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23.04.18

Soll der Staatskomplex als Kulturträger agieren?

Unter kulturellem Inventar wird hier die Gesamtheit der geschaffenen materiellen und geistigen Gebilde verstanden, die für eine bestimmte Gesellschaft - zumindest bisher - stets gemeinsame Prägungen aufweist; auch Sprache gehört zum kulturellen Inventar jeder Gesellschaft. Neben der Produktion gehört Reproduktion zur kulturellen Aktivität.

Kulturelle Prägungen variieren vertikal und horizontal in der hierarchisch gedachten Weltgesellschaft.

Obwohl die Kultur einer Gesellschaft mit einen gewissen Grad von Verbindlichkeit als gemeinsame Kultur wirkt, ist Kultur wegen der individuellen Vielfalt der Gestaltung unbedingt auch Ausdrück individueller Freiheit. Die Verbindlichkeit wird solange im Bereich von Grauzonen die gleich wertende Verständigung stattfindet nicht verletzt. Dadurch wird intra- und interkulturelle Evolution möglich.

Das Phänomen der Kultur verbindet und unterscheidet:

  • kulturellen Totalitarismus,
  • kulturelle Inklusion und
  • kulturelle Diskriminierung

Alle drei Aspekte können aufgrund politischer Intention, gar simultan, wirksam werden.

Kultur wird durch Institutionen der Bildung, Institutionen der kulturellen Pflege, spezielle Veranstaltungen und die sog. Massenkommunikation vermittelt. Aufgabe der Herrschenden Personen ist es zu herrschen, wobei sie auch ihre persönlichen Interessen wahrzunehmen haben. Aufgabe der Herrschenden ist aber nicht, die geführte Bevölkerung geistig, intellektuell oder eben kulturell “auszurichten”. Die Institutionen und Akteure der kulturellen Produktion und Vermittlung dürfen folglich nicht in die Abhängigkeit der unvermeidbar in jeder Gesellschaft Herrschenden geraten.

Der Wunsch ist fromm, denn ein großer Anteil der kulturellen Reproduktion wird im Rahmen der Staatsetats, also nach Willen und Disposition des Staatskomplexes finanziert.

Zum historischen Erfahrungsschatz gehört der Umstand, dass bisweilen - sogar in der Gegenwart - Kultur als Instrument totalitärer Herrschaft eingesetzt wird. Dirigiert einheitliche Ausrichtung und besonders Diskriminierung missliebiger kultureller Aktivität sind Freiheitsverlust für Millionen.

Die aufgezeigten Probleme sind ungelöst. Es sei denn das Kollektiv der Herrschenden agierte streng nach Maßgabe des Gemeinwohls.
 

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