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Missbrauch der Medien

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04.10.19 / 25.07.18

Hartnäckig schlechte Gewohnheiten

Produzenten von alternativem Fake. Die Kritik, in der Medienwirtschaft aufgegriffen, spricht von erschütterter, fehlender, bzw. nicht vorhandener Glaubwürdigkeit. All dies sind unbrauchbare Adressen, wobei die jeweiligen Pauschalurteile einer zutreffenden, zielführenden Analyse zusätzlich im Weg stehen.

Zur Glaubwürdigkeit

Irren (1) , fühlen, subjektiv, gar beeinflusst durch Interessen, wahrnehmen, sind die gängigen, letztlich unvermeidbaren “Störungen”, die fehlerhafte Wiedergabe von Realität auslösen. Hierzu sollte Kleinkariertheit der Leitfaden nicht sein. Bei zu großer Anfälligkeit für Störungen ist der jeweilige Chefredakteur im Dienst der unverzichtbaren Funktionalität der Medien gefragt.

(Erkenntnis und) Interesse

Leider verfolgt derzeit die überwältigende Mehrheit der Inhalte produzierenden Personen der Medienbranche ihre (persönlichen) parteipolitischen Interessen. Eine missliche Lage, weil die Handelnden ihr Fehlverhalten häufig mit dem Fehlverhalten Anderer begründen. Der Prozess ist in langen Jahren spiralisiert. Heute wird oft beschönigend von Kavaliersdelikten gesprochen.

Keine Frage: Erkenntnis wird von Interesse mit-gesteuert. Es muss jedoch das Interesse des Empfängers, nicht das des Mediators gelten. In Zusammenhang mit maximaler Glaubwürdigkeit wird die hohe (ethische?) Qualifikation des Mediators sichtbar:

  • Die Schwierigkeiten in Zusammenhang mit dem Problem der objektiven Wahrheit sind hinlänglich bekannt. Entsprechend dem “to be or not to be”, gibt es für Glauben an Wahrheit jedoch keinen Spielraum. Zur Not sollten sich die Mediatoren entsprechend trainieren, um solchen Missbrauch zu minimieren.
     
  • Wenn der Mediator die Information die vermittelte Information, sein Produkt, unter dem Gesichtspunkt von (seinem) Interesse zusammenstellt (kompiliert, auswählt) beginnt Missbrauch. Gravierend ist der langjährig eingeschliffene Missbrauch über sogar subtil wertenden, oft genug überflüssigen Einsatz von Adjektiven und Adverbien; die Mediatoren dürfen diese verbreitete politische Unsitte nicht zu eigen machen.
     
  • Besonders anfällig für Missbrauch ist bekanntlich die Formulierung sog. Schlagzeilen.
     
  • Interviews mit Personen gehören zur Vermittlung von Information. Hierbei geht es um die Information über Kompetenz, Empathie, geistigen Zustand u.ä.m. der interviewten Person. Funktionell unzulässig sind:
     
    • Die (bereits) kommentierende oder die unterstellende Frage. Ggf. ist das Interview ex ante inhaltlich transparent vom Mediator anzuberaumen
    • Der Mediator ist nicht legitimiert, den Interviewten und weitergehend das Publikum zu belehren oder gar zu erziehen.
    • Diskussion, Debatte des Mediators mit dem Interviewten, es sei denn, dies ist ausdrücklich vereinbart und entsprechend transparent am Beginn des “Interviews” angekündigt
    • die absichtlich falsch gesetzte Paraphrase,
    • Dem Interviewten die verweigerte Antwort stillschweigend durchzulassen
       
  • Hintergrund-Gespräche bei denen an handverlesene Personen der Medienbranche Information, Daten, usw “übergeben” werden, sind - ohne Umschweife: widerliche - (politische) Korruption. Das polit-medale Geschäft “Vorzug gegen Wohlwollen” oder “Wohlwollen gegen Vorzug” ist inakzeptabel. Haben Personen des Staatskomplexes das Bedürfnis Information “los zu werden”, haben sie sicher zu stellen, dass jedermann über öffentliche PK, öffentliche Web-Site oder öffentliche PM informiert sein kann.
     
  • Es gehört zur Funktionalität der Medienwirtschaft - immerhin “vierte Gewalt - den Missbrauch der Medien durch Personen des Staatskomplexes oder der Zivilgesellschaft durch (begründete) Kommentierung abzuwehren.

Ausblick:

Die im Abschnitt Medien gebrachten Aussagen erscheinen insgesamt idealistisch, die der Realität nicht gerecht werden. Konzediert. Es gibt allerdings jede Menge berechtigte bzw. nachvollziehbare Klagen über die Medien. Allerdings ist die Klage von der angeblichen Lügenpresse - u.a. da pauschal - unberechtigt. Sollen die Verhältnisse sinnvollerweise verbessert werden, enthält der Abschnitt eine Menge Hinweise. Nicht zu vergessen: Evolution ist die wichtigste Porzellankiste der Demokratie.

Der Stand der Medienleute ist schwer und wird schwer bleiben. Ein Schuss Barmherzigkeit denen, die sich beruflich der Öffentlichkeit exponieren ist bei aller gebotenen Strenge keine Körperverletzung.

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(1) bei einer schier unendlichen Menge von Fehlerquellen und -faktoren
 

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