L i b e r a l e   N o t i z e n

Sammlung Originaldokumente in http://www.liberale-notizen.de

 

 

 

Jahres-PK, 19.12.24 des WW Putin. In Stichworten zu dem verbrecherischen Überfall der Ukraine

 

 

(zusammengefasst nach dem Bericht in

https://www.merkur.de/politik/fragen-jahrespressekonferenz-russland-praesident-ukraine-krieg-wladimir-putin-pressekonferenz-live-93477008.html )

 

Wertungen wurden weitgehend vermieden, damit die Chuzpe, Widersprüchlichkeiten (sogar innerhalb dieses einen Auftritts), das Propaganda-Theater, das rabulistische Jonglieren mit Aussagen und Worten besser erkannt werden können. .

 

Tenor der Ausführungen von WW Putin: Normalität, „alles im Grünen Bereich“.

 

 

 

Wirtschaftswachstum 2023/24 Russland 8%, u.a. Deutschland 0%.

 

Milchpreise höher, weil Nachfrage, regional schwankend, gestiegen ist.

 

Militärisch kommen wir dem Ziel täglich näher. Termin für Rückeroberung Kursk könne er nicht genau nennen, andernfalls würden „die Jungs“ natürlich alles dafür geben, doch dann würden viele Soldaten sterben.

 

Viele Menschen in der Ukraine träumen davon, dass Russland sie von „drogensüchtigem Neonazi-Regime“ befreit.

 

Die „Oreschnik“ ist überhaupt nicht aufzuhalten.

 

Ob der Westen vom russischen Atomprogramm nun abgeschreckt sei? "Weiß ich nicht, das musst du sie selbst fragen“, er betont, dass jedes Land, das Russland bedroht, mit einem Angriff rechnen muss.

 

Die ukrainische Armee habe in Donezk eine Menge Ausrüstung der russischen Armee zerstört und die Infrastruktur im Donbass stark beschädigt. Dem entgegnet er, dass man Fortschritte mache und plane, neue Straßen und Kliniken zu bauen, wenn die Ukraine besiegt sei.

 

Ein (angeblicher?) Anwohners der besetzten Region Donezk klagt, sein Haus sei niedergebrannt worden. Putin inszeniert sich als Kümmerer, macht sich Notizen und erklärt dem älteren Herrn, dass das Gesetz auf seiner Seite sei und sich der russische Staat um seine Probleme kümmern werde.

 

Ein US-amerikanischer Journalist fragt, da fällt der Ton der Übertragung weg. Niemand hört, was der Mann sagt. Kurze Antwort „Wo wird er vermisst? Was war sein Name?“, fragte Putin, als er sich Notizen machte.

 

Putin ist offen für ein Meeting mit Trump, wenn der es denn so wolle. Auf die Frage eines US-Korrespondenten – die man nicht hören konnte – behauptete Putin „mit der gesamten Nato“ im Krieg zu sein. Lachend zitiert er Oscar Wilde: „Die Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben.“

 

Er glaubt, dass kein Ukrainer mehr kämpfen wolle. Russland sei für alles „bereit“, ebenso für Verhandlungen – wenn Putins "Forderungen" erfüllt werden.

 

„Die andere Ukraine“-Bewegung – die für die angeblichen Wünsche von „Millionen von Ukrainern“ einsteht – fragt nach Konsequenzen für das „illegitime Selenskyj-Regime“. Er sagt, dass er sich dazu schon mehrfach geäußert hat und glaubt, dass„ alle, die Selenskyjs Befehle ausführen“ sich „mitschuldig“ machen.

 

Was Verhandlungen angeht, habe man keine "Bedingungen". Er wolle sich jedoch nicht „zum hundertsten Mal wiederholen“. Um zu verhandeln, brauche es aber einen „legitimen Repräsentanten“ der Ukraine.

 

Warum den „Helden“ der „militärischen Spezialoperation“, etwa General Igor Kirillow, nicht häufiger gedacht werde. Putin kontert mit dem Ehrgeiz seines Volkes, spricht über die Arbeitsfähigkeit der Russen, schwadroniert über seine Judo-Zeit. Als der Journalist an seine Frage erinnert, entgegnet er, dass der Anschlag auf Kirillow nicht der einzige gewesen ist – schiebt damit die Schuld auf Geheimdienste und Behörden: „Wir müssen einen besseren Job machen“.

 

Helmut Kohl war ein beeindruckender Mann, nicht nur wegen seiner korpulenten Erscheinung, sondern auch aufgrund seiner Überzeugungen“. Selbst nach seiner Amtszeit sei es „immer eine Freude“ gewesen, mit Kohl zu sprechen.

 

Was hat sich seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs geändert? „Ich scherze heute weniger“, sagt Putin daraufhin – unter anderem. Zur Inasion im Februar 2022 behauptet Putin, dass die Invasion habe starten müssen, da die Ukraine zunehmend gegen russische Minderheiten vorgegangen sei.

 

Putin kritisiert das Vorhaben, Keith Kellog solle Verhandlungen im Ukraine-Kruieg einleiten, da der Westen nicht neutral sei und aktiv in den Krieg eingreife, redet die eigene Armee stark, während er die ukrainischen Soldaten mit untrainierten, „streunenden Hunden“ vergleicht, die Kiews Armee von der Straße aufgelesen habe. Fakt sei, dass man einen „langfristigen Frieden“ brauche. Eine vorübergehende Feuerpause (Orban), über eine Waffenruhe (Erdogan) zu sprechen, habe das ukrainische „Regime“ stets abgelehnt, und nicht Moskau, behauptet Putin.

 

Auf die Frage eines BBC-Journalisten, ob Putin mit dem Status quo zufrieden sei, sagt Putin, dass der Ukraine-Krieg nötig sei, da „Russlands Souveränität“ gefährdet gewesen sei. „Russland ist eine unabhängige Macht, die eigene Entscheidung trifft“,