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Dezember 2018

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März 2019

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08.03.19

Kleine Sätze, aber “ohoo”

KStA, S. 24: “Laut Rechtsgutachten, kann der Auftrag für den Stadtbahnverkehr direkt vergeben werden. Es ist ein Rechtsgutachten, dass im Rathaus und bei den Kölner Verkehrsbetrieben für Erleichterung sorgt”. Absonderlich zum  ersten: Erleichterung, weil Angst vor Wettbewerb? Etwa weil trotz Subvention etwa durch Aufschlag auf die Strom- und Wasser-Preise die Tickets für manchen nicht bezahlbar, also zu teuer, sind? Absonderlich zum zweiten: Erleichterung weil die zahlreich bei der KVB untergebrachten Parteifreunde unverfroren Priorität vor der (dummen) Bevölkerung haben?

Die Heuchelei ist das Ärgernis: Alle bei der KVB Untergebrachten sind Menschen wie Du+Ich. Vom Sachbearbeiter bis zum Chef haben sie ggf. Anspruch auf soziale Unterstützung. Im Übrigen ist völlig egal, ob “diese Gesellschaft” Sozialleistungen über Steuern oder über die KVB-Fahrkarten “gegenfinanziert”. Allerdings wird real-politisch menschen-verachtendes Misstrauen sichtbar. Parteifreunden können besonders die guten Posten zugemutet werden. Anderen Menschen nicht.

Oder wäre um Vieles sozialer auf dem ÖPNV-Markt Wettbewerb zuzulassen?
 

03.03.19

Über die Modernität dieser (u.a. kölner) Gesellschaft

es jährt sich zum zehnten Mal der Untergang des kölner Stadtarchivs, der zwei junge Menschen in den Tod riss. Als wäre es gestern gewesen. Dagegen wurde Regierung Kohl vor Äonen abgewickelt, derweil die Wiedervereinigung ebenfalls erst gestern statt fand.

So ist das mit der Relativität der Dinge ... Sage jemand, dass Soziologie nicht den Gang der Geschichte durchsetzt.

Problem ist nicht das Denken in der Kategorie sog. Soziologie. Problem ist allerdings, dass sich die Menschen die Konsequenzen aus solcherlei Denken gefallen lassen. Zumal die Kölner im zehnten Jahr nach der Katastrophe mit dem tausendjährigen Archiv gleich mehrere der widerlichsten Affären “politischer” Posten-Schieberei erleben durften. Nur eine davon konnte unter riskantem persönlichen Einsatz erst in letzter Sekunde abgebogen werden.

Dabei muss “man” Verständnis für die erlebten abwegig-unsinnigen politischen Prozesse haben, weil die involvierten Akteure von der Wissenschaftlichkeit (1) ihres Tuns so unkritisch überzeugt sind, dass sie - die sicherlich gerne Demokraten sein wollten -  kritische Distanz zu ihrem Tun inzwischen seit Jahrzehnten nicht auf die Reihe kriegen. Existentiell Betroffene sind ausgerechnet jede, die soziale Fürsorge am meisten benötigen.

Daraus resultiert die Pflicht für das Ausmerzen unwürdigen Verhaltens zu sorgen. Schön wäre auch die kölner Stadtgesellschaft könnte sich der Modernität rühmen.

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(1) Nicht nur Sozialisten, auch Nationalisten
 

 

Januar 2019

25.01.19

Die Fälle Börschel, Jahn und die Weiterungen

Im April 2018 schauderte die Kölner der Fall des eigentlich tüchtigen SPD-Mannes Martin Börschel. Ein Jammer, dass er die politische Apoptose wählte. Es gab ein paar Rücktritte. Zu wenige, gemessen an der Bedeutung des Skandals. Problem ist die Auffassung vom wissenschaftliche Sozialismus, der interessierten Stakeholdern die vorgeschobene Begründung liefert alles “im Dienste des Volkes” zu dürfen. Nach diesem Prinzip agierten Lenin, Stalin, Castro, die Familie Kirchner in Argentinien und etwa Chávez/Maduro.

Ganz so unverschämt wie im Fall Börschel, kam nun der Fall Kirsten Jahn. Nicht ganz so dicker Posten ohne Ausschreibung. Die Aussage, es sei die Besetzung dringend gewesen, ist vorgeschoben. KStA, S. 24: “Großzügige Gehälter, spärliche Aktivitäten”. Was also steht im Fall des wichtigen Vereins “Metropolregion Rheinland” auf dem Spiel?

Sozusagen aus einem Nebensatz des KStA-Berichtes, S. 24, geht hervor, dass auch ein Mitglied der CDU/CSU das Schnäppchen machte. Eine halbe Geschäftsführer-Position wurde im gleichsam frechen “Schnellverfahren” vergeben.

Die SPD fiel mit Börschel auf die Nase, die Zusammenarbeit der Sog.Grünen mit der CDU/CSU bewährt sich “auf signifikantem Niveau”.

Die Kölner FDP äußerte: “Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich Maßstäbe bei Aussicht persönlicher Vorteile verschieben können. ”

Prösterchen Jungens von CDU/CSU und Sog.Grünen, “modernisiert” kraftvoll weiter ...
    

14.01.19

3K 2019 bei der kölner FDP

Die Ideen 1966ff zum Wandel seit Scheel, Genscher, Baum und etwas später Otto Graf Lambsdorff konsolidieren sich nach dem ungenügend erfolgreichen Ausreißer der BT-Wahl im Jahr 2009. In Köln sind neue Gesichter zahlreich, die Beteiligung von Frauen hat zugenommen. Längst bewährte Leute haben das Sagen. Dass es Stillstand nicht geben kann und wird, führten die Reden von Ralf Sterck und Andreas Pinkwart vor Augen.

Im Fall von Ralf Sterck wird die Konfiguration eines Lebenswerkes immer sichtbarer. Die Rede von Andreas Pinkwart ist wegweisend; hoffentlich hat er weiterhin Zeit und Geduld, unermüdlich zu erklären bis alle verstanden haben und entsprechend handeln, wohin die Reise gehen muss.

Um so erfreulicher die Anwesenheit und die Rede von Henriette Reker, OB. Die Kritik aus den Reihen der KStA-Redaktion müsste längst und heute erst recht verstummen.

Die Tatsache, dass die lokale CDU/CSU und die lokalen Sog.Grünen sie unterstützen, ist Anlass von Hoffnung, obwohl beide Parteien die Chance zu durchschlagend positiven Beiträgen nicht nutzen, wohl nicht in der Lage sind, die Chance zu nutzen. Besserwisserei und rechthaberisches Gehabe der Sog.Grünen wirkt gedämpfter, wird aber durch neue Selbstgefälligkeit überkompensiert. Im Hinblick auf die Hoffnung, dass die Sog.Grünen ihre Manieren doch noch optimieren, ist es die Pflicht der Liberalen sie zu ertragen. Angesichts der Fahne von Emanzipation, die die Sog.Grünen schwingen, müsste ihre positive Entwicklung ein Selbstläufer sein. Derzeit dominiert ihr obrigkeitsstaatliches Gehabe. Die Börschel-Affäre von 2018 und die nicht vollzogenen Konsequenzen sind zum “Haare ausraufen”.

Jedenfalls belegt die FDP, dass die gutgewollten aber aus der Zeit gefallenen, nagelneuen, gemäß DIN, VOB und GG angelegten Fahrrad-Wege die Zukunft einer Millionenstadt von
20 X 30 Km (ca. 400 Km**2) nicht prägen werden. Erinnerungskultur ist eine andere Sache.
 

12.01.19

Oberirdisch oder unterirdisch?

Die Sog.Grünen wollen keine U-Bahn; zu unterirdisch. Aber die Reichen, die im künftigen 10- Sterne-Dom-Hotel luxuriös logieren - als ob die davon glücklich wären - die sollen klammheimlich über die Tiefgarage die Zufahrt zur Absteige kriegen. Das berichtet KStA, S.23 Aha:

  • PKW sollen verbannt werden
  • Es soll niemand Reiche sehen. Es könnten Menschen als Nachahmer animiert werden
  • “Man” kann belegen, nicht so sehr gegen jegliches Unterirdische zu sein (1)
  • Kurz um, mit der gesellschaftlichen Debatte zum Problem der Zufahrt eines Luxus- Hotels belegen teuto-germanische Besserwisser (2) einmal mehr, wie modern sie sind.

Bei genauem Blick (J.Fischer “Analyse”) kommt sowohl Werte- wie Prozesspolitik der Sog. Grünen ziemlich kraus (3). Das Recht das Volk zu erziehen oder den Planeten am teutschen Wesen genesen zu lassen muss ihnen stringent aberkannt werden. Gesellschaftliche Priorität haben Erziehungsmaßnahmen für die Sog.Grünen. Sie sollen anders als einige ihrer Führenden lernen sich morgens zu duschen, einsehen, dass sauberes ruinkwasser für Kinder in AFrika wichtiger als deutsches NOx-Wohlbefinden ist und sie sollte sich abschließend entscheiden, ob sie zum Klub der Demokraten gehören wollen, beovr die entsprechende Debatte richtig in Fahrt kommt.

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(1) Anders im Fall U-Bahn. Wenn die U-Bahn oberirdisch fährt, können alle sehen wie die Betroffenen von Ideen der Sog.Grünen sich in den KVB-Karossen gegenseitig auf die Füße treten. Uuuups, das würde ihnen wohl doch auf die Füße fallen ... Was soll’s: Getippt ist getippt.
(2) Spieglein, was ist das Deutscheste in der ganzen Welt?
(3) Ehrenrettung für Dr. Merkel und AKK: Beide sehen das gar nicht so
 

05.01.19

Zwei mal abgeschnitten, immer noch zu kurz gedacht

Ein Herr Kollege Mitbürger, schreibt seinen Leserbrief, den KStA, 04.01, S.31 bringt: Es sei richtig, keine Ost-West-U-Bahn zu bauen, denn “der letzte Versuch der KVB einen Tunnel zu bauen, hat zwei Menschen das Leben und uns Steuerzahler mit dem Kollateralschaden Stadtarchiv viele Millionen gekostet”.

Warum sollte die KVB nicht lernen? Weil die KVB ein Staatsunternehmen ist? Seit wann steht auf der Ost-West-Strecke das neue Stadtarchiv? Oder ist daran gedacht, die “wertvolle Bausubstanz” an der Hahnenstraße zu schützen? Und woher weiß der Herr Kollege, dass die Ost-West-Strecke ebenfalls zwei Menschen das Leben und die D&H Steuerzahler Millionen kosten werden? Vielleicht sterben aufgrund der so typischen physikalischen und vor allem geistigen Schlampigkeit unter den derzeitigen parteipolitischen Verhältnissen der Bundesrepublik Deutschland - hoffentlich nicht - sogar drei erwachsene und Steuern zahlende Personen. Soll der Flugverkehr eingestellt werden, weil sich noch nie ein Flugschiff 500 Stunden in der Luft halten konnte?

Es ist stets fehlerhaft vom Einzelfall auf das Ganze zu schließen. Ebenso Schwarzmalerei statt durchaus kontroverser Wägung von Vor- und Nachteilen. Ebenso geht - was nicht behauptet wird - “waschen ja, naß werden nein” in keiner zivilisierten und modernen Gesellschaft. Chancen gingen verloren. Und das ist in der Tat ein großes Risiko für “diese Gesellschaft” trotz der “unseren Werte”.
 

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