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Januar 2022

Bs. As., 31.01.22

Pflege der Biosphäre? Unbedingt.

Es gibt allerdings ein bisher nicht ventiliertes Problem. Ankündigung ist das Eine. Realisierung das Andere. Beispiel die Real-Ausstiege aus Kohle und Atom.

Erst wenn hinreichend sicher (1) der Zusammenbruch des Stromnetzes ausgeschlossen ist, dürfen die Sektkorken wegen definitiv still gelegten Kohle- und Atomkraftwerke knallen. Ein höheres Risiko kann nicht akzeptiert werden. Solche Anlagen also in Bereitschaft zu halten, das kostet mehr als bisher eingeräumt.

Was zu tun ist: Die Vorbereitungen für die Ist-Austiege sind zu beschleunigen. Die Kostenkalkulation für die Umstiege sind zu aktualisieren und zu veröffentlichen.

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(1) genau so “sicher” wie bisher, nämlich schon bisher weniger als 100% lag. Aber nicht noch geringer.
 

Bs. As., 30+31.01.22

Führung in Deutschland, nicht gut genug

Ob im Zusammenhang von Krise zu sprechen sein wird, kann später entschieden werden. Besserungen hat es, belegt durch die Art & Weise des Zustandekommens der Ampel- Koalition, zum Glück bereits gegeben.

Als starker Beleg für Führungsschwäche in Deutschland entpuppt sich der Umstand, dass Dr. Span für Gesundheit zuständig  mit gutem Argument die Beschaffung von Impfe nach Brüssel verschob, Brüssel dies annahm, obwohl eine Prüfung sofort ergeben musste, dass die für die Ausführung vorgesehen Personen dazu gar nicht in der Lage waren. “Problem entsorgt” die Pandemie nahm ihren Lauf. Dank unvollständiger Statistik und unzureichend aufgestellter Gesundheitsbürokratie wurde Angst als Führungsmittel umfassend eingesetzt. Die Querdenker zum Thema Impfe wurde dadurch zusätzlich gestärkt, weil das Argument der Angst verbreitet als nicht gerechtfertigt verworfen wurde.

Vermutlich verfolgte Dr. Merkel mit den zahlreichen MiPrä-Konferenzen, Einigkeit der Führung herzustellen, was jedoch misslang, weil Merkel kein Konzept hatte, überdies Schlampigkeit der Verwaltung früh - zumindest für Insider - evident wurde. Die oft kommentierte späte Reaktion im Februar 2020 hat dazu beigetragen.

Die “Art & Weise” wie die Ampel-Koalition zu Stande kann, bleibt wichtige Errungenschaft. Viele sind nun eher bereit, sich zu Deutschland trotz Fehlerhaftigkeit in der Sache zu bekennen. Was sich abzeichnet, sollte noch vor Eintritt “aufgearbeitet” sein.

Das Verhalten seitens konservativer Akteure sollte optimiert werden. So führt die seit einiger Zeit anhaltende Frage in der FAZ, ob Merz der Geeignete sei, zu unbrauchbarem Ergebnis: Die neue Führung der CDU/CSU hat doch noch gar nicht begonnen zu führen.
 

Bs. As., 28.01.22

FDP zur Impfpflicht

Aus dem Interview von Christian Dürr mit dem RND: "Wir dürfen eine solche Entscheidung wie die über die Impfpflicht nicht aus der Hüfte schießen, sondern müssen alle Argumente abwägen und Einzelheiten durchdenken. Eine parteitaktische Entscheidung – das sage ich auch in Richtung Union – wäre falsch. Damit würde die Politik jede Akzeptanz verspielen. Bei jeder möglichen Lösung kommt es auch auf die Einzelheiten an. Die Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht müssen auch eine klare Antwort auf die Frage geben, wann eine solche Pflicht wieder enden soll. Muss man sich einmal durchimpfen lassen oder womöglich jedes Jahr? Das sind erhebliche Unterschiede, die nicht nebenbei geklärt werden können."
 

Bs. As., 28.01.22

Schritte der CDU/CSU auf dem Pfad zur Genesung

Die Signale: Merz wird voraussichtlich Fraktionsvorsitzender im BT. Es gibt außerdem - gar in der FAZ - den Bericht zur Einsicht in das Problem mit dem “C” der CDU/CSU. Hoffentlich werden aus beiden Signalen die angemessenen Konsequenzen gezogen.
 

Bs. As., 28.01.22

Reinhard Houben:

„Die Transformation zur Klimaneutralität muss ... zum Wachstumsmotor werden. Das setzt Technologieoffenheit voraus und fordert den Erfindergeist heraus. Wir brauchen Wachstum bei sinkenden Emissionen, um unseren Wohlstand zu sichern. Der Schlüssel dazu liegt in der Forschung und der Innovation. Ziel muss sein, dass die deutsche Wirtschaft die Produkte entwickelt und herstellt, die die Welt auf dem Weg zur Dekarbonisierung braucht.“
 

Bs. As., 27.01.22

Liberale Schwergewichte in der Impfpflicht-Debatte

Marco Buschmann und Wolfgang Kubicki in der Sache nicht einmal deckungsgleich, lieferten die tonnenschweren Argumente. Typisch und übrigens sehr erfreulich.
 

Bs. As., 26.01.22 weitere Mitglieder in der FDP

77 statt 66 in 12 Monaten, also ca. 1K/Monat

Herzlich willkommen. Jedermann weiß, dass mit dem Parteieintritt ein zwar wichtiger Schritt, aber nur ein Teil der politischen Aktivierung erfolgt ist. Vor Jahrzehnte erfolgte alsbald Ernüchterung und Austritt nach wenigen Monaten. Es kommt also darauf an, “Neue” und “Alte” aufeinander zugehen, sich abstimmen. Frischer Wind ist immer gut, Sturm oft schädlich.

Hoppla-Hopp war gestern. Allseitige Nachdenklichkeit und allseitige Geduld sind Königsdisziplinen politischer Prozesse.
 

Bs. As., 25.01.22

Schon wieder das unselige “es braucht ... “

Viel von Allem dreht sich in diesen Tagen samt Clique um die Herrschenden in Moskau. Eigentlich sind Menschen rational veranlagt. Eigentlich wollen fast alle Frieden. Eigentlich geht Europa von Porto bis Wladiwostok bzw. Asien von Wladiwostok bis Porto. Eigentlich: Wer wollte mit so einem tollen Typen wie Wladimir Putttttin nicht befreundet sein?

Problem: Da Putin sich verweigert zu belegen, im Besitz rationaler Vollzugskontrolle zu sein, kommen Zweifel bis Unsicherheiten. Und jünger wird auch Big-Putin nicht; Altersstarrheit nimmt mit zunehmendem zeitlichen Abstand zur Geburt meistens zu ... Vieles was also Deutsche u. andere Westler umtreibt, ähnelt dem Gebot, gegen den GAU versichert zu sein. Wenn Putin nüchtern rechnete, würde er erkennen, wieviel Mittel in das P-W- bzw. W-P- Paradies investiert werden könnten. Neureiche verhalten sich halt manchmal merkwürdig.

Ralf Fücks analysiert messerscharf, “seit dem Zweiten Weltkrieg ist Konfliktvermeidung gegenüber Russland das oberste Gebot der deutschen Außenpolitik.” Meinungsfreiheit: Wer auf die Wiedervereinigung verzichten wollte, handelte eben andersrum.

Die Herren des 2. Reichs haben mitgepokert. Stand 1945 und immer, leider verloren. Es lohnt zu lernen, nämlich, dass flüssige Beziehungen zu jedermann anzustreben sind. Ganz problemlos ist das für jene, die Besitzstände goutieren nicht, weil zwischen den Jedermännern schon mal Konflikte bestehen, so dass die freien Plätze zwischen Stühlen zu belegen sind. “No risk, no fun”, sagte ein prominenter Liberaler aus Köln ... 

Nach jeder Schlacht fühlt mancher die Berufung zum General. Fücks (1) etwa weiß, dass die Unterzeichnung des NS2-Vertrages ein Kardinalfehler war. Zum Glück “haben” die Deutschen Fücks (1). Was wäre, wenn seine Einsicht erst 2029 oder im Juni 2043 gekommen wäre? Schwamm ...

"Solange die russische Führung <etwa neben den Pott ”macht”>, braucht es eine Politik, die den Konflikt nicht scheut, wo es um die Verteidigung europäischer Werte u. Interessen geht." Welche Werte und Interessen? Hoffentlich doch die, die während der Ampelverhandlungen entwickelt wurden. Bei Fücks jedenfalls Metatheorie so weit das Auge sieht. Die Aussage ist möglich, weil zuvor "es braucht" notiert ist. Wer ist der "es", der da braucht? Warum nicht "ich will"? Oder weiß man nicht, was man will, weshalb es braucht ?

Kurze Rede langer Sinn: Wenn "es" passt gerne gute Beziehungen; andernfalls eben nicht. Selbstverständlich ist keine Körperverletzung, die Passung zu versuchen. Daran wird derzeit gearbeitet, nachdem Gerhard Schröder es anders sah und das Schnarchen in den Jahren von Dr. Angela Merkel noch heute nachhallt.

Soll eine Partnerschaft strategisch sein? Sollen die Polito- und andere -logen darüber Habilitationen schreiben. Realpolitisch ist Schweigen & Machen um Vieles besser als Quatschen. Vor allem über Gefühle, Motivation, usw. der je Anderen.

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(1) Behauptet Liberaler zu sein. Folglich ist Beurteilung nach strengen Maßstäben geboten.
 

Bs. As., 24.01.22

Es geht schon wieder los: FDP nur 9%

Noch ungünstiger wäre interner Streit. Geht die Tendenz seit ca. Ende Oktober 2021 weiter so, gibt es eher böses Erwachen. Nix Ungeduld. Tut Zielführendes.
 

Bs. As., 24.01.22

Demokratie in Lateinamerika: Pragmatiker fahren auf Sicht.

Im Nebel ist die Sicht jedoch meist einigermaßen kurz ...

Wer Lateinamerika kennen und verstehen will, muss mindestens disparate Zeitgeschichte und disparate Realität differenziert nach Mexiko, Venezuela, Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien und Brasilien verstehen. Darüber hinausgehende Allgemienbildung über Mittelamerika kann nicht schaden. Diese große Wissensmenge reicht locker, um einen C4-Posten “in dieser Gesellschaft” mit Legitimität zu beanspruchen.

In Deutschland sollte allerdings - unter den nun einmal gegebenen weltweiten Bedingungen - die Route für die Dekarbonisierung verstanden und konzipiert werden. Bleibt dann noch Energie übrig, sollte die für Europa - bei durchaus strittiger Vorgehensweise und Zielsetzung - ”investiert” werden.
 

Bs. As., 24.01.22

Die Menschheit sollte ihrer zivilisatorischen Falle entkommen

In FAZ-O, 23.01, 19:22, Ist unsere Vorstellung vom Gang der Geschichte unausweichlich? wird kommentiert, dass die ökologische Falle (1) “in der wir stecken ... eine Falle der Denkweisen, ... mit katastrophalen materiellen Konsequenzen” ist. Die selten so gebrachte Aussage lässt sich unmittelbar nachvollziehen, denn alles, was Menschen tun oder unterlassen, beruht auf ihrem Denken. Zwar gibt es mit Pauken und Trompeten verkündete und beschlossene Atom-, Kohle- und sicher manch sonstige Ausstiege mit Kosten in die Billionen, dies ist aber gedanklich bestenfalls wenige Prozente vom Gesamtvolumen der Vorhaben bis sich ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen Menschheit und der Biosphäre einstellt. Darüber gibt es realiter nicht einmal rudimentäre Vorstellungen. Stoffe-Kreislauf, fraglos notwendig; bloß wie und zu wieviel Prozent? 99, 99,9 ... 99,999? Welcher ist der betrachtete Zeithorizont? Batterien werden in Kartons beim Handel überall gesammelt; ist das Vorhaben damit abzuhaken? Was dazu noch zu tun ist, kann niemand formulieren. Dreck, Schmutz und Unrat in den Städten so weit das Auge reicht. Lösung, Fehlanzeige. Stichwort Bauschutt; penible Vorschriften zur Deponierung gibt es längst. Problem gelöst? Plastiktüten heldenhaft verboten. Gewebebeutel sind angesagt. Sicherlich besser. Aber halten die ewig? Wie können die Bewohner der Slums in Asien, Afrika und Amerika davon überzeugt werden, dass sie sich an der Pflege der Biosphäre beteiligen müssen? Nicht einmal in so gebüldten westlichen Demokratien ist die Einsicht verbreitet, dass Pflege der Biosphäre nur dann gelingt, wenn “alle” mitmachen? Wie können die “alle” motiviert werden?

Klar muss sein, dass jede Radikalisierung das Vorhaben sogar zurückwirft. Steht die Menschheit angesichts des Problem-Volumens überhaupt am Anfang des Lösungsweges? Es ist gelungen, die “Öks” durch Vertrauensbildung einzubinden. Gelöst ist aber bisher gar nichts. Noch viel Geduld wird aufzubringen sein, auch dann wenn nun die SPD und Friedrich Merz (2) aufklärerisch endlich mitziehen wollen.

Graeber und Wengrow liegen nun archäologische Befunde vor, die dokumentieren, dass Menschen sich im Sinn von Nachhaltigkeit schon mal klug verhalten haben. Süß, besser wäre die Oberschlauen würden zunächst Popper verstehen, bevor sie sich aufmachen, die Menschheit an sich selber genesen zu lassen. “Wir (??) seien Gefangene unserer eigenen Gedankengebäude” lautet die ultimative Einsicht. Vom gediegenen Knüppel der sowi Unschärfe haben Viele noch nie gehört. Sie präferieren schwulstige Metatheorie, statt sich beispielsweise damit zu befassen, wie das banale Batterie-Recycling zu konzipieren ist.

Den großen Öko-Wurf gibt es nicht. Angesichts der Tatsache, dass die Menschheit in ihrer Gedankenwelt verhaftet bleiben wird, ist mühevoll - Versuch und Irrtum - die Falle in kleinen Schritten zu überwinden. Ja zu Energiewende, Dekarbonisierung. Allein deswegen, weil besseres derzeit niemand weiß. Ob sich um ”große” Schritte handelt, wird sich noch herausstellen. Teuer wird “es” auf jeden Fall. Noch einmal: Niemand weiß besseres.

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(1) allerdings eine Falle viel weitergehender als der im Beitrag erwähnte Klimakollaps. Siehe hierzu Pflege der Biosphäre.
(2) ob in der CDU/CSU eine hinreichende Mehrheit mitzieht, ist zur Stunde unklar.
 

Bs. As., 23.01.22

... dysfunktional ...

Für Markus Söder gibt es in der FAZ keine freundlichen Worte. Positiv nachvollziehbar. Für Friedrich Merz ebenfalls positiv nachvollziehbar dagegen viele. Außerdem gibt es seit einiger Zeit Beiträge verschiedener Autoren, die “empfehlen”, dass Merz auch den Fraktionsvorsitz der CDU/CSU im Bundestag übernimmt.

Pressefreiheit!

Bloß: Soll ein Produkt der Medienwirtschaft, noch dazu eines “ ... für Deutschland” die Funktionalität “Format für Parteinachrichten und partei-internen Meinungsdruck” tragen? Sicherlich Sache der Eigentümer. Aber aus Sicht der Allgemeinheit, die seit 1945 den Aufstieg des Doyens begleitet, gar schätzt, definitiv nicht, weil die mediale Glaubwürdigkeit des Produkts beeinträchtigt wird. Das muss den Eigentümern der FAZ sicher nicht erklärt werden. Vor allem weil dadurch die Krake Staatsfunk nach dem merkwürdigen Urteil des BVergG widrig unterstützt, zusätzlich gestärkt wird. Also ist, wörtlich gemeint, zu appellieren:

Schuster, bleib bei deiner formalen Funktionalität.
 

Bs. As., 23.01.22

Warum bauchpinselt Söda den Putin?

Im Interview mit FAZ-O, 22.01, 10:15, behauptet der Herr Lokal-Matador ex deutscher Provinz: "Russland ist keine regionale Macht. Russland ist und bleibt Großmacht." Ob oder nicht wird ganz bestimmt nicht durch deutsch-provinzielle Einsicht bestimmt. Warum verzwergt sich Herr Söder, denn in China oder USA wird die Frage “ob oder nicht” möglicherweise mit “Affenpinscher” beantwortet.

Seit einigen Jahren und besonders 2021 machte sich der Bayerische MiPrä, Markus Söder, als erklärungsstarker Mitbürger einen Namen. Zunächst versuchte Söder zur KlimaK die Kurve, im vorigen Jahr wollte er seine Qualifikation als Regierungschef im Bund per Aktivität des jedem Menschen geschenkten Sprechorgans belegen. Bei den Taten ist eine gewisse Schwäche jedoch wahrnehmbar. Auch seine Fähigkeit Realität in Aktion umzusetzen erscheint zweifelhaft. Beispiel Windmühlen. Die verspargelte Landschaft drückt auf das Gemüt, sicher wird die Republik nach der sog. Energiewende anders - eben notorisch häßlicher - aussehen. Bloß welche - aber Finsternis - Alternative gibt es, nach den demokratisch legitim erfolgreich Atom- und Kohle verboten sind? Meint Markus Söder ernsthaft in Beritt der Weißwurst sei anders als sonst eine Romantik intakter Natur - eine Sonderextrawurst - gerechtfertigt?

Markus Söder ist wie jeder ein Mensch mit vollem Freiheitsarsenal: Zu denken, zu sprechen, sich zu versammeln mit wem auch immer: "Aber ständig neue Drohungen und immer härtere Sanktionen gegen Russland können allein nicht die Lösung sein. Zum einen weil Sanktionen schon seit längerer Zeit kaum mehr Wirkung haben und zum anderen weil diese neuen Sanktionen oft uns selbst genauso schaden würden." Wer hat solches behauptet und warum meint Markus Söder als Provinzfürst ausgerechnet am 22.01 Binsenweisheiten verkünden zu müssen? So dann geht es bei Söder konfus und frei nach Kraut und Rüben weiter: "Es gibt Grenzen in Europa, die nicht überschritten werden dürfen ... Es kann jedenfalls nicht das Ziel sein, deutsche Soldaten in die Ukraine zu schicken. Leider sitzt die EU auch nicht am Tisch, wenn in Europa über die Sicherheit Europas geredet wird. Die USA hätten zumindest die EU- Kommissionspräsidentin mitnehmen müssen." (1) Zu allem Überfluss, lässt Delphi grüßen, Zusammenhalt der Führungselite in Grundsatzfragen die Wladimir Putin aufwirft, Fehlanzeige.

Besser: Stil der Verhandlungen zur nun regierenden Fortschitts-Ampel kopieren.

Antwort auf die Frage im Titel: Disfunktionale Großmannssucht. Der Fall Söder ist eröffnet.

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(1) ausgerechnet die konzeptionell und administrativ schwache Frau vdL, damit Grimassen und Posen Putin weich klopften?
 

Bs. As., 22.01.2022

Was ist Inflation? Bürsten gegen den Strich.

Im Aufsatz “Rückkehr der Inflation”, FAZ 21.01, S.16 kommentiert Gerald Braunberger, dass die EZB zögerlicher als andere Zentralbanken darin sei, die Geldpolitik zu straffen. Trotz nominaler Geldentwertungsrate von 5% sei dies aufgrund von Sondereffekten vorübergehend und anders als in USA nicht durch eine Preis-Lohn-Spirale bedingt. Ins Feld werden also die klassischen Argumente geführt, obwohl der Verdacht bleibt, dass die EZB aus Rücksicht gegenüber südeuropäischen Politikern (Eliten) wie gesehen handelt.

In der Tat gibt es Sondereffekte für den Preisanstieg in Europa: Durch die Pandemie bedingte Änderungen von Angebot und Nachfrage (1), Rückkehr zu 19% MWSt in Deutschland, Turbulenzen an den Energie-Märkten: Kohle- und Atomausstieg in Deutschland plus Krisenpolitik ex Moskau und/oder künftig erwartete Verknappung von Arbeitskraft.

Braunberger argumentiert " ... anders als in Amerika sind bislang kaum Anzeichen für eine deutliche Verteuerung der Löhne erkennbar. Das unterstützt die Position derjenigen, die von einer Dramatisierung der Inflationsgefahren in der Eurozone warnen". Angesichts einer Realität von 5% Geldentwertngsrate im Dezember 2021, kann die Ambivalenz bei der Lagebeurteilung nicht auffälliger sein. Die Ursachen für Geldentwertung sind - Binsenweisheiten - bewusst zu machen:

  1. (Klassische) Änderungen von Nachfrage-Angebot
  2. Entzug von Kaufkraft durch den Staatskomplex: Steuern/Abgaben, Finanzpolitik (Staatsverschuldung) 
  3. Entscheidungen des Staatskomplexes zur Intensivierung oder Dämpfung/Verbot bestimmter wirtschaftlicher Aktivität (Wohnungsprogramm, Kohle- / Atomausstieg)
  4. Natur-, Gesundheitskrisen, demografische Entwicklung/Krise
  5. Politisch motivierte Kampagnen/Äußerungen entsprechender Stakeholder.

Bei von einer vom Soll abweichender Geldentwertunngsrate, sind nach den Lehrbüchern Maßnahmen erforderlich. Ggf. gestützt auf (Teile der) öffentliche(n) Meinung handeln Personen aus dem Kreis der herrschenden Elite (2). In der klassischen Betrachtung werden Faktoren und Intentionen (von Personen) zwar erwähnt, aber bei den Maßnahmen “dagegen” nicht aufgefächert; der Komplex wird in einem Topf verrührt (3). Der Aufsatz von Gerald Braunberger ist ein gutes Beispiel für die zu diesem Thema “herrschende Meinung”.

Ist jedoch die klassische Lehre zur Steuerung der Geldentwertungsrate gerechtfertigt, wenn Maßnahmen nach 2., 3. oder 5. die Ursache sind? Ist korrekt, in diesen Fällen überhaupt von Inflation/Deflation zu sprechen, sind solche Maßnahmen doch stets die Konsequenz von Absichten? Jedes handelnde, d.h., mitentscheidende Mitglied der Elite weiß von Anfang an welche Konsequenzen ihrer Maßnahmen eintreten “müssen”. Zwar wird stets verantwortungsvoll abgewogen, die negativen Konsequenzen damit bewusst/absichtlich inkauf genommen. So ist sachlich nicht gerechtfertigt, die (ungünstigen) Folgen etwa von Atomausstieg, Wohnungsbauprogramm kurzer Hand über “Inflation” politisch zu entsorgen. Es erscheint nicht unzumutbar zu verlangen, dass die Milderung von nicht erwünschbaren Konsequenzen beim Inkraftsetzen noch so zwingender Maßnahmen ebenfalls gelöst, bzw. als zusätzliche “Belastungen” der Bevölkerung ausdrücklich definiert, also zugegeben werden.

“Politische Praxis” als Prozess analog zu Schieberamsch (4) ist in der westlich-liberalen Demokratie disfunktional und begünstigt unter dem Strich autoritäre - der ansonsten unverzichtbaren -  Herrschaftssysteme. In der westlichen Demokratie müssen um gegenüber den autoritären Herrschaftssystem besser zu bestehen, die Verantwortlichkeiten “umvereilt”, um vieles besser singulären Elite-Akteuren zugeordnet werden. “Wir haben derzeit andere Probleme?” “Ich auch, denn keines meiner persönlichen Probleme wird durch ein noch so sozial-empathisches Ministerium gelöst” ... Entsprechend muss die Rückdelegation von “Problemen” (5) der herrschenden Mitmenschen an den Souverän strikt abgelehnt werden.

Zugegeben: Da in der Menge der Faktoren für Geldentwertung realiter und weitergehend als vorstehend ausgeführt alles mit allem und darüber hinaus zusammenhängt, stößt sich jede Bemühung der Problem-Domestizierung an der harten Realität der sowi Unschärfe. Fortschritt war, ist und bleibt daher eine Schnecke (6). Gut so, denn “verrückte Menschheit” bleibt jetzt und immer unerwünscht.

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(1) Lieferketten, Logistik, Rohstoffe, teilweise als Produktionsausfall und verändertes Verhalten der Konsumenten, so wie Umstellungen in Produktgestaltung und Produktions- Verfahren.
(2) uneingeschränkt positiv gemeint.
(3) als Folge analytischer Schwierigkeiten, aus Bequemlichkeit und aus Opportunismus. Letzteres weil in der funktional von disparaten Interessen gekennzeichneten Eliten, Einzelne sich der Kritik ihrer Wettbewerber entziehen wollen.
(4) andere Akteure im Staatskomplex sollen (gefälligst) den Fallout meiner Entscheidungen ausbügel
(5) “was sollen ‘wir’ denn bloß machen?”
(6) alles andere, einschließlich Stillstand ist verantwortungslos.
 

Bs. As., 21.01.22

Wie Glaube Berge versetzt und Menschenleben verhunzt

FAZ-Newsletter: Französisches Parlament verurteilt Genozid an Uiguren. Täter sind die Herrschenden in Peking.

Es geht in Ordnung, dass Xi Jinping in aller Welt aufkreuzt, so Werbung für sein Land etwa wegen dem Projekt neue Seidenstraße macht. Weniger amüsant wirkt allerdings wie sich der Hohe Herr als lebenslänglicher Herrscher, Retter von China aufspielt.

Es gab den Auftritt in Shanghai wo seitens der gesamten Führung der Gründergeist der KPCh, einschließlich Marxismus und wissenschaftlichem Sozialismus beschworen wurde. Wer gegen wissenschaftliche Wahrheit agiert, kann nur Feind des Volkes sein, ist zu verfolgen, ggf. zu foltern, gar zu töten. So wie Anfang Juni 1989 in Peking ...

Nun sind die Personen der Chinesischen Führung ohne Zweifel intelligent, mitnichten Dummköpfe oder Brüllaffen. Glauben sie an den Unsinn vom Marxismus? Das liberale Menschenbild ist uneingeschränkt positiv. Also kann niemand einschließlich Xi Jinping von Marxismus überzeugt sein; noch weniger daran glauben. Aber sie tun so als ob. Mit anderen Worten sie verkaufen ihrer Bevölkerung Marxismus, woran viele freiwillig oder durch Zwang glauben.

Auf Basis von solchem Glauben werden die Uiguren - ihr Leben zerstörend - drangsaliert.

Abscheulich. Allerdings darf westliche Politik nicht dem Drang in die Medien, sondern nur dem Maßstab andere Herrschenden zu gewinnen folgen. Dicke Bretter ohne Frage. To whom it may concern.
 

Bs. As., 21.01.22, 19:35

Schumweltutz

Statt die unverzichtbare Pflege der Biosphäre, vulgo Pflege der Natur, zu postulieren, haben Viele und Vielinnen seit Jahrzehnten bei völligem Bewusstsein sog. Volksparteien populistisch inspiriert einem Umweltschutz das Wort geredet ... als ob nicht schon der erste Mensch aufgrund schierer Existenz die Umwelt entsprechend seiner persönlichen Kapazität zu zerstören beeinträchtigte. Was also soll das Billig-Narrativ vom U-schutz? Konsequent mit diesem unangemessenen Verhalten, werden seit langem bei gnadenlosem Obwalten von politischem Darwinismus - sozusagen aus der Hüfte - Ziele postuliert, ohne den Weg zum Ziel zu konzipieren. “Umweltschutz” mit viel Angst-Tam-Tam ins Blaue.

Inzwischen verhalten sich sogar gediegene und erprobte demokratische Parteien wie beim Skat: “Alles rein, was Beine hat”. Prioritäten, Fehlanzeige. Kostenschätzungen zu den Vorhaben, Fehlanzeige. Fristen für zahlreiche Vorhaben, Fehlanzeige. Definition des Endzustandes, Fehlanzeige. Zeithorizont für das Vorhaben insgesamt, Fehlanzeige. Moral des Narrativs? Das Ganze als liebloses Haufwerk ohne den Ansatz einer verdammt nötigen gedanklichen Klammer der dummen Bevölkerung zum Fraß hingeworfen. Einem Möbel mit 6 unterschiedlich langen Beinen - die Absichten in Ehren - hat eher mehr Standfestigkeit. FFF soll das “regeln”? Prösterchen, Jungs & Mädels ...

Es wird ein Krampf die hochgesteckten Ziele zu erreichen. So werden die Deutschen demnächst die Atomenergie in Europa durchlassen müssen, weil andernfalls die Europa-Idee an der Wand landet. Die Umweltkatz ist also längst den Baum hoch, die an diesem politischen Ort, angesichts politisch widersprüchlicher Programme aus Angst vor sich selber erstarrt.

Was ist in dieser verkorksten Lage zu tun?

Nichts als mit den Wölfen zu heulen, Für den Erfolg der Ampel-Regierung eintreten und dafür sorgen, dass der Ampel-Vertrag nach Sinn und Wort erfolgreich erfüllt wird, d..h., aus der Lage noch das Beste machen und dafür eintreten, dass nicht zu viel Steuergeld verplempert wird. Schwacher Trost ist noch immer besser als gar kein Trost.

Und: Den Kollegen nach peniblem Einhalten demokratischer Umgangsformen das Thema so lange um die Ohren hauen, bis sie zur Räson kommen. Irrtum hierbei selbstverständlich nicht auszuschließen.
 

Bs. As., 20.01.22

Ohne Moos? Nix los!

Die Einen üben noch, die Anderen konzentrieren sich darauf, ihre Stühle an die neue Ampel- Wärme zu gewöhnen. Außerdem gibt es tiefgläubige Marxo-Sozialisten und Personen die mit alten Atlanten hantieren sowie Handbücher “in welcher Gesellschaft wollen wir leben” unter das Kopfkissen legen. Problem: Vom damals progressiven Verlag in modischer Keilschrift editiert ... Ach ja ... und die FAZ, etwas weniger antiliberal, wettert, dass sich die Brücken auf der Sauerlandlinie (A45) schütteln vor Lachen ... Schon Rainer Barzel (CDU/CSU) meinte vor ca. 50 Jahren “so nicht”, also anders. Bloß wie, war nie zu erfahren. aFd kriegt derzeit 12 %. Ob es dazu rein gar nichts zu tun gibt?

Derweil Radio Mitre (2) aus Bs. As. den Genossen Putin fragt, warum er wie die legendäre Katz den Baum hoch ist ... Er solle da wieder herunterkommen, müsse entweder springen oder selbst die Leiter für den Abstieg herstellen. So geht NPB (1). Die teutsche Ex könnte in ihrer Freizeit dem Putin einmal ein Brief schreiben: Er möge Soldaten angesichts von Kälte und Bevölkerung als solche vor Hunger nicht so asozial fieren lassen.

Aber Kanzler wurde Herr Scholz und Bundes-FiMi Christian Lindner. Derweil Annalena Baerbock nach Moskau in der Höhle des Löwen aufkreuzte. Dort traf sie einen Menschen der noch heute Andrej Gromyko inspirierte: Sergei Lawrow, der den Futzi von Wladimir Putin gibt; sein Aufwachen in einer anderen Welt steht ihm noch bevor.

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(1) Neue Putin-Beschäftigungspolitik - gegen grassierende Langeweile.
(2) Mit die notorischsten Sozialisten-Verspeiser der Welt; der neue Moderator des Frühprogramm, Jorge Fernandez Diaz ist noch schärfer als Marcelo Longabardi der nach 5400 aufgab. LN-Redaktion vergleichsweise Chorknaben.
 

18.01.22

Das kommt davon ... wenn man Schulden macht

“Es braucht” (1) Kredit, meinten mehrere argentinische Regierungen in den letzten 70 Jahren. Zuletzt sprang der IWF gegen Verträge, u.a., Rückzahlungsmodalitäten, bei.

Die argentinische hielt sich nicht an die Vereinbarung zu Kredittilgung und verhandelt nun mit dem IWF über die Streckung der Tilgung. Die argentinische Regierung zum Stand der Verhandlungen: “Der IWF kann Legitimität verlieren, wenn er Argentinien eine instabile wirtschaftliche Lage aufzwingt”. Nanu?

Hat der IWF um Kredit zumal in solchem Volumen gebeten?. Oder waren es argentinische Regierungen, die aus welchen Gründen auch immer, meinten, eine prekäre Lage durch Kredit, statt Leistung, ablegen ideologischer Scheuklappen, Mumm gegenüber der Wählerschaft u.ä.m. zu überwinden?

Es ist - auch in Europa - immer wieder das Gleiche: Politiker (2) im Wahlkampf-Modus versprechen um Kopf und Kragen das Paradies auf Erden, aber zur Stunde der Wahrheit sollen andere den großmäuligen Angebern aus Patsche helfen.

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(1) “Es” Euphemismus für “Ich”
(2) besonders Sozialisten und Konsevative, aber ausgenommen Liberale
 

15.01.22

Würdigung der Rede von Christian Lindner an 3K22

Noch war die Ampel-Regierung nicht etabliert, das haben die Ampel-Parteien den Merkelschen Kampf gegen die Pandemie umgekrempelt. Rationalität in Abhängigkeit der Pandemie-Entwicklung lautet die neue Richtschnur. Die Konsen laufen Sturm, wollen, dass die Ampel eine Impfpflicht durchsetzt. Typisch obrigkeitliches Denken. Mit am wichtigsten: Die Antipandemie-Strategie wird künftig im BT verhandelt, nicht in diskreten Zirkeln erlauchter Koryphäen

Es war die erste Gelegenheit, Bijan Djir-Sarai, geboren in Teheran, als künftigen Generalsekretär der FDP vorzustellen. Mit seinem Lebenslauf verkörpert Djir-Sarai in besonderer Weise die Freiheit des Menschen gestern-heute-künftig.

Endlich wird mit der Ampel machbar, Einwanderung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die Zeiten der Migrationshintergründler sind Vergangenheit. Welcher Geburtsort auch immer, das Aufstiegsversprechen gilt für jeden. Ermöglichen statt verbieten bestimmt vielfältig den Handlungsrahmen. Vorrangiges und Nachrangiges werden benannt und die Konsequenzen daraus gezogen. Ein Motto ausgerufen vor 50 Jahren gilt aktualisiert: “Alte Zöpfe abschneiden”.

Die FDP stellt eine Gretchenfrage:

    Wird die CDU/CSU "bei jeder sich bietenden Gelegenheit die in einer Koalition notwendigen Kompromisse der FDP zum Thema machen? In Kenntnis dessen, dass es eine Ampelkoalition ja auch deshalb gibt, weil die Union ja gar nicht regierungsfähig
    war. Wird sie die reine Lehre dessen im Bundestag vertreten, was sie selbst 16 Jahre nicht umgesetzt hat? Oder ist ein echtes Zukunftsgespräch mit der zukünftigen Opposition oder mit der gegenwärtigen Opposition und dem zukünftigen Vorsitzenden möglich? Wir haben kein Interesse daran, als Freie Demokraten uns von CDU und CSU zu entfremden. Ganz im Gegenteil. Eine Belebung des politischen Gesprächs und eine vielfältige politische Landschaft ist eine Bereicherung für unsere Demokratie."

Dazu schwieg Christian Lindner

Der Idee und Initiative von Christian Lindner ist zu verdanken, dass in Deutschland eine zu Demokratie passende politische Kultur sich nach dem 26.09.21 etablieren konnte. Liberale Geisteshaltung, liberale Empathie, liberales Lebensgefühl lässt sich teilen. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass politische Partner, politische Freunde, politische Wettbewerber ihr Gesicht wahren können. Deswegen ist und bleibt richtig, den eigenen Beitrag hierzu nicht an die Glocke zu hängen. Es widersprechen sich Verschwiegenheit und Transparenz nicht.

Vergangenheit prägt. Ist aber unwiderruflich geschehen. Zukunft wird noch besser, wenn alle frei und befreit sind Zukunft zu zimmern, gar zu schmieden.
 

14.01.22 Sitzordnung im Wirtschaftsausschuss des BT

Houben: Ampel sitzt zusammen, der Rest ...

... nämlich das Sammelsurium aus Konsen, Natios und Marxo-Sozialisten gemeinsam auf der anderen Tischseite. Selbstverständlich sind Freiheit und Respekt der anders Denkenden sicher zu stellen.
 

14.01.22 Kommentar mit alternativen Schlagzeilen

Politik besser ohne freiwillige Maskenpflicht
Nur zu Genossen: Frisch gewagt ist halb gewonnen
Unter dem Strich eine tolle Idee

FAZ und KStA berichten, die russische Regierung schließe nicht aus, Militär in Kuba und Venezuela zu stationieren ... falls die USA keine Sicherheitsgarantien im Sinn der Vorschläge der Putin-Regierung gewähren.

Das ist eine großartige Idee. Fragt sich nur, warum nicht auch Stationierung von russischem Militär in Argentinien, Bolivien, Mexiko, Nicaragua, gar Kolumbien oder demnächst Chile?

Wichtig bleibt eine freie Ukraine, die niemand daran hindert, Mitglied in beliebigem Bündnis ihrer Wahl zu werden. Eine friedliche russische Regierung könnte auch dadurch positives Profil gewinnen, dass sie ihr Militär aus der Ukraine und Syrien zurückzieht, ihre Fremdenfeindlichkeit gegen “ausländische” Organisationen einstellt und ihren eigenen Bürgern, Wohlstand und vor allem viel Freiheit (keine Morde an Regime-Gegnern, Freiheit für Nawalny) gewährt.
 

12.01.22

Seit 300 Jahren ist Aufklärung, “schon” vergessen?

FAZ-O meldet: Die hessische Regierung unterstützt nicht länger die Sanierung von Öl- und Gasheizungen: “Mit Speck fängt man Mäuse”, 11.01, 19:19. Es fehlt nicht der zarte Hinweis auf die Notwendigkeit geringerer CO2 Emission. Zur Veranschaulichung enthält der Beitrag ein Photo der verschneiten Dachfirste von Reihenhäusern mit insgesamt 9 gemauerten Schornsteinen verschiedener Größen. Aus vielen Rauchrohren quellen die Abgase, die insgesamt wie eine Wand den Wald dahinter verbergen. Problem. Zu “sehen” ist aber nichts als Wasserdampf. Sollen die Mäuse vor Ehrfurcht erstarren?
 

11.01.22

In FAZ wird Plan zu Impfpflicht verlangt. Sofort.

Warum hat der verflossene Herr Spahn die Impfpflicht nicht eingeführt? Was die CDU/CSU und ihre Trojaner jetzt äußern ist mehr als billig, nämlich Ramsch. Selbst vergeigen, was das Zeug hält und nun den Hannemann vorschicken.
 

11.01.22

Nur begriffsstutzig?

Das Ampel-Nein zur “Taxonomie” ändert nichts, notiert in FAZ-O, 10.01, 18:58 Jasper von Altenbockum und schließt mit “Dass die FDP dabei mitmacht, dürfte die Zweifel an deren klimafreundlicher „Technologieoffenheit“ wachsen lassen.”Sollte die FDP also die Ampel verlassen, um FAZ und von Altenbockum den Gefallen zu tun? Soll dann die CDU/CSU mit der SPD und dem gleichen Resultat zu Taxonomie regieren? Es wäre ganz gut, wenn die Leitung des Hauses die Damen & Herren Redakteure verdonnerte den Koalitionsvertrag zu lesen, damit solcher Unsinn wie vorstehend nicht veröffentlicht werde.
 

10.01.22

Seit 08.12.21 13:44 wird zurückgeballert

Opposition muss der Bundestag erst wieder lernen titelt FAZ-O, 08.01, 18:14 Seltsame Formulierung. Analog wäre: “Das Auto lacht”. Die gelieferte Begründung heilt das Problem auch nicht. Nun, ja ...

Typische, unverzichtbare Meinungsfreiheit unter dem Schirm von Pressefreiheit ist im gleichen Beitrag die folgende Aussage: “In der neuen Wahlperiode gibt es gleich drei Arten von Opposition: die Opposition, die sich als konstruktiv bezeichnen lässt (CDU/CSU),
... “ Schön wäre es, schließlich haben die Liberalen kein Interesse, sich von der CDU/CSU völlig zu entfremden (Christian Lindner an 3K22).

Problem: Trifft die - pressefreie - Aussage realiter zu? Gesehen wurde bisher viel verbale Ballerei, die Rainer Barzel von ca. 50 Jahren perfekt eingeübt hatte. Jetzt da die CDU/CSU von den Wählern aus dem Spiel genommen wurde, also keine Lizenz zum Regieren vorweisen kann, geht des den germanen Allerweltchristen mit dem Impfzwang nicht schnell genug. Auf die Idee hätten sie im Sommer 2021 gerne kommen können. Und? Angst vor aFd od. SED?
 

10.01.22

Hellseher mit Pressefreiheit

    FAZ, 06.01, S.8 in Baerbocks Stärke . "Putin hätte (Ost-)Europa schon lange nach seinen Vorstellungen umgestaltet, wenn es die Abschreckung durch die NATO nicht gäbe." Baerbock Stärke ist hierbei positive Meinungsfreiheit im Sinn von Pressefreiheit.

    FAZ, 06.01, S8 in Aufruhr . "Wenn dort (LN: Kasachstan) dauerhaft Unruhe herrschen sollte ... würde sich auch das Spiel gegenüber der Ukraine und dem Westen
    verändern. " Was wohl ist mit "Spiel" gemeint?

Woher beziehen die beiden Autoren ihre Fähigkeit und ihr Faktenwissen zur Prognose künftigen Geschehens? Rühren im Kaffeesatz oder typische Wichtigtuerei von Journalisten ohne die Leine seriöser Arbeit? Es häufen sich “Fälle”. Was ist bei der FAZ bloß los?
 

09.01.22

FAZ & DLF “Demos gegen die Corona-Politik”

Gestern demonstrierten Tausende prophylaktisch gegen die Impfpflicht - die beschlossen werden könnte, was beide Medien im Text erwähnen. Also nicht pauschal gegen die Corona- Politik, entsprechend wäre der Titel der Nachricht zu formulieren.
 

09.01.22

FAZ, 08.01, S.17: “Jetzt reicht’s”. Nur, was reicht’s?

FAZ: “Noch ist nicht zu erkennen, wie die Ampelkoalition Deutschland zurück zur Normalität führen will ... Eine langfristige Strategie für den Umgang mit Corona sieht anders aus.” Schade, dass Jens Spahn nicht mehr ... ?” Problem: Spahn wusste auch nicht, was Löhr anmahnt. Wenige Sätze zuvor ist notiert, dass die Maßnahme “Vorlage eines Tests für lediglich doppelte Geimpfte” helfen könnte oder auch nicht. WOW. Pressefreiheit kann “man” sich durchaus anders, statt als verbale Ballerei vorstellen. Also reicht aus das.
 

08.01.22

Die Trojaner der CDU/CSU können es nicht lassen

Christian Lindner an 3K22 u.a:

" ... Die Menschen haben ein unabhängiges eigenes Urteil über politische Positionen und Persönlichkeiten und Parteien. Wir jedenfalls sind nicht Teil irgendeines Lagers, sondern bleiben eine eigenständige politische Partei. Man muss Verständnis haben, wir waren selbst schon einmal in einer solchen Situation, wenn eine neue Opposition sich jetzt auch in eine neue Rolle einfinden muss. Spannend ist die Frage, wie sich das in der Zukunft entwickelt ... Ich setze meine Hoffnungen darauf, dass der Platz des Parteivorsitzenden ja bald besetzt ist. Ich setze Hoffnung in Friedrich Merz. Da wird sich entscheiden, welchen Weg die Union geht. Wird sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit die in einer Koalition notwendigen Kompromisse der FDP zum Thema machen? In Kenntnis dessen, dass es eine Ampelkoalition ja auch deshalb gibt, weil die Union ja gar nicht regierungsfähig war. Wird sie die reine Lehre dessen im Bundestag vertreten, was sie selbst 16 Jahre nicht umgesetzt hat? Oder ist ein echtes Zukunftsgespräch mit der zukünftigen Opposition oder mit der gegenwärtigen Opposition und dem zukünftigen Vorsitzenden möglich? Wir haben kein Interesse daran, als Freie Demokraten uns von CDU und CSU zu entfremden. Ganz im Gegenteil. Eine Belebung des politischen Gesprächs und eine vielfältige politische Landschaft ist eine Bereicherung für unsere Demokratie.

Wir haben auch viel in diesem Jahr 2022 vor. Wir haben Herausforderungen, natürlich, Bijan (Sarai) hat es angesprochen, mit Gesellschaften und Staaten, die andere Werte als wir vertreten, aber wir unsere Werte und Interessen mit Selbstbewusstsein vertreten müssen. Wir haben gesundheitspolitische und wirtschaftspolitische Herausforderungen, die ich angedeutet habe, aber wir haben eben als Partei auch Wahlkämpfe vor uns.

... In dieser Auseinandersetzung sind Christdemokraten gleichzeitig Wettbewerber wie auch Sozialdemokraten und Grüne. Aber es sind auch potenzielle Partner. Deshalb pflegen wir als Regierungspartei FDP einen sachpolitischen Stil. Wir haben Respekt vor unseren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern. Gerade weil wir mit Union, SPD und Grünen in unterschiedlichen Koalitionen zusammenarbeiten, wissen wir, dass sie auch berechtigte Positionen und Anliegen haben. Weil wir mit CDU und SPD und Grünen in Ländern koalieren, wissen wir aber auch, wir sollten sie in der Regierungsverantwortung nicht alleine lassen.”

Es macht einen Unterschied, ob Freie Demokraten Mitverantwortung tragen oder nicht.

Frankfurter Antiliberale Zeitung?

FAZ weiß es mal wieder besser: Als “Schielen nach der CDU” (FAZ, 07.01,S.4) werden die einschlägigen Aussagen von Christian Linder interpretiert. Die D&H liegen mal wieder falsch. Selbstverständlich blickt die FDP der CDU/CSU in das Gesicht. Es ist aber der feste Blick, kein Schielen, direkt auf den Nasenansatz zwischen den Augen.

Eine der schärfsten Beobachter, Jasper von Altenbockum, stellt per FAZ-O, 06.01, 17:02 fest, dass die FDP zu Impfpflicht den unbestimmten Kurs fahre und andere der starken Führung also folgen. Es handele sich um Ausweichmanöver. Wer hat der FAZ sein Gewissen geöffnet? Typisch “informationelle Grundversorgung”. Realiter aber desinfiormationelle Wichtigtuerei. Ob man bei Trojaernens nun für oder gegen Impfpflicht sein, kann man wohl nur ein Delphi erfahren. Zeitung für Deutschland? Oder für CDU/CSU und “Andere”?

Manfred Schäfers hat in FAZ, S.15 Mitleid mit Christian Lindner weil dieser das leere Opernhaus nicht zum Toben bringen konnte. Umgekhert geht der REim: Schäfers ist zu bemitleiden, weil der den Schuss der Realität nicht gehört hat. Die CDU/CSU ist wegen ihrer Dusseligkeit abgeschmiert. Vielleicht ist für die lahme Christenpartei “doch nicht so schlecht, dass keine Zuschauer” von ihr in Verlegenheit gebracht werden müssen. Übrigens kommt das dicke Ende noch.
 

07.01.22

Viel EDV, gerne. Aber:

Dienstleister aller Art haben sich inzwischen angewöhnt, Nutzer durch Dialog (freiwillig) in ihr EDV-Netz einzubinden damit der Kunde sich mit ihm, Lieferant/Provider, maximal beschäftige. Der jeweilige Anbieter möchte, dass jeder einzelne Kunde möglichst viel mit ihm kommuniziert. Obwohl im Einzelfall der Kunde etwa nichts als den Kreditkarten-Service wollte, werden Sonder- oder Zusatznutzen angekündigt. “Mein XYZ” die Masche, alles vorwärts-rückwärts, durch einen Ident, Passwörter, Zugangscodes im komplizierten, mehrstufigen Verfahren aufwändig installiert und entsprechen umständlich angewendet; selbstverständlich unter kombinierten Einsatz PC und Hendi, weil doch die Sicherheit - völliger Blödsinn - dann gewährleistet sei. Dazu später laufend ungebetene Werbung mit der Ankündigung von weiterem Zusatznutzen. Die Prozeduren / Schlüsselwörter zu merken ist (selbstverständlich) Aufgabe des Kunden. Wehe in einer Prozedur zum Zugang geschieht ein Fehler: Das Ganze noch einmal von vorne, der Kunde ist “stundenlang” beschäftigt. Die Anweisungen sind häufig ambivalent ... was soll’s der Kunde will doch die Kreditkarte nutzen - um am Beispiel zu bleiben. Hinzu kommt, dass die EDV-Leute des Lieferanten/Providers wohl unterbeschäftigt sind und irgendwelche Vertriebsfritzen “laufend neue Ideen haben”, die in ambivalenter Sprache formuliert zu “installieren” sind und den Einzelnen stundenlang bei hoher Fehlerrate beschäftigen ...  klebrige Netze, erinnern daran, wie Goliath von Tausenden gefangen gehalten wird. Es macht sich beachtlicher Wildwuchs breit - der erst beginnt und voraussichtlich wie eine Krake zunehmen wird. Es müssen nur noch Betrugsfälle auffliegen oder Einzelne es so überziehen, dass dem Spuk der Garaus gemacht wird.

Einstweilen kann Folgendes empfohlen werden: (a) Was wollte ich ursprünglich kaufen? (b) Jeden Zusatznutzen ignorieren. (c) Ggf. auf den Postweg ausweichen, möge sich der Lieferant im Dickicht selber verheddern. (d) Aus Schaden könnte Klugheit erwachsen.

Beteiligt an dem Unfug sind u.a. Lieferanten für Strom-Gas-Wasser, Dienstleister der wuchernden Pandemie-Wirtschaft, Logistik-Unternehmen, der sog. Internet-Handel, Fluggesellschaften, Krankenkassen, sicher manche mehr.
 

07.01.22

3K22, geniales Logo der FDP

auf-ins-neue

und dazu ein toller Sound.

05.01.22

Seltener Aufstieg der Gastarbeiterkinder?

FAZ-O, 03.01, 08:36, thematisiert mit vorstehendem Titel aber als Behauptung. Es entsteht der Eindruck: „Schreiben Sie mal was darüber“, statt ergänzend anzuregen, den Beitrag mit Statistiken über Sprachfähigkeiten und sozialen Umfeld anzureichern. Klar ist: Wer ungenügend Deutsch spricht und hauptsächlich im Kreis der Einwanderer gleicher Herkunft verkehrt, hat kein Interesse, besteht außerdem die Prüfung der ausreichenden Sozialisation nicht. Schon die Einstellung in Positionen die zum Aufstieg führen scheitert. Selbstredend ist die Vorstellung 150 prozentige Nationalisten wären positives Karrieremerkmal konkret grauenvoll.

Ist denn nicht bekannt, dass in Führungsetagen neben nacktem Darwinismus auch die Fähigkeit zum Team eine „gewisse Rolle“ spielen? Welcher Grad die Sozialisation ist dafür erforderlich?

Ohne Zweifel sind Verlegenheitsbegriffe wie „Gastarbeiter“ oder das verquaste „Migrationshintergrund“ ein Symptom für die Unfähigkeit intellektuell dem Raum um den Kirchturm zu entkommen. Wenn noch 1969 gefragt wurde, spricht man in XYZ-Südamerika eigentlich Englisch, spricht das für Nachlässigkeit bei der Definition des Lehrstoffes in der Grundschule. Sind sich die Kultusbürokratien und die Kultusminister der Länder über das Phänomen des „seltenen Aufstiegs“ eigentlich bewusst? Sprachliche Ausgrenzung gibt es, weil es arrogante aber bequeme Flegel gibt. Wie sind realiter die Aufstiege solcher Gestalten in Deutschland? Und wie hoch ist das ungenutzte Potential von Personen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Deutschland leben?

Vielfalt als Potential pflegen zu sollen, grenzt als Aussage heute an Naivität. Wer den/die blond-blauäugige(n) High-Potential nach HInteranatolien als Verkaufskanone entsendet, muss sich nicht wundern. Vielfalt als anregender Gesprächsstoff in den Arbeitspausen oder der Kaffeeküche? Wie wird verhindert, dass die Tendenz zu Darwinismus nicht zum Tollhaus verkommt? Es mag zulässig sein, Wirtschaft als Paradies der Beschaulichkeit zu begreifen. Wer sich in der Welt umguckt, muss dann etwas gegen seine chronische Gänsehaut unternehmen.

Hunderttausende Mittelständler samt Freiberufler deren Vorfahren 1950 nicht in Deutschland lebten, gibt es. Ist das keine Aufstiegsgesellschaft? Die beachtliche Anzahl der Prominenten ist  Anlass zu dennoch überschaubarer Freude. Politik scheint attraktiver als Zivilgesellschaft. Woran das wohl liegt? Wie viel Generationen hat es „früher“ schon mal gedauert, bis jemand die ursprünglichen sozialen Barrieren dauerhaft überwunden hatte? Eine bestimmte Quote Neureicher mag unvermeidbar sein. Aber Leuchttürme tüchtiger Leuten sehen anders aus.

Nicht vergessen, dass die Menschen, die ab 1958 nach Deutschland kamen als Unterschicht einstiegen. Die bis dahin bestehende Unterschicht wurde quasi automatisch nach oben befördert und war sehr zufrieden. Das diskriminierende „Du Türke“ bleibt unvergessen. Vieles hat sich gebessert. Nicht aber der „schiefe Blick“. Da mit einem “Ministerium Wider den Schiefen Blick” sicher nicht viel erreicht wird, hilft statt dessen nur „Ignorieren“, was qualifizierten Personen nicht schwer fallen dürfte, zumal diese sicherlich in Lage sein werden dem Groben Klotz gelegentlich den groben Keil zu kredenzen …

Das Thema brennt, also wird die FAZ-Redaktion sicher an diesem Ball bleiben. Beim Zusammenstellen der Texte sollte darauf geachtet werden, dass nicht „die Kameraden“ dazu verleitet werden sich auf die Schenkel zu klopfen: „Siehs’te wir wissen es schon seit 1933“.

Es sollte schließlich die wirtschaftliche Lage der privaten Medien stabiler sein, statt per BVerfG den Besitz-Stand des Staatsfunks abzusichern.
 

04.01.22 neue Fassung einer alten Geschichte

Pflege der Biosphäre: Schon mal per Höflichkeit

Energieverbrauch aus fossilen Stoffen reduzieren gehört zu Pflege der Biosphäre.

Also, Sie wollen in der nächsten Sekunde den Zebrastreifen betreten. Ihr Vorrecht ist, jeden PKW zu verscheuchen, besonders solche Schlaumeyer, die da meinen mitten in der Großstadt mit ca. 70 durch die Straßenschluchten brettern zu dürfen. Ach was, denkt der Bürger voll der Empathie, verzichtet auf sein Heiliges Recht, winkt den Heranbretternden durch ... und betritt nicht wie geplant aber 3-4 Sek später seinen Zebrastreifen. Die Wirkung der Operation liegt auf der Hand: Energie wurde durch Bremsen nicht vernichtet, zusätzliche durch erneute Beschleunigung nicht benötigt. Gewiinner? Die Natur.
 

04.01.2022

Bom-ben-nach-richt, so eben: #3K22 kommt

Digital, wegen der Pandemie (1), am 06.01 um 11:00 im Opernhaus-Ambiente in Stgt.

Leute / Leutinnen: Gefälligst anstrengen, damit auch Sie in Fußstapfen treten können, die Aller-Obersten also entlastet werden.

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(1) Unvergessen: Vor 2 Jahren startete die Große Nachfolge-Debatte bei der CDU/CSU - samt Söda. Und zwar so intensiv, dass die Herrschaften an der “Herausforderung wahrzunehmen, dass in Wuhan die Menschen zu Tausenden starben” glatt scheiterten. Als es Anfang Feb. 2020 dann doch klingelte, meinte man, dass Masken Blödsinn seien. Logo man hatte die Beschaffung von Masken nicht rechtzeitig nach Brüssel abschieben können.
 

04.01.22

Das teutsche Dilemma

Schon die ängstlich prüfende Staatsbürokratie der 70ger stellte technische unsinnige Forderungen. Man war wohl froh, dass den NAZIS schon im Mai 1945 und beispielsweise nicht erst im September 1945, die Puste final ausging ...

Dichter-Denker-Romantiker. Was Anderes sollte in Deutschland angesichts so genialer Parteien wie die Christlich-DU/Christlich-SU, die bibelfest die Positionen dieser Gesellschaft monopolisierten, bloß gedeihen? Man tobte in Wyhl, Wackersdorf, Brockdorf, ...

Unstrittig ist in dieser Frage ist die Katz definitiv den Baum hoch. Eine wichtige Voraussetzung für das Zustandekommen der Berliner Bundesampel. Die anderen Gesellschaften sind sicher tolerant genug, den Deutschen ihren Sonderweg zu genehmigen.

FAZ-O, 03.01, 07:18, berichtet sachkundig, von einem beachtlichen Kollektiv erstellt, über Pläne und Nutzung der Nuklear-Energie in Ländern wie China, Russland & früheren Soffjett- Ländern, so wie außerdem UK, F und USA.

Da bahnt sich für Deutschland eine Mega-Blamage an.

Und Extra-Kosten werden gratis nachgeschmissen. Es wäre nun totalfalsch beckmesserisch auf Einzelne in der teutschen Bevölkerung zu verweisen, die wider gutes Wissen ... Ampel- Solidarität also auch in dieser Frage. Vor allem muss vermieden werden, dass enttäuschte Wählerinnen zur aFd abwandern. Es sollte bei Zeiten vorbereitet werden, den Betroffenen D&H in dieser Frage den Rücken frei zu halten, bzw. ihnen aus der Patsche zu helfen.

Zu bedenken: Halbe Ampeln funktionieren nicht.
 

04.01.22

Realität, Wirtschaft und der olle Marx

Jahrelang verkehrte Marx in Bibliotheken nach dem mit dem Kommunistischen Manifest ein Volltreffer gelungen schien. Die Sache müsse mehr hergeben.

Welt, Philosophen, Staaten, Wirtschaft, Kapitaleigner, Lohnempfänger. Marx analysierte bis zur kalten Vergasung, kein Steinchen entkam der Durchleuchtung durch den scharfsinnigen Analytiker. Hierbei gab es reihenweise neue Worte. Die Folge: Eine neue Realität wurde erforderlich. Die aber gab es nicht, traf auch gar nicht ein. Fazit der zahllosen “Feststellungen”:

Ja und? Was folgt aus den langen, nicht endenden Marxschen Texten?

Etwa, dass die Lohnempfänger ausgebeutet werden. Das aber war doch der Beginn seiner Nabelschau. Er landete also erneut am Beginn nach einer Runde in der der erhobene Zeigefinger den Takt vorgab.

Ganz so einfach kann das Konvolut (geht es wirklich nicht einfacher?) nicht abgetan werden. Aber die Richtung ist aufgezeigt. Immer wieder ist zu fragen: Ja und? Was folgt aus der Einsicht (etwa “die Decke ist weiß”) im Einzelnen? In den Seminaren der weltweiten akademischen Landschaften, wo die jungen Hechte den Mut proben, wird ebenfalls viel Text produziert.
 

03.01.22

kleink ...

Christian Lindner, dem Gesicht anzusehen, dass er klotzt, kündigte an, dass es demnächst 30 Milliarden Entlastung für den Menschen geben wird. Sogar der Rundfunk damit seit Tagen rauf und runter, heute die Zeitungen prominent. Die FAZ aber versteckt auf Seite 24 unter Unternehmen. Sie können sagen: Vorteil ist doch für die Wirtschaft ... als ob “die Wirtschaft” nicht alle wären und übrigens ist die EEG-Umlage kein Vorteil für alle? Eben. Also verhält sich die FAZ-Redaktion kleinkariert, will “es” nicht prominent zugeben. Schön’tach noch Lieben.

Selbstverständlich gibt es in Deutschland das unverzichtbare Recht, Abos zu gefährden.
 

03.01.22

Ach, deswegen ...

KStA weiß: 2021 Die FDP kriegte 2021 fast 5 M€ Spenden, Bündnis 90 / Die Grünen fast 4 M€ und die Nord CDU/CSU kam trotz Söda so wie Anderen durchaus über 3 M€ ...

 ... waren die Trojaner aus Ffm so pikiert auf die FDP

obwohl sie sich inzwischen etwas berappelt haben. Eine Abrechnung fehlt in den LN allerdings noch Immer: “Lindners LIberalismus” vom 19.12.21. Es wird viel verziehen aber vergessen nichts.
 

03.01.22

Frau Vates in KStA, S.4: Zusammen werden wir die Probleme des Jahres 2022 bewältigen.

Volltreffer: Dann bewältigt man schön. Besser: Früh aufstehen, und kräftig zupacken.
 

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