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Werte-Skala |
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19.08.26 / 09.01.18 / 14.01.17 Die (drei) Dimensionen des politischen Raumes sprengen gesamthaft den liberalen Wertekanon. Liberalismus ist im Abendland entstanden; Liberalismus ist die Reaktion auf die Herrschaft der absoluten Fürsten, die ihren Herrschafts-Anspruch zum Teil mit dem Gebot des (ihres) christlichen Gottes begründeten. Liberalismus prägt das Abendland, besonders das Abendland nach der französischen Revolution von 1879. Dem entspricht heute der Wertekanon des Liberalismus. Aus heutiger Wahrnehmung wurde Liberalismus inhärent und nicht differenzierend von den beharrenden Kräften des Absolutismus abgegrenzt. Nach der Formulierung von Kommunismus und Marxismus in der Mitte und zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ergab sich nicht nur dazu eine Abgrenzung, sondern auch die differenzierte Abgrenzung vom Konservatismus. Die Nachfolger von Marx verallgemeinerten die Idee, den ideologischen Überbau des Kapitalismus, nämlich die damalige Rechtsordnung zu vernichten und trafen die bürgerliche Gesellschaft und ihren ethisch / moralischen Kodex von 1815 im Kern. Noch heute nährt sich die nach Marx, d.h., im 20. Jahrhundert entwickelte Verelendungsstrategie der Sozialisten davon, etwa die alte “kapitalistische Moral” zu vernichten. Liberale stellten sich der Entwicklung und nehmen - ohne hier auf die vielfach in der Literatur beschriebenen Details einzugehen - diesbezüglich bis heute eine mittlere Position zwischen Konservativen und Sozialisten ein. Während die Sozialisten - “Proletarier aller Länder ... “ - den Internationalismus ihrer Bewegung hervorhoben, ergab sich für Liberale abgeleitet von der Position der Ökonomen aus der Zeit der Aufklärung auf eher natürliche Weise die Ausblendung des Nationalismus und später die harsche Ablehnung des zur Politik entwickelten Nationalismus. Es ringen damit Vertreter von vier singulären und disjunkten politische Lehren um Einfluß: Die entscheidende Auseinandersetzung aber geht - weltweit - um den antagonistischen Gegensatz zwischen Liberalismus oder Sozialismus. Zur Vertiefung s. Abschnitt politische Koordinaten. Angesichts der Fülle von Anliegen ist längst eine unübersehbare Widersprüchlichkeit sowohl der konsensualen, wie der parteipolitisch spezifischen Wertepolitik eingetreten. Um fehlende Klarheit, fehlende Nachvollziehbarkeit, Beliebigkeit und sogar Willkür auf Werten basierten Entscheidungen zu mindern, bietet sich an, innerhalb der Wertepolitik eine Rangordnung herzustellen, wobei Liberale so weit top-down machbar den Einzelnen fokussieren:
Aufgezählt sind - wie im Fall aller (anderen) politischen Lehren (Programme) - die Rechte der Individuen im Rahmen einer Gesellschaft, die diese Rechte durch den (lggf. legitimierten) Staatskomplex freigibt, d.h., erlaubt. Das Individuum wird als Betroffener seiner’ Gesellschaft betrachtet, der vor den Anderen Individuen zu schützen ist. Die sieben Kategorien sind diskursiv regelmäßig nicht konkretisiert, also Metatheorie individueller Lebens-Praxis, die mühelos liberal interpretiert werden können. Es fehlen - da diskursiv ausgeblendet - hierbei wie herkömmlich üblich, aber die Werte in Zusammenhang mit individueller Pflicht als Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Recht(en). Was gibt, leistet das Individuum, bevor es Rechte beansprucht? Etwa Steuern zahlen, halten vor roter Ampel, Meldepflicht in der Wohngemeinde, usw. können als Pflichten nicht anerkannt
werden, weil der Staatskomplex die entsprechenden Regelungen per Primat und Gewaltmonopol - zwar demokratisch legitimiert - aber oktroyiert; auch dann, wenn durch Massenprotest die jeweilige Last etwa gemindert wird. Dieses Thema wird in Individuum der Gesellschaft angerissen und in Individuum, ein Geschöpf der Gattung Mensch bezogen auf die drei Dimensionen des “politischen Raumes” aus großer Fülle mit Absicht so gewählt, dass politisch jedermann diese Pflichten für sich akzeptieren kann. Ziel hierbei, die Überwindung der fehlerhaften Inkongruenz von sozialem Soll und Haben. |
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