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Erwerbstätigkeit

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04.12.17

Das Manna fällt eben nicht vom Himmel

Nicht einmal für die Tiere, die von den Menschen sich stark unterscheiden. Paar- und Einhufer müssen sich bücken, Giraffen recken, Krokodile wachsam lauern, Vögel Nahrung für den Nachwuchs energieintensiv per Luftfracht heranbringen. Jedes Individuum jeder Spezies sichert aktiv das eigene Überleben.

Menschen und andere Arten schützten sich vor  Nahrung suchenden Raubtieren; Höhlen oder andere Behausungen wurden gesucht, ggf. baulich ergänzt; Tiere und auch Menschen wanderten im Jahreszeiten Rhythmus für ein angenehmeres Leben.

Die Welt heute lebt überwiegend zivilisiert. Welchen Nutzen, welche Bedeutung hat also noch der Begriff? Es geht einerseits um die Abgrenzung zur Kultur, die samt ihrer Aktivität das zivilisierte Leben positiv ergänzt; andererseits aber geht es darum, die Merkmale von herkömmlicher Zivilisation im Auge zu behalten. Denn in der heutigen schieren Unübersichtlichkeit drohen Merkmale als Folge der Zivilisations-Genese verloren zu gehen.

Angenehmes Leben wollen die mit Intelligenz ausgestatteten Menschen seit vielen Hunderttausend Jahren. Unter dem Strich war das Leben früher - trotz Raubtieren, trotz fehlender Technik und wegen geringerer Bevölkerungsdichte - über alles betrachtet doch beschaulicher. Heute vielfach hektischer.

Früher taten sofern bei Kräften allem Menschen zeitlebens das Gleiche. Aufgrund sozialer, technischer und geistiger Evolution hat sich dies geändert. Kleinstkinder waren an der Erwerbstätigkeit noch nie beteiligt; die Altern starben meist erwerbstätig. Seit langem gibt es den Staat, die Institutionen für Ausbildung, Berufe wie Priester, Ärzte, Künstler, die allesamt im Sinn der ursprünglichen Erwerbstätigkeit nie beteiligt waren. Seit der Neuzeit gibt es den “organisierten” Rentner. Außerdem gibt es verbreitet die “Arbeitslosen”.

Insgesamt, ist heute ein geringerer Anteil der Bevölkerung an der von der Natur verlangten Erwerbstätigkeit beteiligt. Früher mögen es 80% gewesen sein. Etwa in Deutschland heute (über den Daumen gepeilt) nur 40%. Aber 100% wollen und sollen leben. Der zivilisatorische Fortschritt macht das möglich. Sinkt der Anteil erwerbstätiger “zu stark”, droht Rückschritt.

Ist die weitere Entwicklung planbar? Nein. Weil Fortschritt nicht geplant werden kann.

Erwerbstätigkeit bleibt Pflicht. Wie hoch der Anteil Dispensierter sein kann, erfolgt im Versuch und der Messung des eventuellen Abweichung vom Muss. Angesichts des verbreiteten Wunsches von Privilegierung Gegenstand von Kontroverse.
 

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