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11.10.19 / 07.12.18 / 12.06.17 / 16.02.17

Mehr Unendlichkeit als bewusst?

Als Resultat der Umstände, die seit Milliarden Jahren bestehen, leben die Menschen erstaunlich unbekümmert - herkömmlich und so weit das Auge reicht. Früher wurde “nicht einmal” die sphärische Geometrie der Erde wahrgenommen; sie galt als eben - weiter reichte das Auge nicht. Heute sieht jedermann von jedem Fleck der Erde (auf) jeden anderen Fleck der Erde.

Spezialisten sehen Milliarden Licht-Jahre weit. Aber nur in die Vergangenheit des Universums. Der Blick in die Gegenwart sogar “lokaler”, erst recht fernerer Teile des Universums wird durch die Mauer der durchaus hohen, jedoch endlichen Lichtgeschwindigkeit abgeschirmt. Am anderen Ende der Größen-Skala, dem Mikrokosmos, fehlt ebenfalls die Kenntnis vieler, vielleicht der meisten Ursache-Wirkung-Relationen. Ebenso wie jener im Makrokosmos.

Der Blick in die Zukunft bleibt also Traum, wie sich aus den Darlegungen von Einstein, Heisenberg und Anderen vor rund 100 Jahren ergibt (1).

Das Bewußtsein des Menschen findet im offenen Midikosmos statt. Mikro- und Makrokosmos sind menschlicher Erkenntnis nicht zugänglich sind, können erst recht nicht durchdrungen oder verstanden werden. Auch dann nicht, wenn die Grenze für das Noch-Gerade-Verstehen um Zehnerpotenzen künftig verschoben werden sollte. Wie bzw. warum sollte der Mensch mehr oder gar alles verstehen? Er ist doch selbst Teil des (unverstandenen) Ganzen.

  • Vielfach wird ein endliches Universum postuliert; es habe alles mit dem Urknall vor 13,6 - 13,8 Milliarden Jahren begonnen. Wird die dann die zwingende Singularität mit Dichte und Temperatur unendlich zu Ende gedacht, ergibt sich der Hinweis auf die lokale, d.h., nicht globale Ausdehnung des Universums nach einem sog. Urknall.
  • Andere, die Minderheit, postulieren, dass das unendliche Universum schon immer besteht. Die Vorstellung eines endlichen Universums erscheint sinnwidrig, obwohl, zugegeben, einer ebenso zwingenden Singularität, in diesem Fall mit Zeit und Ausdehnung, der Vorzug schlüssig nicht eingeräumt werden kann.

Allein der Umstand erforderlicher Singularität - Temperatur und Dichte bzw. Zeit und Ausdehnung, belegt die fehlende Fähigkeit, das Ganze wahrzunehmen, geschweige denn zu verstehen. Es gibt nämlich für reale, physikalische Singularität keinen wahrnehmbaren Beleg.

Derzeit wird versucht, das universell Unbekannte mit Theorie-Rucksäcken zu Relativitäts- und Quantentheorie zu durchdringen. Aber mit einer Schneeschippe kann weder der Mond zertrümmert, noch die Spitze einer Stecknadel vom Boden aufgehoben werden. Für das Verständnis des Mikro-Kosmos sind die Sinnes-Instrumente des Menschen zu grob, für das Verständnis des Makrokosmos zu fein, mit der Konsequenz sich im Denk-Chaos zu verheddern oder verlieren.

Aus gegebenem Anlass, ein paar Takte Politik

Die Rucksack-Versuche zum universalen Verständnis ähneln den Versuchen der herrschenden GroKos, mit den Maßnahmen vom Herbst 2019 die Klimakatastrophe auf dem Planeten zu vermeiden. Die liberale Antwort lautet Dezentralisation. Weswegen wohl haben Bannerträger und Mitmenschen, die Sozialismus bzw. Konservatismus vertreten Angst vor Dezentralisation? Wo sind die humanen Spitzen-Soziologen und Spitzen-Politologen? Der Liberale Ralf Dahrendorf erklärte schon mit seiner Rollentheorie das meiste dazu.

Die Bedeutung dieser Aussagen für das praktische, tägliche, politische Leben bleibt dennoch Hintergrundrauschen, allerdings eine zielführende Keule, um Extremisten jeder Orientierung zu Räson zu veranlassen.

Beginnt jedwede Radikalität mit der Unfähigkeit universal umfassender Erkenntnis?

Nicht doktrinäre Angst, nicht doktrinäre Unterwürfigkeit und bzw. oder nicht doktrinäre Besserwisserei, aber positive Demut ist vernünftig.

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(1) Etwa die Aussage, dass ein Stern so massereich und chemisch zusammengesetzt wie die Sonne 9 GJahre lang Materie in Strahlung umwandelt, gründet auf “ungefährer”, teilweiser, nicht auf strenger Kausalität, die wegen fehlendem Wissen nicht zustande kommt.
 

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