![]() |
|
Individuum (und Gesellschaft) |
|
|
|
|
15.-18..08.26 / 29.01.25 / 09.02.22 / 07.02.17 / 05.01.17
Ich? Der Einzelne lebt nur, weil (auch) die Anderen leben. So gesehen, wird der Einzelne auf das Quasi-Nichts reduziert. Zwecks Analyse und Gestaltung (Planung) etwa wünschbarer gesellschaftlicher Prozesse und Zustände gibt es prinzipiell zwei mögliche Vorgehensweisen:
Auch wenn konzediert wird, dass sich beide Vorgehensweisen nicht prinzipiell ausschließen, ist die erste Wahl der einen oder der anderen Vorgehensweise ein Präjudiz für das Ergebnis. Das gilt vor allem für den Irrweg des konstruktivistischen Vorgehens. Im Übrigen spricht das Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unschärfe gegen die “Ableitung des Individuums” aus der Tatsache seiner Mitgliedschaft in einem Kollektiv, gar einer Gesellschaft. Auch Evolution wirkt nicht top down, sondern wird von Veränderungen des Verhaltens (1) der Individuen ausgelöst. Aus liberaler Sicht wird die bottom up Vorgehensweise vorgezogen. Im Fall unbefriedigender Ergebnisse hilft die statistische Betrachtung des Ganzen, dann aber nur im Sinn einer Prüfung der Plausibilität erzielter Ergebnisse. Schon die exzessive Nutzung der gesamthaften Betrachtung (etwa als Ideologie) verunklart den Umstand, dass jegliche Mühe letztendlich nur - unter selbstverständlicher Berücksichtigung der Vielen - auf jedes Individuum gerichtet sein kann. Individuum - Gesellschaft eine Henne - Fall? Seit dem Archaikum: Erst war das Individuum ... Das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft kann abschließend so wie so nicht überwunden werden. Zudem treibt die schlechte Stimmung in Deutschland Viele um; auch die LN. Seit einiger Zeit (2) wird akut klar, dass gesellschaftlich betrachtet im Akkord von Pflichten und Rechten der Individuen eine eklatante Lücke besteht. In den “weitergehenden Ausführungen zu Individuum” (s.o.) werden Themen behandelt, die zur Beschreibung des geistigen Zustandes zur Dichotomie von Individuum und Gesellschaft beitragen. Im Ergebnis ist festzustellen, dass mit Vorrang auf die gute (künftige) Gesellschaft fokussiert wird. Besonders die Wahlkämpfer: Pflichten ? Ausgeblendet also “nicht nötig”, Beispiel Steuern, die werden so wie so gewaltsam eingetrieben. Die Individuen sind von dieser Nicht-Soziologie der Pflichten intensiv betroffen, Wie sollen Wünsche erfüllt werden, wenn dazu nicht ausreichend geleistet wird? Es gibt wie bereits notiert, den Katalog von Pflichten, die freiwillig und Partei übergreifend leistbar ist. Die Überwindung des fehlenden Akkords zu Pflicht und Anspruch erfordert aber die Behandlung weiterer Störfaktoren (s.o. unter “zu Gesellschaft gehören”: Rationalität und Glaube, Herrschaft, kollektive Verantwortungslosigkeit, Zivilisation, Kultur (u.a. Medien), um das geistige Ambiente vor dem Lösungsvorschlag zum Problem besser zu verstehen. Siehe ggf. bereits hier Individuum im Rahmen unverzichtbarer Gesellschaftsordnung. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
|
|
![]() |