herausforderungen, die ich angedeutet habe, aber wir haben eben als Partei auch Wahlkämpfe vor uns.

... In dieser Auseinandersetzung sind Christdemokraten gleichzeitig Wettbewerber wie auch Sozialdemokraten und Grüne. Aber es sind auch potenzielle Partner. Deshalb pflegen wir als Regierungspartei FDP einen sachpolitischen Stil. Wir haben Respekt vor unseren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern. Gerade weil wir mit Union, SPD und Grünen in unterschiedlichen Koalitionen zusammenarbeiten, wissen wir, dass sie auch berechtigte Positionen und Anliegen haben. Weil wir mit CDU und SPD und Grünen in Ländern koalieren, wissen wir aber auch, wir sollten sie in der Regierungsverantwortung nicht alleine lassen.”

Es macht einen Unterschied, ob Freie Demokraten Mitverantwortung tragen oder nicht.

Frankfurter Antiliberale Zeitung?

FAZ weiß es mal wieder besser: Als “Schielen nach der CDU” (FAZ, 07.01,S.4) werden die einschlägigen Aussagen von Christian Linder interpretiert. Die D&H liegen mal wieder falsch. Selbstverständlich blickt die FDP der CDU/CSU in das Gesicht. Es ist aber der feste Blick, kein Schielen, direkt auf den Nasenansatz zwischen den Augen.

Eine der schärfsten Beobachter, Jasper von Altenbockum, stellt per FAZ-O, 06.01, 17:02 fest, dass die FDP zu Impfpflicht den unbestimmten Kurs fahre und andere der starken Führung also folgen. Es handele sich um Ausweichmanöver. Wer hat der FAZ sein Gewissen geöffnet? Typisch “informationelle Grundversorgung”. Realiter aber desinfiormationelle Wichtigtuerei. Ob man bei Trojaernens nun für oder gegen Impfpflicht sein, kann man wohl nur ein Delphi erfahren. Zeitung für Deutschland? Oder für CDU/CSU und “Andere”?

Manfred Schäfers hat in FAZ, S.15 Mitleid mit Christian Lindner weil dieser das leere Opernhaus nicht zum Toben bringen konnte. Umgekhert geht der REim: Schäfers ist zu bemitleiden, weil der den Schuss der Realität nicht gehört hat. Die CDU/CSU ist wegen ihrer Dusseligkeit abgeschmiert. Vielleicht ist für die lahme Christenpartei “doch nicht so schlecht, dass keine Zuschauer” von ihr in Verlegenheit gebracht werden müssen. Übrigens kommt das dicke Ende noch.
 

07.01.22

Rätselhaft

Warum ausgerechnet die Soldaten des schlimmsten Unterdrücker-Regimes in Europa zur Beruhigung der Lage in Asien, in diesem Fall Kasachstan, beiragen sollen bleibt ein nicht nachvollziehbarer Gedanke. Wieviel Soldaten, Offiziere und Generäle werden die Beruhigung implementieren? Werden die vor der Ukraine frierenden zwecks Aufwärmung nun in Bewegung gesetzt? Und was sagt die Chinesische Regierung zur Truppen-Massierung ausgerechnet an der Westgrenze ihrer Unruhe-Provinz Xinjiang?
 

07.01.22

Viel EDV, gerne. Aber:

Dienstleister aller Art haben sich inzwischen angewöhnt, Nutzer durch Dialog (freiwillig) in ihr EDV-Netz einzubinden damit der Kunde sich mit ihm, Lieferant/Provider, maximal beschäftige. Der jeweilige Anbieter möchte, dass jeder einzelne Kunde möglichst viel mit ihm kommuniziert. Obwohl im Einzelfall der Kunde etwa nichts als den Kreditkarten-Service wollte, werden Sonder- oder Zusatznutzen angekündigt. “Mein XYZ” die Masche, alles vorwärts-rückwärts, durch einen Ident, Passwörter, Zugangscodes im komplizierten, mehrstufigen Verfahren aufwändig installiert und entsprechen umständlich angewendet; selbstverständlich unter kombinierten Einsatz PC und Hendi, weil doch die Sicherheit - völliger Blödsinn - dann gewährleistet sei. Dazu später laufend ungebetene Werbung mit der Ankündigung von weiterem Zusatznutzen. Die Prozeduren / Schlüsselwörter zu merken ist (selbstverständlich) Aufgabe des Kunden. Wehe in einer Prozedur zum Zugang geschieht ein Fehler: Das Ganze noch einmal von vorne, der Kunde ist “stundenlang” beschäftigt. Die Anweisungen sind häufig ambivalent ... was soll’s der Kunde will doch die Kreditkarte nutzen - um am Beispiel zu bleiben. Hinzu kommt, dass die EDV-Leute des Lieferanten/Providers wohl unterbeschäftigt sind und irgendwelche Vertriebsfritzen “laufend neue Ideen haben”, die in ambivalenter Sprache formuliert zu “installieren” sind und den Einzelnen stundenlang bei hoher Fehlerrate beschäftigen ...  klebrige Netze, erinnern daran, wie Goliath von Tausenden gefangen gehalten wird. Es macht sich beachtlicher Wildwuchs breit - der erst beginnt und voraussichtlich wie eine Krake zunehmen wird. Es müssen nur noch Betrugsfälle auffliegen oder Einzelne es so überziehen, dass dem Spuk der Garaus gemacht wird.

Einstweilen kann Folgendes empfohlen werden: (a) Was wollte ich ursprünglich kaufen? (b) Jeden Zusatznutzen ignorieren. (c) Ggf. auf den Postweg ausweichen, möge sich der Lieferant im Dickicht selber verheddern. (d) Aus Schaden könnte Klugheit erwachsen.

Beteiligt an dem Unfug sind u.a. Lieferanten für Strom-Gas-Wasser, Dienstleister der wuchernden Pandemie-Wirtschaft, Logistik-Unternehmen, der sog. Internet-Handel, Fluggesellschaften, Krankenkassen, sicher manche mehr.
 

07.01.22

3K22, geniales Logo der FDP

auf-ins-neue

und dazu ein toller Sound.

06+07.01.22

Deutsche Russland-Politik: Lizenz zum Fehler machen?

Dass ein privater, Exkanzler sich von Putin kaufen ließ, entwickelt sich immer mehr zum Horrorgemälde. Natürlich gab es deswegen Ärger. Aber nicht mehr. Dann kam business as usual, aufgegriffen und implementiert von Dr. Angela Merkel (1). Typisch für den sozialistischen Gang der Dinge. In allen Himmelsrichtungen waren die Freunde Deutschlands gegen Nordstream. Leider eben auch Trump, der hier den Trotz noch verstärkte. Das waren die Fehler mit den Nummern 1, 2 und 3 . Der mit der Nummer Vier folgt sogleich.

Wladimir Putin wollte in Deutschland/Europa mit RT agieren. Reaktion: Steine in den Weg, Verbote, weil russische Propaganda für das deutsche Volk unerträglich sei. Totalfalsch. Dem Fehler wird die Nummer Vier zugewiesen. Zensur ist ein Aspekt. Warum sollten die Deutschen und die Europäer nicht wissen, welchen Unsinn Putin verbreiten lässt? Weil die Bevölkerung trotz des vom BVerfG gehätschelten Staatsfunks, zuständig für informationelle Grundversorgung, zu dumm ist?

Dass Putin anders will als “der Westen”, müsste den scharfsinnigen Annalütikann der deutschen Volksparteien spätestens im Februar 2007 aufgefallen sein. Dies war wohl nicht der Fall. Jedenfalls war schon 2014 davon auszugehen, dass die Moskauer Regierung wie eh und je mit Propaganda-Krieg agiert. Hier ist man sozusagen beleidigt, reagiert mit Verboten: Totalfalsch, wie ausgeführt: Fehler Vier. Besser: Denn Angriffen des RT-Kanal, installiert nach hiesigem Medienrecht, einen “Europa-Kanal” mit einer 100 Mann starken Spezialisten- Truppe (2), professionell und zielkonform geführt aus der Bundesregierung, entgegen stellen: Jedes Argument aus Moskau wird ohne Polemik, Angstmache oder an den Haaren herbeigezogenen Aussagen bis auf Adjektive, Adverbien, usw. pikfein aufbereitet und pikfein erwidert. Und was, wenn Putin eskaliert? Nun, kann der Westen nicht auch? Dann wollen “wir” mal sehen ... Hat oder nicht die EU das dreifache an Einwohnern und ein Vielfaches der ökonomische Kapazität? Dieses “Besser” nicht veranlasst zu haben, wird als Fehler mit der Nummer Fünf geführt.

Zwischenbilanz: Putin ist als Herrschender an Schwäche kaum zu überbieten. Deswegen unberechenbar und sehr wohl gefährlich. Putin ist insofern beratungsresistent, als er nicht einsieht, dass die ruhmreiche UdSSR an spezifischer eigener Schwäche untergegangen ist. Mag sein, dass im Westen Engel Seltenheitswert haben. Keiner dieser Engel aber hat dem Moskauer Staatskomplex 1991 den finalen Fußtritt verabreicht, der das Freiheitsgefühl von locker über 200 Millionen Soffjett-Bürgern geboostert hat. Das Grau verschwand vom Territorium der untergegangenen UdSSR und dem heutigen Russland im Besonderen. Mag sein, dass niemand in Russland nach 1991 wusste, wie die Freiheit der rund 150 M Russen optimiert werden konnte. Auch der damals noch junge Putin wusste es nicht. Schwacher Mitarbeiter des KGB muss er gewesen sein, der trotz seiner Tätigkeit in Dresden nicht bemerkt hat wo der Barthel die Demokratie holt, bzw. den Schuss von “wir sind das Volk” nicht gehört hat.

Dies alles unabhängig vom etwas merkwürdig zusammengestellten Kommentar “Moskaus wahre Ziele”, FAZ, 05.01, S.8. Zum Beispiel ist doch simpel, dass Putin lieber eine Einigung mit den USA als mit der EU hätte. Alles sonst ist aus Putins Sicht suboptimal. Das Normandie- Format ist (derzeit) überlebt, weil Putin meint, angesichts von 100.000 frierenden Soldaten, Offizieren wohl auch Generälen so stark zu sein, dass er den Normandie-Kompromiss nicht (mehr) akzeptieren muss. Warum meint FAZ der Kundschaft kommentieren zu müssen, dass erfolgreiche Verhandlungen (nur?) auf “realistischer Wahrnehmung des russischen Regimes fußen”? Erkenntnis aus der “wunderbaren” Ost-Politik 2005-2021? Hier ein Versuch: Der russische Staatskomplex von 2022 liefert das Beispiel für das verkommenste Regime weltweit. Putin verstärkt das Frösteln von 150 M, weil er meint, mit 100 K frierenden Soldaten könne er den Westen zwingen, ihm letztlich zu huldigen. Ja, Putin will mehr als die Ukraine: Selber der Größte sein. Auf Basis von Mitarbeitern, die vor ihm zu Kreuze kriechen?

Auch deswegen ist die Lage gefährlich. Nichts für noch so tüchtige Leute der Ampel- Regierung, die sich derzeit warm laufen und so weit sichtbar, keine Absicht haben, den sicher bisher mehr als fünf Fehlern einen weiteren hinzuzufügen. Auch der Kurzbesuch von Bundesaußenminister Annalena Baerbock bei US-Außenminister Blinken belegt die These - Entgegen dem zitierten Kommentar der FAZ in dem die erforderliche Selbstbehauptung der EU “gegen eine aggressive Diktatur” das vorrangige Wort (3) geredet wird.

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(1) Auch in den LN wurde Nordstream befürwortet.
(2) Kosten maximal 50 M€
(3) Vorbereitung der diskursiven Lage für eine dereinst hoffentlich berappelte CDU/CSU? Die aber haben mit ihrer Entscheidung pro Steinmeier bewiesen, dass die Kräfte, die die neue Tonlage ebenfalls befürworten, gut im Rennen liegen. Ja, die Bedingungen für die finanzielle Lage der privaten Zeitungsverlage müssen verbessert werden. Aber die Scharfmacherei sollte sofort eingestellt werden. Stimmt, auch dafür gibt es “Signale”.
 

05.01.22

Seltener Aufstieg der Gastarbeiterkinder?

FAZ-O, 03.01, 08:36, thematisiert mit vorstehendem Titel aber als Behauptung. Es entsteht der Eindruck: „Schreiben Sie mal was darüber“, statt ergänzend anzuregen, den Beitrag mit Statistiken über Sprachfähigkeiten und sozialen Umfeld anzureichern. Klar ist: Wer ungenügend Deutsch spricht und hauptsächlich im Kreis der Einwanderer gleicher Herkunft verkehrt, hat kein Interesse, besteht außerdem die Prüfung der ausreichenden Sozialisation nicht. Schon die Einstellung in Positionen die zum Aufstieg führen scheitert. Selbstredend ist die Vorstellung 150 prozentige Nationalisten wären positives Karrieremerkmal konkret grauenvoll.

Ist denn nicht bekannt, dass in Führungsetagen neben nacktem Darwinismus auch die Fähigkeit zum Team eine „gewisse Rolle“ spielen? Welcher Grad die Sozialisation ist dafür erforderlich?

Ohne Zweifel sind Verlegenheitsbegriffe wie „Gastarbeiter“ oder das verquaste „Migrationshintergrund“ ein Symptom für die Unfähigkeit intellektuell dem Raum um den Kirchturm zu entkommen. Wenn noch 1969 gefragt wurde, spricht man in XYZ-Südamerika eigentlich Englisch, spricht das für Nachlässigkeit bei der Definition des Lehrstoffes in der Grundschule. Sind sich die Kultusbürokratien und die Kultusminister der Länder über das Phänomen des „seltenen Aufstiegs“ eigentlich bewusst? Sprachliche Ausgrenzung gibt es, weil es arrogante aber bequeme Flegel gibt. Wie sind realiter die Aufstiege solcher Gestalten in Deutschland? Und wie hoch ist das ungenutzte Potential von Personen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Deutschland leben?

Vielfalt als Potential pflegen zu sollen, grenzt als Aussage heute an Naivität. Wer den/die blond-blauäugige(n) High-Potential nach HInteranatolien als Verkaufskanone entsendet, muss sich nicht wundern. Vielfalt als anregender Gesprächsstoff in den Arbeitspausen oder der Kaffeeküche? Wie wird verhindert, dass die Tendenz zu Darwinismus nicht zum Tollhaus verkommt? Es mag zulässig sein, Wirtschaft als Paradies der Beschaulichkeit zu begreifen. Wer sich in der Welt umguckt, muss dann etwas gegen seine chronische Gänsehaut unternehmen.

Hunderttausende Mittelständler samt Freiberufler deren Vorfahren 1950 nicht in Deutschland lebten, gibt es. Ist das keine Aufstiegsgesellschaft? Die beachtliche Anzahl der Prominenten ist  Anlass zu dennoch überschaubarer Freude. Politik scheint attraktiver als Zivilgesellschaft. Woran das wohl liegt? Wie viel Generationen hat es „früher“ schon mal gedauert, bis jemand die ursprünglichen sozialen Barrieren dauerhaft überwunden hatte? Eine bestimmte Quote Neureicher mag unvermeidbar sein. Aber Leuchttürme tüchtiger Leuten sehen anders aus.

Nicht vergessen, dass die Menschen, die ab 1958 nach Deutschland kamen als Unterschicht einstiegen. Die bis dahin bestehende Unterschicht wurde quasi automatisch nach oben befördert und war sehr zufrieden. Das diskriminierende „Du Türke“ bleibt unvergessen. Vieles hat sich gebessert. Nicht aber der „schiefe Blick“. Da mit einem “Ministerium Wider den Schiefen Blick” sicher nicht viel erreicht wird, hilft statt dessen nur „Ignorieren“, was qualifizierten Personen nicht schwer fallen dürfte, zumal diese sicherlich in Lage sein werden dem Groben Klotz gelegentlich den groben Keil zu kredenzen …

Das Thema brennt, also wird die FAZ-Redaktion sicher an diesem Ball bleiben. Beim Zusammenstellen der Texte sollte darauf geachtet werden, dass nicht „die Kameraden“ dazu verleitet werden sich auf die Schenkel zu klopfen: „Siehs’te wir wissen es schon seit 1933“.

Es sollte schließlich die wirtschaftliche Lage der privaten Medien stabiler sein, statt per BVerfG den Besitz-Stand des Staatsfunks abzusichern.
 

04.01.22 neue Fassung einer alten Geschichte

Pflege der Biosphäre: Schon mal per Höflichkeit

Energieverbrauch aus fossilen Stoffen reduzieren gehört zu Pflege der Biosphäre.

Also, Sie wollen in der nächsten Sekunde den Zebrastreifen betreten. Ihr Vorrecht ist, jeden PKW zu verscheuchen, besonders solche Schlaumeyer, die da meinen mitten in der Großstadt mit ca. 70 durch die Straßenschluchten brettern zu dürfen. Ach was, denkt der Bürger voll der Empathie, verzichtet auf sein Heiliges Recht, winkt den Heranbretternden durch ... und betritt nicht wie geplant aber 3-4 Sek später seinen Zebrastreifen. Die Wirkung der Operation liegt auf der Hand: Energie wurde durch Bremsen nicht vernichtet, zusätzliche durch erneute Beschleunigung nicht benötigt. Gewiinner? Die Natur.
 

04.01.2022

Bom-ben-nach-richt, so eben: #3K22 kommt

Digital, wegen der Pandemie (1), am 06.01 um 11:00 im Opernhaus-Ambiente in Stgt.

Leute / Leutinnen: Gefälligst anstrengen, damit auch Sie in Fußstapfen treten können, die Aller-Obersten also entlastet werden.

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(1) Unvergessen: Vor 2 Jahren startete die Große Nachfolge-Debatte bei der CDU/CSU - samt Söda. Und zwar so intensiv, dass die Herrschaften an der “Herausforderung wahrzunehmen, dass in Wuhan die Menschen zu Tausenden starben” glatt scheiterten. Als es Anfang Feb. 2020 dann doch klingelte, meinte man, dass Masken Blödsinn seien. Logo man hatte die Beschaffung von Masken nicht rechtzeitig nach Brüssel abschieben können.
 

04.01.22

Das teutsche Dilemma

Schon die ängstlich prüfende Staatsbürokratie der 70ger stellte technische unsinnige Forderungen. Man war wohl froh, dass den NAZIS schon im Mai 1945 und beispielsweise nicht erst im September 1945, die Puste final ausging ...

Dichter-Denker-Romantiker. Was Anderes sollte in Deutschland angesichts so genialer Parteien wie die Christlich-DU/Christlich-SU, die bibelfest die Positionen dieser Gesellschaft monopolisierten, bloß gedeihen? Man tobte in Wyhl, Wackersdorf, Brockdorf, ...

Unstrittig ist in dieser Frage ist die Katz definitiv den Baum hoch. Eine wichtige Voraussetzung für das Zustandekommen der Berliner Bundesampel. Die anderen Gesellschaften sind sicher tolerant genug, den Deutschen ihren Sonderweg zu genehmigen.

FAZ-O, 03.01, 07:18, berichtet sachkundig, von einem beachtlichen Kollektiv erstellt, über Pläne und Nutzung der Nuklear-Energie in Ländern wie China, Russland & früheren Soffjett- Ländern, so wie außerdem UK, F und USA.

Da bahnt sich für Deutschland eine Mega-Blamage an.

Und Extra-Kosten werden gratis nachgeschmissen. Es wäre nun totalfalsch beckmesserisch auf Einzelne in der teutschen Bevölkerung zu verweisen, die wider gutes Wissen ... Ampel- Solidarität also auch in dieser Frage. Vor allem muss vermieden werden, dass enttäuschte Wählerinnen zur aFd abwandern. Es sollte bei Zeiten vorbereitet werden, den Betroffenen D&H in dieser Frage den Rücken frei zu halten, bzw. ihnen aus der Patsche zu helfen.

Zu bedenken: Halbe Ampeln funktionieren nicht.
 

04.01.22

Realität, Wirtschaft und der olle Marx

Jahrelang verkehrte Marx in Bibliotheken nach dem mit dem Kommunistischen Manifest ein Volltreffer gelungen schien. Die Sache müsse mehr hergeben.

Welt, Philosophen, Staaten, Wirtschaft, Kapitaleigner, Lohnempfänger. Marx analysierte bis zur kalten Vergasung, kein Steinchen entkam der Durchleuchtung durch den scharfsinnigen Analytiker. Hierbei gab es reihenweise neue Worte. Die Folge: Eine neue Realität wurde erforderlich. Die aber gab es nicht, traf auch gar nicht ein. Fazit der zahllosen “Feststellungen”:

Ja und? Was folgt aus den langen, nicht endenden Marxschen Texten?

Etwa, dass die Lohnempfänger ausgebeutet werden. Das aber war doch der Beginn seiner Nabelschau. Er landete also erneut am Beginn nach einer Runde in der der erhobene Zeigefinger den Takt vorgab.

Ganz so einfach kann das Konvolut (geht es wirklich nicht einfacher?) nicht abgetan werden. Aber die Richtung ist aufgezeigt. Immer wieder ist zu fragen: Ja und? Was folgt aus der Einsicht (etwa “die Decke ist weiß”) im Einzelnen? In den Seminaren der weltweiten akademischen Landschaften, wo die jungen Hechte den Mut proben, wird ebenfalls viel Text produziert.
 

03.01.22

kleink ...

Christian Lindner, dem Gesicht anzusehen, dass er klotzt, kündigte an, dass es demnächst 30 Milliarden Entlastung für den Menschen geben wird. Sogar der Rundfunk damit seit Tagen rauf und runter, heute die Zeitungen prominent. Die FAZ aber versteckt auf Seite 24 unter Unternehmen. Sie können sagen: Vorteil ist doch für die Wirtschaft ... als ob “die Wirtschaft” nicht alle wären und übrigens ist die EEG-Umlage kein Vorteil für alle? Eben. Also verhält sich die FAZ-Redaktion kleinkariert, will “es” nicht prominent zugeben. Schön’tach noch Lieben.

Selbstverständlich gibt es in Deutschland das unverzichtbare Recht, Abos zu gefährden.
 

03.01.22

Wladimir & Genossen im Theater-Modus

wegen Frieden in Osteuropa usw. Sie sind halt längst keine Großmacht mehr, ... dabei wäre alles so einfach: Es genügte von der Krim abzuziehen, das Stänkern im Donbas einzustellen, die Familien der Opfer des abgeschossenen Flugzeuges entschädigen und andere vertrauensbildende Maßnahmen mehr. Vor allem sollten sich die Granden um die eigene Bevölkerung zu kümmern, so wie es für ein normales Land Standard sein sollte. Ist dem Puttin sein Luxus-Palast in Sotschi derart zu Gemüte gestiegen?
 

03.01.22

Ach, deswegen ...

KStA weiß: 2021 Die FDP kriegte 2021 fast 5 M€ Spenden, Bündnis 90 / Die Grünen fast 4 M€ und die Nord CDU/CSU kam trotz Söda so wie Anderen durchaus über 3 M€ ...

 ... waren die Trojaner aus Ffm so pikiert auf die FDP

obwohl sie sich inzwischen etwas berappelt haben. Eine Abrechnung fehlt in den LN allerdings noch Immer: “Lindners LIberalismus” vom 19.12.21. Es wird viel verziehen aber vergessen nichts.
 

03.01.22

Frau Vates in KStA, S.4: Zusammen werden wir die Probleme des Jahres 2022 bewältigen.

Volltreffer: Dann bewältigt man schön. Besser: Früh aufstehen, und kräftig zupacken.
 

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