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2022

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07.04.22

Offene SMS an Xi Jinping

Sie sind laut KStA, S.7 der Meinung “die NATO habe den Überfall der Putin-Regierung auf die Ukraine provoziert”. Ob sie mal so freundlich sind, der dummen Bevölkerung im Westen zu erklären, wie man eine selbsternannte Weltmacht zu Kriegsverbrechen provoziert?

Hat jemand oder mehrere NATO-Bürger gerufen “Putin, Sie sind ein Aaschloch”, worauf dieser, da zufällig rund 170.000 mit viel Kriegsgerät ausgestattete Militärs an der Grenze zur Ukraine froren, wenige Stunden später den Marschbefehl erteilte?

Oder wurde schon 2014 nach dem Überfall der grünen Männchen auf die Krim seitens der NATO gerufen, “Putin Sie sind ein Oberaaschloch” worauf dieser völlig überrascht schwor, so bald wie möglich die Ukraine verbrecherisch zu überfallen und sich damit für die westliche Unverschämtheit durch den Tod von 210 Kindern in Mariupol  zu rächen?

Frei nach Helmut Markwort: Fragen, Fragen, Fragen und immer an die Menschen denken.
 

 

2021

14.03.21

Zittern vor “China” gerechtfertigt?

Nein. So tun als ob? Darüber ließe sich reden.

Über die Behandlung von Hong-Kong den Empörten geben? Natürlich, aus Prinzip. Haben die starken Herrscher aus Europa, dem Westen, in ihren besten Zeiten denn nicht rücksichtslos gehandelt? Im Osten also noch heute Verwerfliches, aber nichts Neues.

Gewaltherrschaft ist ausnahmslos und immer ein Zeichen von Schwäche. Genügend Erfahrung gibt es im Westen für die Breite Akzeptanz dieser Aussage. Die chinesische Führung hat sich offenkundig dazu entschlossen, ihre Schwäche öffentlich kund zu tun. Erlaubt ist das, schon weil niemand das verhindern kann.

Wurde ein Machtapparat installiert (in China durch Mao und seine Leute) ist die weitere Vorgehensweise ebenfalls nicht neu, gilt prinzipiell sogar für alle Staaten: Der relativ enge Machtzirkel vertritt eine Lehre, Ideologie oder Programm als einengende Verhaltensvorlage, deren. Fortentwicklung und Umsetzung in staatlichen Versammlungen beschlossen wird, deswegen über den engen Machtzirkel hinaus von vielen Personen getragen wird.

Das politische System in China ist - im Gegensatz zu westlicher Demokratie - durch diese Merkmale gekennzeichnet:

  1. Der herrschaftliche Wille zu gesellschaftlicher Effizienz erfordert, Reibungsverluste durch das Austragen von Konflikten zu minimieren 
  2. Meinungssteuerung, Zensur, Meinungskontrolle sind aber schwere Schranken für individuelle Entfaltung und gehen auf Kosten geringerer Effizienz.
  3. Die politisch institutionellen Versammlungen gehen nicht aus freien und allgemeinen Wahlen hervor, ihre Mitglieder werden von lokalen Gremien bestimmt, die sich damit systematisch selbst reproduzieren. Selbst-Erstickung, die Folge
  4. Es werden Reden gehalten, aber kontroverse Debatten finden nicht statt. Es sinkt die Chance zu Lernen
  5. Transparenz der Prozesse bis zur jeweiligen Entscheidung ist nicht gegeben. Es laufen statt dessen Gerüchte und Explosionsrisiko steigt.
  6. Das Volk hat keine Gelegenheit über Programm-Alternativen abzustimmen. Die Neigung zu innerer Kündigung, Demoktivation steigt
  7. Übergeordnete Versammlungen sind befugt, unangemessene Beschlüsse der untergeordneten Versammlungen aufzuheben. Entscheidungsfreudiger wird die Basis dadurch nicht.

Persönliche Initiative zu reduzieren, vermindert gesellschaftliche Effizienz. Es werden in China in diesen Jahren dennoch beachtliche Resultate aller Art produziert. Bei der Größe der Bevölkerung können geballt umfangreiche Ressourcen mobilisiert werden. Historisch bedingt besteht ein geringes Anspruchsniveau, was die individuelle Lebensqualität betrifft und Kräfte für investives Wirken mobilisiert.

Systemtheoretisch, kybernetisch überlegt, schadet Zentralisation, erst recht Totalitarismus mehr als stets ungewisser Effizienz-Gewinn.

Können die etablierten und die künftigen, noch zusätzlich möglichen Einschränkungen bei Extrapolation der Entwicklung seit 40 Jahren dann durchgehalten werden? Wird das fest gefügte Führungssystem fähig sein ggf. ausreichend flexibel zu reagieren? Werden die Menschen das jetzt schon fragwürdige Joch der (digitalen) Überwachung à la long nicht doch zu unterlaufen lernen? Besonders da makropolitisch die Führung seit dem Abtritt von Mao Tse-tung (1976) längst nach den weltweit eingefahrenen Standards - etwa geographische Erweiterung von Dominanz - handelt. Zukunft bleibt ungewiss, diesbezüglich aber lautet die Antwort mit größerer Wahrscheinlichkeit “nein”.

Dass in China die Kennziffer BIP/Person verbessert wird, müsste im Westen längst eingepreist sein, kann als kein Anlass für Ängste sein. Ob bei steigendem Wohlstand die innere Bereitschaft zum militärischem Kampf steigt ist nicht anzunehmen. Bleibt das Risiko des Amok-Laufens, falls der Führung das Volk aus dem Ruder läuft. Solche langfristigen Entwicklungen lassen sich diagnostizieren, damit die entsprechenden eindämmen. Anlass zu offiziellen Ängsten im Westen bleiben überschaubar.
 

 

2020

31.10.20

Das Machtstreben der chinesischen Regierung

Es könnten die international üblichen Motive der Grund sein:

  • Die historischen und aktuellen Beispiele anderer Staates mit großer Bevölkerung
  • Nationalismus, wie gehabt
  • Minderwertigkeitskomplexe etwa nach / wegen dem Opium-Krieg
  • Profilierungswunsch oder -sucht
  • Imponiergehabe gegenüber der eigenen Bevölkerung, zwecks Sicherung von Macht
  • die oft genannten nationalen Interessen
  • Steigerung des Wohlstand-Niveaus durch nutzen Ressourcen anderer
  • Sichern von Ressourcen, dann unvermeidlich auf Kosten anderer
  • typisches Gebaren totalitär herrschender Personen

Viele “kleinere” oder andere Motive lassen sich in der vorstehenden Aufzählung unterbringen. Unabhängig davon, ob mehrere oder alle Motive das Verhalten der auf Dauer Herrschenden Personen maßgeblich bestimmen, bleiben diese Erklärungen allesamt unbefriedigend. Einfache, gar billige Erklärung sind ohne Zweifel sinnwidrig.

Hat die chinesische Regierung das nötig?

  • Angesichts tausendjähriger Geschichte und entsprechender Tradition?
  • Angesichts aktueller und vermutet kommender technischer und sozialer Probleme?

Es besteht wohl ein weltweit neues Buch mit sieben Siegeln

Ob die transitorischen Herrscher in Deutschland, Europa oder im Westen mehr wissen?
 

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