sonnenaufgang1

Individuum (und Gesellschaft)

übergeordnete
Ausführungen zu
Individuum

Liberale Notizen

Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

zu
Gesellschaft
gehören

Individuum

Rationalität-Glaube

Herrschaft

koll.Verantwortung

Zivilisation

Kultur

gesellsch. Ordnung

Gesellsch-Vertrag

gesellsch. Prozesse

 

 

 

weitergehende
Ausführungen zu
Individuum

Menschenrechte

Leistungsprinzip

Freiheit & Gefühl

Freiheit & Moral

legitimes Verhalten

teilen &  helfen

soziale Trittbretter

Steuern, Bü-Geld

 

 

 

 

15.-18..08.26 / 29.01.25 / 09.02.22 / 07.02.17 / 05.01.17

 

Ich?

Der Einzelne lebt nur, weil (auch) die Anderen leben. So gesehen, wird der Einzelne auf das Quasi-Nichts reduziert.

Zwecks Analyse und Gestaltung (Planung) etwa wünschbarer gesellschaftlicher Prozesse und Zustände gibt es prinzipiell zwei mögliche Vorgehensweisen:

  1. Im Fokus steht der Einzelne, sein privates Wollen und sein privates Können. Die Überlegungen beginnen mit Bedürfnissen und Wünschen der Einzelnen und kreisen um die Frage, ob der Einzelne in der Lage sein kann und will, bis in die “persönliche Sphäre” in verbindlich geregeltem Beziehungsgefüge zu leben. Wenn (andere) Einzelne unter ethischen oder moralischen Gesichtspunkten Nachteile haben, sind die Überlegungen zur Bestimmung des Individuums (als Teil der Gesellschaft) erneut durchzuführen. Durch Versuch und Irrtum wird Konsens gefunden, gleichzeitig der so wie so unvermeidlichen Entwicklung Rechnung getragen.
     
  2. Im Fokus steht die Gesellschaft, d.h., das Ganze, dessen optimale Gestaltung gesucht wird. Dem liegt ggf. die Prämisse zu Grunde, dass so für alle Individuen die beste Lösung gefunden wird. Kollektives Wohlbefinden lässt sich abstrakt definieren. Wird das dem Individuum gerecht?

Auch wenn konzediert wird, dass sich beide Vorgehensweisen nicht prinzipiell ausschließen, ist die erste Wahl der einen oder der anderen Vorgehensweise ein Präjudiz für das Ergebnis. Das gilt vor allem für den Irrweg des konstruktivistischen Vorgehens. Im Übrigen spricht das Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unschärfe gegen die “Ableitung des Individuums” aus der Tatsache seiner Mitgliedschaft in einem Kollektiv, gar einer Gesellschaft. Auch Evolution wirkt nicht top down, sondern wird von Veränderungen des Verhaltens (1) der Individuen ausgelöst.

Aus liberaler Sicht wird die bottom up Vorgehensweise vorgezogen. Im Fall unbefriedigender Ergebnisse hilft die statistische Betrachtung des Ganzen, dann aber nur im Sinn einer Prüfung der Plausibilität erzielter Ergebnisse. Schon die exzessive Nutzung der gesamthaften Betrachtung (etwa als Ideologie) verunklart den Umstand, dass jegliche Mühe letztendlich nur - unter selbstverständlicher Berücksichtigung der Vielen - auf jedes Individuum gerichtet sein kann. Individuum - Gesellschaft eine Henne - Fall? Seit dem Archaikum: Erst war das Individuum ...

Das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft kann abschließend so wie so nicht überwunden werden.

Zudem treibt die schlechte Stimmung in Deutschland Viele um; auch die LN. Seit einiger Zeit (2) wird akut klar, dass gesellschaftlich betrachtet im Akkord von Pflichten und Rechten der Individuen eine eklatante Lücke besteht.

In den “weitergehenden Ausführungen zu Individuum” (s.o.) werden Themen behandelt, die zur Beschreibung des geistigen Zustandes zur Dichotomie von Individuum und Gesellschaft beitragen. Im Ergebnis ist festzustellen, dass mit Vorrang auf die gute (künftige) Gesellschaft fokussiert wird. Besonders die Wahlkämpfer: Pflichten ? Ausgeblendet also “nicht nötig”, Beispiel Steuern, die werden so wie so gewaltsam eingetrieben.

Die Individuen sind von dieser Nicht-Soziologie der Pflichten intensiv betroffen, Wie sollen Wünsche erfüllt werden, wenn dazu nicht ausreichend geleistet wird?

Es gibt wie bereits notiert, den Katalog von Pflichten, die freiwillig und Partei übergreifend leistbar ist. Die Überwindung des fehlenden Akkords zu Pflicht und Anspruch erfordert aber die Behandlung weiterer Störfaktoren (s.o. unter “zu Gesellschaft gehören”: Rationalität und Glaube, Herrschaft, kollektive Verantwortungslosigkeit, Zivilisation, Kultur (u.a. Medien), um das geistige Ambiente vor dem Lösungsvorschlag zum Problem besser zu verstehen. Siehe ggf. bereits hier Individuum im Rahmen unverzichtbarer Gesellschaftsordnung.

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(1) von biologisch ausgelöster Evolution abgesehen.
(2) Zur in den Demokratien des Westens gezüchteten Dissonanz zwischen Pflichten und Rechten der Individuen gibt es seit der Aufklärung einen roten Faden im liberalen Diskurs. 1966/67 im Wiesbadener Programm wurde zunächst durch Guido Westerwelle (Generalsekretär 1994-2001, BuVo 2001-2011) Freiheit UND Verantwortung (Wiesbadener Programm von 1997) postuliert, sogar von der CDU/CSU übernommen aber von den Konservativen nie eindeutig und nachvollziehbar operationalisiert. Sozialistische Absicht hatte mit Schatten und Widerspruch dazu gesorgt.. “Februar 2025” veranlasste jedoch, noch intensiver darüber nachzudenken. warum eine starke Rolle von (politischem) Liberalismus sowohl Stimmungs- wie besonders die Wirtschaftslage besserte. Unter Aktuell/Deutschland gab es:

  • zunächst den nicht konkretisierten Gedanken zu Superliberalismus und 2026 u.a. die folgenden Beiträge:
  • 19.04.26 über Pflichten ab Kleinfritzchen sozial aufwärts,
  • 31.05.26 Werte-Kanon ergänzen,
  • 12.07.26 der Anspruch auf staatliche Bespaßung, 
  • 26.07.26, nicht auf Tonlage, auf Verhalten kommt es an,
  • 12.08.26  alle wollen ... alle müssen. Zur Nicht-Soziologie der Pflichten,
     
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