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15.04.20

Immerhin die Wiege der Menschheit

Das ist im Wesentlichen inzwischen längst unbestritten. Leider ist der Kontinent insbesondere südlich er Sahara nach der Auswanderung vieler Personen vor über 100.000 Jahren zurückgeblieben.

Schon die Römer wussten um Afrika. Damit begann in Europa eine Arroganz, die eher fassungslos macht, obendrein in die weißen Sozial-Gene eingegangen ist. Denn die Arroganz etwa von Kolonialismus und besonders der Sklavenhandel belegen, dass angesichts des gesehenen hiesigen Primitivismus, zu jeglichem Anflug von teilweise noch heutiger Arroganz- Praxis die Berechtigung vollkommen fehlt.

Nur en passant: Auch “Fremdarbeiter in der DDR” war eine Maßnahme bestenfalls nur noch mehr daneben. Die sind nicht ohne auch aus diesem Grund untergegangen ...

Der Rest der Welt - auch Amerika stammt von Europa ab - hat in Afrika viele Generationen lang Viel gut zu machen.

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Am wichtigsten ist, dass dieses auf den Weißen (also einschl. die Sog.Grünen) lastende Erbe weder auf Selbstanklage noch auf karitativer Attitüde abgebaut werden darf. Leider führt die Praxis der eingeschliffenen Sozialpolitik zu solchen Versuchungen. Es muss klar sein, dass solcher Weg die Arroganz erneut verstärkte. Wie kämen “die Weißen” dazu sich etwa karitativ zu gerieren?

Erkennbar sollte sein, dass mit der medialen Globalisierung sich eine schwere Hürde auftut. Slums gibt es auch nördlich des Mittelmeeres. Nicht in Nordeuropa, denn die Sicherheit winterlichen Erfrierens hat insofern vernünftig gewirkt. Allerdings sind barfuß laufen und windige Hütten im Wald, gar in ihrer traditionellen Bauweise in keiner Weise zu verwerfen. Ein ggf. mehrstöckiges Etagengebäude aus Beton, beispielsweise 100 Jahre alt, inzwischen verwohnt, ist sehr wohl ein ungünstiger Zustand. Wie jedoch kann begründet werden, dass ein brillanter Glaspalast à la non plus ultra USA, Ostasien oder Europa ebenso wenig adäquat ist wie ein 200 ml Glas mit Spreewald-Gurken im lokalen Lebensmittelhandel, das wie Vieles sonst auch wenig passt? In schnodderischer Sprache mag das schnell gesagt sein. Soll es aber auf dem kulturellen Niveau, das in Europa beansprucht wird, ausgedrückt sein, wird es schwierig, die Begründung zu formulieren.

Das Dilemma liegt also auf der Hand. Metaphorisch: Es geht darum, eine Wüste mit lokalen Mitteln, beispielsweise nicht mit einer gar teuren Entsalzungsanlage aus Europa, in einen grünen Garten umzuwandeln, bzw. darum, dazu beizutragen, dass genau das geschieht. Die sog. ODA-Quote beschwichtigt tendenziell Gewissen. Bei erreichtem Wert aber mehr Schaden als Segen angerichtet haben wird. Den Pionieren der ersten Schritte der Entwicklungspolitik vor ca. 60 Jahren mag das durchgelassen werden. Heute definitiv und abschließend nicht mehr.

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Hier  - außerhalb Afrika - sind gemeinsame Grundsatzentscheidungen nützlich, gar fällig:

Strikt seht am Anfang die Frage: Wollen Sie ... ? Aufgrund profunder Kenntnis und im Fall von alternativen Wünschen kommt ggf. das schlichte Nein. Zumindest wird dadurch erreicht, dass nicht sinnlos, da ohne Wirkung, Ressourcen vergeudet werden.

Etwa 500 Mann Tourismus für das 12 semestrige Studium bezahlt aus dem künftig erneut mit Schulden finanzieren Bundeshaushalt? Nein, Kein einziges Stipendium. Die erlesenen Damen & Herren Akademiker müssen selber in den Busch und dort etwa Ingenieurwissenschaften in 10 Semestern bis zum Abschluss mit den dort, lokal verfügbaren Mitteln durchziehen. Tabletten müssen mitgenommen werden, Kleidung eher nicht und Computer? Grenzfall, unbedingt das Minimum. Mit dem Rechenschieber - Produktion evtl, dort aufbauen - geht eine ganze Menge. So wie in Europa viele Jahrhunderte lang. Alles leicht getippt, ist aber realiter entgrenzt kompliziert.

Landwirtschaft: Erst selber lernen gehen: Wie arbeitet man in Afrika, dann einfache Verbesserungen und so weiter.

Infrastruktur. Happiges Problem, weil zwar verkorkst, der Entwicklungsstand sich innerhalb Afrika gravierend unterscheidet. Möglicherweise muss den Fortgeschrittenen schlicht nur “nein” gesagt werden. Gibt es adäquate Diplomaten, fähig sich außerdem etwa mit Peking positiv abzustimmen?

Alle weiteren Fachgebiete und das Problem, die entsprechend kompetenten Fachkräfte heranzuziehen bleiben bis auf Weiteres hier außen vor. Damit auch die Frage, wie Ressourcen freigesetzt werden. Braucht “diese Gesellschaft” wirklich so umfangreich viele Rechtsanwälte, Soziologen und sogar Politologen, die die indigenen Damen & Herren das Führen und Regieren, ihre Herausforderungen zu bewältigen lehren?

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Die Vorstellung all dies und mehr an höchster Stelle mit der Erwartung von Maßnahmen vorgetragen erzeugt eher Alpträume: Was sonst als “gut dann gibt es künftig das Institut mit 10000 edelsten und sozialberechtigten Europa-Menschen, samt Direktor, Sekretariat und Dienstwagen ... die machen das”. Nämlich alles was nach GG zwingend ist. Wirklich? Wieviel würde wohl ankommen?

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Mit diesen Überlegungen ist das Thema “Zukunft Afrikas” kaum angerissen. Es konnte nur bezwecken, eingerissene Vorstellungen ein wenig zu destabilisieren. Das Thema ist von einer Dimension, die ein 100köpfiges, demokratisch voll ausgestattetes Parlament Jahrzehnte und Generationen lang beschäftigen würde.
 

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