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30.12.17 / ... / 22.11.01

 

Hallo Tony, sonny boy

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Vorgestern, am 20. November 2001, sprachen Sie auf dem Schröder-Meeting, wo hinter großen weißen Pulten, gut geordnet in martialischen Reihen, wichtige Leute auf billigen Stühlen ergriffen am Affentheater einer Selbsthilfegruppe geistig verschlossener Sichtweise teilnahmen. Eine Unmenge neosozialistischer Banalitäten wurde erzeugt, womit die riesige Kongresshalle geradezu überschwemmt wurde. Neben dem Ausdruck von Hoffnungen für ein intaktes Paradies schienen bei angenehmer dramaturgischer Darstellung ihre Hauptargumente und die entsprechenden Zusammenhänge leider nicht aufrichtig zu sein. Ich vermute, dass unsere Sozialisten definitiv die wirtschaftliche Orientierung verloren haben. Meinen Sie nicht, dass Glaubensforschung eine Sackgasse ist? Deshalb möchte ich Sie, Tony Blair, den Premierminister des Vereinigten Königreichs, fragen:

Hau duh ju duh, jangg männ? Ich habe gehört, dass Sie unserem OMM nahe stehen ... 'm-pf' ... klingt unglaubwürdig. Lassen Sie mich Ihnen also sagen: Wir stehen unserem Sohnemann nicht so nahe. Schaut man sich die politischen Aktivitäten der Sozialisten an, wird mentale Gänsehaut modisches Kleid: Zu viele Ankündigungen, zu viele Versprechungen und so weiter, aber nur wenige Fakten, keine Jobs, keine neuen Kinder, nur alte 68er Friedensstifter, die für Polizisten und andere aufrechte Menschen absolut harmlos sind. Stattdessen mag unser "piehpl der Dichter und Denker" den Ballermann. Sie wissen schon, das ist der Mann auf der berühmten Mittelmeerinsel - das bedeutet viel Fiesta mit viel bick mäkk und kaum Fleisch auf den Knochen für unsere wirtschaftlichen Zähne. Die Geschichte lehrt uns: Vor vielen Jahren, lange vor Maggy Thatchers Zeit (“ich will meinen money bag”), sang Großbritannien "yeah-yeah-yeah", aber heute überquert nur der Klang von "oh-yeah-me-nah" den Kanal.

Liegt das an unserem neuen Gerhard, unserem neuen Engel, unserem neuen Edmund und unseren neuen Angebern, die das Neue Deutschland gestalten wollen? Liegt es an der neuen uneingeschränkten Solidarität, Kriminelle mit sanften Worten statt mit strenger Rechtsstaatlichkeit zu fangen? Liegt das an unserer Erfindung, Kohlendioxid mit Atomkraftwerken zu vermeiden? Was die letzte Frage betrifft, so schätzen wir Ihre klaren Aussagen auf dem SPD-Treffen in Nürnberg zu Energieerzeugung und auch zur Notwendigkeit, hart zu arbeiten sehr. Keine Sorge, unsere Teppiche sind groß genug, so dass Freiheit und andere Errungenschaften der Zivilgesellschaft, die Sie mit feinstem Gespür und staatsmännischem Geschick angesprochen haben, zusammen mit Tausenden von Rindern, z.B. Kühe, Stiere und Hornochsen - wenn Sie so wollen - leicht darunter gekehrt werden können.

Also, lieber europäischer Mitbürger: Seien Sie versichert, dass sich unsere SPD's sehr freuen, wenn sie statt harter Fakten warme Worte hören. Herbert Wehner, den Sie zu erwähnen vergessen haben, pflegte mit seiner typisch bellenden Stimme zu sagen: "Er (sie?) nimmt (sie?) lieber ein lauwarmes Bad ...".

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort "sie kommen nie zurück". Aber in Ihrem Fall ist es ein Bedürfnis zu rufen: "Kommen Sie zurück, wann immer Sie wollen". Denn in unserem künftigen Neu (Neu (Altdeutschland)) sollten Ihre Worte noch ergänzt werden, denn Ihre Aussagen zu einigen speziellen Themen würden wir andernfalls doch vermissen

24.11.2001: Es ist gut, Ihre gestrige Rede in Birmingham zu europäischen Fragen zur Kenntnis zu nehmen. Ganz ehrlich.

30.12.2017: SPD seitdem: b.a.s. Und Sie?
 

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