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Selbstkritik

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06.10.17 / 13.09.17

Mangel an Demut und Alterozentriertheit schaden

       

      Es gibt keinen akuten Anlass zur Kritik am politischen Liberalismus, der am 24.09.2017 erneut zur Wahl antritt. Ab Oktober 2013 begann gezwungenermaßen die Zeit der Reflexion, die zielführende Ergebnisse gebracht hat. Wer genau beobachtet, liest und oder hinschaut wird die Unterschiede erkennen, zumal außerdem neue Leute bis an die Basis nachrücken und sich dennoch in Deutschland viel Kompetenz zur Unterstützung bereit hält.

      Eine wuchtige Führungsaufgabe ist zu stemmen. Angesichts “der Lage” gibt es eine Pflicht zu Liberalismus und eine Pflicht zu professioneller Arbeitsweise.

      Selbstkritik ist eine vorsorgliche und grundsätzliche ratsame Haltung.

       

Liberale Kritik: Beseitigung von Schwachpunkten

Dass Liberale ihre Position reflektieren (müssen), gehört zu jenen Selbstverständlichkeiten, die deswegen meist nicht formuliert werden. Wenn es die konservative und die sozialistische Kritik des Liberalismus gibt, müsste von liberaler Selbstkritik gesprochen werden. Da es aber nicht um die Widerlegung von Liberalismus geht, wird diese Sprechweise nicht übernommen. Es ist im Übrigen sachgerecht, Schwachpunkte des in Deutschland vertretenen Liberalismus zu beseitigen. Einige der im folgenden behandelten Themen fallen hierbei auch in den Zuständigkeitsbereich von Sozialisten und Konservativen, so weit sie die derzeit bestehende Verfassung in Deutschland bejahen.

Die gewählte Reihenfolge der unterschiedlich wichtigen Fragen ist willkürlich.

(A) Freiheit muss für jedermann konkret fühlbar sein

Andernfalls bliebe Freiheit ein hohles Versprechen. Im Mittelalter, später während des Absolutismus, bis hin zu den totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts und vereinzelt noch heute war der Freiheitsanspruch eindeutig formalisiert auszudrücken: “Der Einzelne darf der Willkür der Regierenden nicht ausgesetzt sein.” Dies selbstverständlich geworden, erfordert bezogen beispielsweise auf das Jahr der Wende, 1989/90 die Redefinition von Freiheit. Unfreiheit ist objektiv definierbar. Freiheit bleibt immer ein Gefühl.

(B) Ausbeutung minimiert?

Die allgleichen Menschen sind nicht nur Theorie, sondern nackter Horror. Es gibt stets den Stärksten und den Schwächsten. Was sollte ersterer unterlassen und letzterer doch tun?

(C) Demokratie nur idealtypische Theorie?

Jeder Mensch hat so seine Schwierigkeiten. Die auf Kosten Dritter und aller zu überwinden mündet ganz unvermittelt in asozialem Verhalten. Perfekt soll und darf das Individuum  nicht sein; es wäre im Übrigen langweilig. Diese Dornenkrone müssen Liberale handhaben wollen.

(D) Grenze zwischen adjuvanter und palliativer Sozialpolitik

Der durchaus unangenehmen Gretchenfrage sollte nicht ausgewichen werden.

(E) Der optimale Staat

Staat, das Betriebssystem der Gesellschaft, ist unverzichtbar. Standards für Verfahren und Lebenslagen sind hilfreich. Außerdem übertreten die “Banausen der Gruppe Mitmenschen” gerne “das Gesetz”. Zuviel Gesetz ist das gleiche wie das überbestimmte Gleichungssystem der Mathematik: Es gibt keine (eindeutige) Lösung. Darüber hinaus bahnen sich stets neue Tendenzen an. Populismus ist verwerflich, Moderation, hilfreich.

Liberale müssen in der Lage sein, den optimalen Staat als Gleichgewicht von Pflicht und Freiheit zu beschreiben.

(F) Wettbewerbswidrige soziale Bildungen

Der Titel klingt harmlos. Dahinter verbirgt sich jedoch ein Befund, der es in sich hat.
 

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