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09.01.17 / 11.02.17-08:00 / ... / 14.01.17 Die singulären Dimensionen des politischen Raumes, Liberalismus ist im Abendland entstanden; Liberalismus ist die Reaktion auf die Herrschaft der absoluten Fürsten, die ihren Herrschafts-Anspruch zum Teil mit dem Gebot des (ihres) christlichen Gottes begründeten. Liberalismus prägt das Abendland, besonders das Abendland nach der französischen Revolution von 1879. Dem entspricht heute der Wertekanon des Liberalismus. Aus heutiger Wahrnehmung wurde Liberalismus inhärent und nicht differenzierend von den beharrenden Kräften des Absolutismus abgegrenzt. Nach der Formulierung von Kommunismus und Marxismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ergab sich nicht nur dazu eine Abgrenzung, sondern auch die differenzierte Abgrenzung vom Konservatismus. Die Nachfolger von Marx verallgemeinerten die Idee, den ideologischen Überbau des Kapitalismus, nämlich die damalige Rechtsordnung zu vernichten und trafen die bürgerliche Gesellschaft und ihren ethisch/moralischen Kodex nach 1815 im Kern. Noch heute nährt sich die nach Marx, d.h., im 20. Jahrhundert entwickelte Verelendungsstrategie der Sozialisten davon, etwa die alte Moral zu vernichten. Liberale stellten sich der Entwicklung und nehmen - ohne hier auf die vielfach in der Literatur beschriebenen Details einzugehen - diesbezüglich bis heute eine mittlere Position zwischen Konservativen und Sozialisten ein. Während die Sozialisten - Proletarier aller Länder - den Internationalismus ihrer Bewegung hervorhoben, ergab sich für Liberale abgeleitet von der Position der Ökonomen aus der Zeit der Aufklärung auf eher natürliche Weise die Ausblendung des Nationalismus und später die harsche Ablehnung des zur Politik entwickelten Nationalismus. Es ringen also Vertreter von vier singuläre und disjunkte politische Lehren um Einfluß:
Die entscheidende Auseinandersetzung aber geht - weltweit - um den antagonistischen Gegensatz zwischen Liberalismus oder Sozialismus. Zur Vertiefung s. Abschnitt politische Koordinaten. Angesichts der Fülle von Anliegen ist längst eine unübersehbare Widersprüchlichkeit sowohl der konsensualen, wie der parteipolitisch spezifischen Wertepolitik eingetreten. Um fehlende Klarheit, fehlende Nachvollziehbarkeit, Beliebigkeit und sogar Willkür auf Werten basierte Entscheidungen zu mindern, bietet sich an, innerhalb der Wertepolitik eine Rangordnung herzustellen. Die liberale Sichtweise startet beim Einzelnen:
Dieser Canon beschreibt wie die anderer politischen Lehren (Programme) die Rechte der Individuen im Rahmen einer Gesellschaft, die diese Rechte vorgibt. Dies läuft darauf hinaus das Individuum als Betroffenen ‘seiner’ Gesellschaft zu betrachten, der vor den Anderen Individuen also zu schützen ist. Diese sieben Kategorien der Metatheorie sind kaumkonkret eher Metatheorie als Lebens-Praxis der Individuen. Was gibt das Individuum, wenn es Rechte beansprucht?
. Weitergehende Überlegungen führen zur Auffächerung der vorstehenden Kategorien, womit ihre partielle Überschneidung sichtbar wird. Die Folge von Demokratie ist zwingend Marktwirtschaft und damit die Zweckmäßigkeit der Akkumulation von Produktivkapital als Eigentum von (einzelnen) Individuen.
Liberale Werte sind bezüglich individuellem Verhalten zu ergänzen, dies den werte- und prozesspolitischen Gesellschaftsverträgen sogar voran zu stellen. Individuelles Verhalten ist die unverzichtbare Voraussetzung für die Tragfähigkeit / Umsetzung der Menschenrechte, von politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und sicher weiteren hilfreichen Verabredungen.
Dieses horizontale Aussagen-Gefüge wirkt vernetzt, d.h., etwa ihre jeweiligen Intensitäten beeinflussen sich gegenseitig. Die vereinzelte Aussage zur Unantastbarkeit der persönlichen Würde jedes
Individuums ist gut und schön; Aber erst die gesamthafte Wirkung von Demut, Freiheit, Kompetenz, Gesellschaftsvertrag und Demokratie sind Voraussetzung für: |
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