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psychische Plastizität

übergeordnete Ausführungen zu psych. Plastizität

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Def. Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

weitergehende
Ausführungen zu
psych. Plastizität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.03.20 / 17.06.18

 

Psychische Plastizität hat prägenden Effekt auf politische Persönlichkeiten und andere Führungskräfte

Plastizität ist seit langem definiert: Das Gehirn des Einzelnen passt sich nicht nur organischen Störungen sondern auch dem verarbeiteten Input an; das Individuum lernt, sein Verhalten ändert sich entsprechend.

Bald jede Person übernimmt bewusst bzw. absichtlich Wissen,  Stimmungen, Meinungen, Vorurteile, Präferenzen, Wünsche anderer Personen, mit dem Ziel zu lernen oder aus Gründen der Opportunität.

Diese Übernahme geschieht - naheliegend - auch unbewusst bzw. instinktiv und wird hier als psychische Plastizität bezeichnet.

Neben der unbewussten Übernahme gibt es halbbewusste, fast bewusste, usw. Übernahme von Input den andere senden. Lernen Kinder in der Grundschule bewusst oder unbewusst?

Da der Mensch mit seiner Gesellschaft lebt, deswegen lernt, könnte weitergehend von psychosozialer Plastizität gesprochen werden. Zwecks differenzierender Analyse ist dieses Konzept jedoch wenig brauchbar, weil alle Individuen der psychosozialen Plastizität unterworfen sind. Nicht so im Fall der (unbewussten) psychischen Plastizität, so schwer im Einzelfall die korrekte Diagnose machbar ist.

Wenn eine Person mit Führungsaufgaben, etwa psycho-plastisch bedingt, die zu führenden Individuen als zu eigenständigen Entscheidungen unfähig wahrnimmt, dann ist Fehlfunktion der Führungsaufgabe unvermeidbar. Im extremen Fall handeln solche Menschen totalitär. Gravierend wirkt psycho-plastische bedingte Verhaltensökonomie wider das liberale Menschenbild. Zu sehen ist die Versuchung, sich ungeeignete Anschauungen zurecht zu legen: Das von sich selbst überzeugte Individuum geht über Leichen. So etwa im jüngsten Skandal, dem Fall des Martin Börschel.

Wenn die psychische Plastizität die Übernahme ungeeigneter, fehlerhafter oder verwerflicher Verhaltensweisen im Fall von politisch wirksamen Personen zur Folge hat, dann ist damit ein relevantes Problemfeld abgesteckt. Wird ein bestimmter Politiker oder sonstige führende Personen mit Kritik, Polemik überzogen, dann läuft dies darauf hinaus, ihre (eine) psycho-plastisch erworbene Meinung (als Verhaltens-Output wahrgenommen) zu problematisieren.

Für das Erscheinen allerlei Paradiesvögel im weltweiten politischen Kosmos (Zoo?) gibt es mit der psychischen Plastizität ein grobes Strickmuster; auch dafür, dass und wie solche Personen ihr Verhalten (dynamisch) ändern.

Keine Frage, dass die Diagnose als vermintes Gelände zu betrachten ist. Nicht nur aus “Erkenntnis und Interesse”, sondern besonders wegen dem Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unbestimmtheit.

Der fachlich und sachliche Diskurs ist geeignet, das Problemfeld zu verkleinern, schließlich den Einzelnen in das Visier zu nehmen. Im gravierenden Fall ist Sanktion ratsam. Pragmatisch betrachtet wird die Bedeutung von Freiheit, Meinungsfreiheit, usw. sichtbar: Wie anders als durch das “Recht” der Freiheit soll problematisches Verhalten von einzelnen Individuen erkennbar werden?
 

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