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13.09.17 / 27.08.17

Gelegentliche Monopolbildung mit entsprechender Marktmacht

Früher wurden Monopole als Konsequenz übler Machenschaften “des Kapitals” denunziert. Es war der Grundton für die Leier der marxistischen Marotten. Übel sei, dass obendrein über Monopolkapital das Proletariat ausgebeutet werde.

Unstrittig hat es Unternehmer gegeben und wird es auch künftig geben, die sich neutral ausgedrückt “asozial” verhalten. Gegenüber ihren Mitarbeiten, dem Wettbewerb und der Gesellschaft insgesamt. Es handelt sich hierbei um die unvermeidlichen Ausnahmen aufgrund von nach Gauss normal verteilten Verhaltensweisen, die eben auch Extreme einschließen. Klar ist, dass nicht jeder Fall sozialistischerseits denunzierten Monopols als solches zu charakterisieren ist.

Aber es gibt Monopole. Auch künftig aus einer Vielzahl von Gründen, manchmal sogar “unverschuldet”.

Marktwirtschaft bewährt sich sozial als Ausdruck von Freiheit, Vielfalt, Dezentralisation, Stabilität, Innovation, Fairness und vor allem von Demokratie der Partizipation Vieler. Jedes Monopol stört, beeinträchtigt das Bestehen diesen Wertekanons.

Wirtschaftlich betrachtet besteht ein Monopol, wenn es für ein Produkt nur einen Lieferanten (Anbieter) gibt. Ein solches wegen systemwidrigem Agieren zu verbieten, ist schnell gesagt, aber in der Praxis so nicht durchzuhalten:

  1. Es ist unterschiedlich zu werten, ob ein Monopol etwa für den europäischen oder den Markt einer Stadt besteht
  2. Ein Monopol mit großem Umsatzvolumen ist schädlicher als ein Monopol für Nischenprodukte
  3. Das Monopol für Rohstoffe, “einfache” Standard- oder Normprodukte ist schädlicher als das Monopol für ein komplexes Nischenprodukt 
  4. Es ist zunächst unterschiedlich zu werten, ob ein Monopol durch technische Innovation oder Aufkauf zu Stande kommt
  5. Anders zu werten ist der Fall, wenn Aussicht besteht, dass Wettbewerber doch den Markteintritt schaffen 

Die Überwachung des Marktgeschehens ist im Hinblick auf Monopole, Quasimonopole oder verfestigte Oligopole im “Gleichschritt” kein Feld für Maßnahmen mit dem Rasenmäher. Auch nicht als Politik gegen Großunternehmen, die gerne als Monopole verdächtigt werden. Es liegt auf der Hand, dass Marktwirtschaft wirkungsvoller obwaltet, wenn kleine(re) Unternehmen das Geschehen bestimmen.

Nach dem Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unbestimmtheit ist eine Prognose des (möglicherweise nur vorübergehend) schädlichen Verhaltens des Monopolisten nicht möglich. Daher sind aus Gründen der Systemsicherheit /-stabilität Monopole in der Marktwirtschaft schädlich und per Primat / Gewaltmonopol des Staates sobald die o.a. (1-5)-Erwägungen abgearbeitet sind, prinzipiell und ausnahmslos zu entflechten (1).

Damit werden gegen Monopole eindeutig Zeichen gesetzt. Dies verbessert die Chance, dass wachsende Unternehmen ohne Intervention der Staatsverwaltung etwa vertikale Integration vermeiden, wenn ihr Marktanteil Marktherrschaft erlaubt.

Die sog. Ministererlaubnis entgegen die Entscheidung der Fachbehörde hat sich nicht bewährt, weil die Praxis zeigt, dass politischer Opportunismus im Hinblick auf Arbeitslosigkeit der Vorrang gegen wurde.

Diese kursorischen Ausführungen beschreiben die liberale Position fürs erste hinreichend.

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(1) das Monopol-Verbot ist über die ökonomische Sphäre hinaus vorteilhaft auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens auszudehnen: Primat der Demokratie, Transparenz, Ahndung der Korruption, Entwicklungshilfe neben Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen für Länder geringerer wirtschaftlicher Entwicklung zwecks Entwicklung von Polypolen 

 

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