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07.02.17, 09:00 / ... / 05.01.17

Ich?

Der Einzelne lebt nur, weil auch die Anderen leben. So gesehen, wird der Einzelne auf das vollendete Nichts reduziert.

Für die Analyse (Planung) und Gestaltung etwa wünschbarer gesellschaftlicher Prozesse gibt es dennoch die prinzipiell zwei möglichen Vorgehensweisen:

  1. Im Fokus steht die Gesellschaft, d.h., das Ganze, dessen optimale Gestaltung gesucht wird. Dem liegt ggf. die Prämisse zu Grunde, dass so für alle Individuen die beste Lösung gefunden wird. Etwa kollektives Wohlbefinden lässt sich abstrakt definieren, aber wenig wahrscheinlich ist, dass dies dem Individuum gerecht wird.
     
  2. Im Fokus steht der Einzelne, sein privates Wollen und sein privates Können. Die Überlegungen beginnen mit Bedürfnissen und Wünschen der Einzelnen und kreisen um die Frage, ob der Einzelne in der Lage sein kann und will, im Beziehungsgefüge zu leben. Wenn (andere) Einzelne unter ethischen oder moralischen Gesichtspunkten Nachteile haben, sind die Überlegungen zur Bestimmung des Individuums (als Teil der Gesellschaft) erneut durchzuführen.

Auch wenn konzediert wird, dass sich beide Vorgehensweisen nicht prinzipiell ausschließen, ist die erste Wahl der einen oder der anderen Vorgehensweise ein Präjudiz für das Ergebnis. Das gilt für den Irrweg des konstruktivistischen Vorgehens, aber erst recht, wenn (allmähliche) Evolution der gesellschaftlichen Verhältnisse stattfindet. Im Übrigen spricht das Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unbestimmtheit gegen die “Ableitung des Individuums” aus der Tatsache seiner Mitgliedschaft in einer Gesellschaft.

Aus liberaler Sicht wird die Vorgehensweise nach “2” präferiert. Im Fall unbefriedigender Ergebnisse hilft die Betrachtung des Ganzen hilfsweise und dann nur im Sinne einer Prüfung der Plausibilität erzielter Ergebnisse. Schon die exzessive Nutzung der gesamthaften Betrachtung (Ideologie) verunklart den Umstand, dass jegliche Mühe nur - unter selbstverständlicher Berücksichtigung der Vielen - auf “das” Individuum gerichtet sein kann.

Das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft kann so wie so nicht überwunden werden. In den Beiträgen der “tieferen Ebene”, werden Beziehungs-Klassen, die Individuum und Gesellschaft betreffen betrachtet.
 

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