![]() |
|
Individuum |
|
|
|
|
18.08.26 / 06.10.17 / 19.08.17
Das Individuum als Geschöpf der Gattung Mensch Gedankenspiele: Prämisse: Das Individuum hat sich zunächst im Schoß der multigenerationellen Gemeinschaft, wohl ein Kollektiv, später und nun seit Jahrtausenden einer multigenerationellen Gesellschaft gleicher, dennoch anderer Individuen ergeben. Existiert(e) folglich zuerst die Gemeinschaft und später das einzelne Individuum? Ja, von der Folge der intergenerationellen Abfolge nämlich abgesehen, gibt es aber keine logische Antwort auf diese Henne-Ei- bzw. Ei-Henne-Frage. Gleichwohl konstituieren erst Individuen die Gesellschaft und nicht umgekehrt. Die schlichte und banale Aussage hat eine prinzipielle Konsequenz: Werden dem (einzelnen) Individuum seine Wünsche erfüllt und tolerierten (respektieren) (sich) die Individuen gegenseitig ausreichend, bestünde positive Gesellschaft. Hingegen hat die positive Gesellschaft nicht unbedingt positive Individuen zur Folge. Die meisten, gar alle (?) Geschöpfe kennzeichnet inhärent ihr Überlebensinstinkt. Aber erst die Gesellschaft (beginnend mit dem Geschlechtspartner) schafft die Voraussetzung, das Überleben des Individuums zu materialisieren. Die Entwicklung des Menschen zur intelligenten Gattung erscheint folgerichtig oder sogar logisch, beruht vermutlich aber auf Zufällen. Natürliche Intelligenz erlaubt dem Individuum die Entfernung aus dem Schwarm in den größeren sozialen Raum (1) . Weitergehend: Aufgrund seiner Intelligenz beansprucht das menschliche Individuum mehr, d.h., zusätzlichen sozialen Raum, über den angesichts faktischer Knappheiten (2) , mit (allen) anderen Individuen, ggf. mediatisiert, verhandelt wird. Das Ergebnis solcher Verhandlung reicht vom exklusiven über die geteilten und bis zum allgemeinen Nutzungsrecht eines sozialen Raumes. Die Anzahl der Individuen auf dem begrenzten, subjektiv schon jetzt engen Raum, nimmt noch immer zu. Wie die Gattung menschlicher Individuen im Durchschnitt auf die zunehmende Agglomeration auch evolutiv reagieren wird, ist naheliegend offen. Realität (soweit wahrnehmbar): Alle wollen etwas. Also ... ?
Es bieten sich folgende Tugenden / Verhaltensweisen - gedanklich längst entwickelt, gewissermaßen etabliert - als freiwillige Pflichten (4) an.
Das sind Pflichten. Kein Teich sondern ein quirliger Bach / Fluss kanalisiert abwärts in oft von Sturm gepeitschtes Meer. Zum Nutzen aller Wollenden zur Betrachtung oder zwecks Konsum. Falls nicht gegeben als ob Wärme fehlte, besteht das Nichts einer Wüste oder das Eis in der vertikalen Dimension. Steuer-Zahlen ist keine Pflicht, sondern Zwang, ausgelöst furch den Störfaktor unverzichtbarer Herrschaft. Zwang nämlich sät systematisch Zweitracht. Frieden entspringt nicht der guten Gesellschaft, Frieden entspricht gutem Verhalten der Individuen. Gleichwohl bleibt erlaubt, die Gute Gesellschaft zu formulieren ... Umsetzung? Eben. Simpel ausgedrückt: Besser ist Propaganda für gutes Verhalten als Propaganda für gute Gesellschaft. Jeder erfährt und weiß persönlich wie zu handeln ist Nicht Alle können in gleicher Weise, also fällt der Ertrag des Wollens unterschiedlich aus. Übrigens reflexiv, aber invers intensiv. Alles sonst ist denkbar, sagbar aber nicht nachhaltig machbar. Dies wie hier zu notieren, ist angesichts von obwaltender Demut perfekt erlaubt. Warum sollten neben Liberalen die gesamte indigene, deutsche Extremistenschaft sich nicht mühen, nach Demut, Toleranz, Kompetenz, (niederschwelligem) Gesellschaftsvertrag und Demokratie zu streben? Die fünf Tugenden sind politisch neutral, wirken insofern indifferent. Weitergehende Überlegungen führen zur Auffächerung der o.a. fünf Pflichten, womit ihre partielle Überschneidung und gegenseitige Beeinflussung erkennbar wird (6) Wenn Sozialisten meinen und sagen, “kapitalistischer Schrott” per Idealismus camoufliert? Nur zu, die Damen & Herren: Her mit der einen, gar den vielen Alternativen. Aber die Potentaten, Autokraten, Diktatoren, totalitären Herrscher sind doch auch Menschen. Volltreffer ... sie beabsichtigen, führen oder unterstützen halt Angriffs-Kriege. Fazit. Die Gesamtheit der In-di-vi-du-en (!), begnadet intelligent, lebt besser, wenn möglichst Viele nach den fünf vorstehenden Tugenden, Bringschuld / Pflicht des Einzelnen, streben. Diese Tugenden sind sittliche (5) Pflicht. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- |
|
![]() |
||
|
Zunächst veröffentlicht unter aktuell / Deutschland / 20.04.26 / 18.04.26 Warum “nur” den politisch Mächtigsten? Weil Primat und Gewaltmonopol den zu herrschen legitimierten Personen des Staatskomplex (exklusiv) obliegt. Sollte die hier dargestellte auf das Verhalten der Individuen beschränkte Wertepolitik, da ambivalent und Ideal, in Frage gestellt werden, ist zu entgegnen: Sind Programme mit maximaler konservativer, nationaler oder sozialistischer Intention ohne Ambivalenz und Idealismus formulierbar? Verhaltens-Grauzonen sind nicht zu vermeiden und Idealismus kann und muss als “über die Zeit sich asymptotisch annähernd” verstanden werden. Allen sozialen Klein-Fritzchens bis politisch Mächtigsten ... Liberale Werte sind bezüglich individuellem Verhalten zu ergänzen, dies den werte- und prozesspolitischen Gesellschaftsverträgen sogar voran zu stellen. Individuelles Verhalten ist die unverzichtbare Voraussetzung für die Tragfähigkeit / Umsetzung der Menschenrechte, von politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und sicher weiteren hilfreichen Verabredungen.
Dieses horizontale Aussagen-Gefüge wirkt vernetzt, d.h., etwa ihre jeweiligen Intensitäten beeinflussen sich gegenseitig. Die vereinzelte Aussage zur Unantastbarkeit der persönlichen Würde jedes Individuums ist gut und schön; Aber erst die gesamthafte Wirkung von Demut, Freiheit, Kompetenz, Gesellschaftsvertrag und Demokratie sind Voraussetzung für: ... die Unantastbarkeit der Würde ist weltweit darstellbar |
||