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Freiheit und Moral

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27.01.17, 06:00 / ... / 27.12.00

Die Freiheit, ein Gebot der Moral?

Freiheit mag vorzusehen, gar einzurichten sein; Freiheit kann aber nicht zugeteilt werden; Freiheit ist nicht herzustellen; individuelle Freiheit entrinnt den Gestaltern. Menschen sind nämlich inhärent frei; vom inhärent freien Menschen (1) geht das liberale Menschenbild aus; ob sich der Einzelne frei fühlt, ist die bewegende Frage.

Kann der Einzelne etwas für das Freiheitsgefühl des Anderen tun? Können Menschen etwas für das Freiheitsgefühl anderer Menschen tun? Die Antwort, im Dienste der Menschenwürde, lautet: Tausendfach nein, denn das Gefühl des je Anderen ist mit Tabu belegt. Aber der Einzelne ist in der Lage (seine) Handlungen, etwa Ausbeuten oder Demütigen, die das Freiheitsgefühl des Anderen verletzen, zu erkennen und damit zu unterlassen. Weitergehend soll der Sehende dem Strauchelnden, erst recht dem Gestrauchelten die Hand reichen (2). Hinsehen ist Verantwortung. So wird die Welt um vieles friedlicher.

Verantwortung des Einzelnen ist also gefragt - weit jenseits von Strafrecht, von Gewohnheitsrecht oder anderen Verabredungen. Nur der Einzelne kann Sorge für die Gefahr von Ausbeutung oder Demütigung Anderer tragen, ggf. gar (selber) verzichten. Das Gewissen des Einzelnen ist nämlich ein Gericht. Und (ebenfalls, s.o) Tabu für den je Anderen .Es kommt Leidenschaft vielfältig ins Spiel; die allerdings will kein Gericht verbieten.

Wichtige und unverzichtbare Sinngebung von Gesellschaft ist u.a., dass Menschen Freiheit fühlen können. Diese Freiheit des Einzelnen muss mit der Freiheit heutiger und späterer Menschen verträglich sein. Der Kompromiss zwischen individueller Freiheit und der Freiheit des je Anderen ist im, gewiss auslegbaren, Gesellschaftsvertrag vereinbart.

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(1) Rigorismus, gar liberaler Fundamentalismus sollen weder Vorfahrt noch Flughoheit erhalten. Die Idee beruht auf der Buchbesprechung von Harald Loch in KStA, 8.11.01, S. 9, Sp. 6. Loch mokiert sich zu Recht über “Zeit zu handeln ...” von Ulrich Wickert. So funktionieren gedankliche Netzwerke. Schöne Erfahrung. Die Arbeit, freilich, ist noch zu leisten.
(2) bisweilen von der Gemeinschaft getragen, durchgeführtx

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