L i b e r a l e N o t i z e n
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Sammlung Originaldokumente in http://www.liberale-notizen.de |
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Laufende Beschlüsse, Erklärungen, Interviews der FDP-Führung vom
30.04.- 15.06.2020 Linda Teuteberg, 15.06: "Wir brauchen echte
Impulse für Vertrauen. Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung, damit
Menschen bereit sind, zu konsumieren und zu investieren. Die befristete
Mehrwertsteuersenkung, die schafft das nicht. " Jens Brandenburg, Heiner Garg,
Ria
Schröder, 14.06: "Nicht erst die Corona-Pandemie macht
deutlich, dass die Diskriminierung homosexueller Männer bei der Blutspende
beendet werden muss." Christian Lindner, 12.06: "Die Digitalisierung
sollte erstens von einem Standortnachteil zu einem Standortvorteil geworden
sein. Ich stelle mir zum Beispiel eine Offensive für die Digitalisierung der
gesamten öffentlichen Verwaltung vor. Zweitens wurde deutlich, dass wir fähig
zur Improvisation sind. Spontan war vieles aus dem Homeoffice
und per Videokonferenz möglich. Davon sollten wir lernen. Die rechtlichen
Rahmenbedingungen sollten dauerhaft mehr ermöglichen als verhindern. Und
drittens ist es Zeit, sich den staatlichen Kernfunktionen zu widmen. Vor
Corona wurde viel lieber über bedingungsloses Grundeinkommen und anderes
diskutiert. Wir sollten uns stattdessen der Leistungsfähigkeit des Staates
bei Bildung, Gesundheitswesen, Justiz, Blaulichtorganisationen und Bundeswehr
widmen." Linda Teuteberg, 10.06: "Mit der
vorübergehenden Senkung der Mehrwertsteuer laufen Union und SPD Gefahr, keine
Abhilfe, sondern ein neues Bürokratiemonster zu
schaffen. Auch die Freien Demokraten hatten diese Maßnahme zunächst in
Erwägung gezogen. Da der Aufwand aber zu groß ist und unklar bleibt, ob der
reduzierte Steuersatz auch wirklich bei den Menschen ankommt, haben wir uns
dagegen entschieden. Die Senkung der Mehrwertsteuer ist eine unsichere
Wette". Linda Teuteberg, 10.06: "Und das „Wumms“-Konjunkturpaket der GroKo
enthält manche richtige Maßnahme, ist aber in vielen Punkten nicht zu Ende
gedacht. Wir brauchen keine kurzfristigen Einmal-Effekte, sondern eine
langwirkende Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit durch steuerliche
Entlastungen, Bürokratieabbau und Investitionen in Bildung und
Digitalisierung. Milliarden-Verteilprogramme mit
der Gießkanne wecken falsche Hoffnungen, dass der Staat es schon richten
werde. Geld scheint endlos da zu sein und vorausschauendes Haushalten keine
Rolle mehr zu spielen. Es muss jetzt aber um die richtigen
Zukunftsinvestitionen gehen und nicht ums Schuldenmachen um jeden Preis a la GroKo. Neue Schulden heute führen zu höheren Steuern morgen.
Der Staat kann vorübergehend Einkommen ersetzen, aber gewiss nicht die
notwendige Wertschöpfung." Linda Teuteberg, 08.06: "Wir brauchen
dauerhafte Entlastung, damit auch private Investitionen getätigt werden,
damit Menschen darauf vertrauen, dass sie auch morgen noch Arbeit haben, sich
jede Arbeitsstunde für sie lohnt und dass sich auch private Investitionen
lohnen. Und damit zusätzlich die öffentlichen Investitionen, die auch
notwendig sind - wir sprechen uns hier für starke Investitionen gerade im
Bereich Digitalisierung und Modernisierung unserer Schulen aus, damit die
auch ankommen, brauchen wir außerdem konkretere Beschlüsse zur
Planungsbeschleunigung. Es gab schon vor Corona einen Investitionsstau, wo
auch Mittel, die bereitstehen, gar nicht ankommen und eingesetzt werden.
Damit die Mittel auf die Straße, in die Schule, ins Breitbandnetz kommen,
muss es auch zur Planungsbeschleunigung konkrete Beschlüsse geben. Hier
wünschen wir uns mutigere Impulse statt halbherziger Maßnahmen, die zeitlich
befristet sind und mit sehr ungewissem Effekt." Linda Teuteberg, 04.06: "Manches an dem
Konjunkturpaket der Großen Koalition geht in die richtige Richtung, vieles
ist aber inkonsequent und teurer als nötig ... Erforderlich ist außerdem eine
stärkere und konkretere Prioritätensetzung für Investitionen in Bildung und
Digitalisierung. " Linda Teuteberg, 02.06: "Wir schauen darauf,
was die Große Koalition bei ihrem Koalitionsausschuss heute zum Thema
angekündigtes Konjunkturpaket beraten und beschließen wird. Wir Freie
Demokraten erwarten, dass da Besseres und Kreativeres herauskommt als eine
Abwrackprämie nur mit dem neuen Namen Kaufprämie. Die Abwrackprämie gehört
abgewrackt. Sie ist keine gute Idee, sie wird auch durch einen neuen Namen
nicht besser. " Hermann Otto Solms, 31.05, mit bemerkenswerten
Aufsatz zum Urteil des BVerfG über das Verhalten der EZB; Auszüge: "In der Politik geht es immer um Macht. Wer Macht hat, versucht
diese auszudehnen. Um dem vorzubeugen, verfügt unsere
freiheitlich-demokratische Grundordnung über ein feingesponnenes Netz, das
die Macht kontrolliert und Machtmissbrauch verhindert ... Nach dem Vorbild der Bundesbank ist die Europäische Zentralbank
unabhängig. Das galt aber auch immer unter einer Bedingung: Ihre einzige
Aufgabe ist die Stabilisierung des Geldwertes in der Eurozone. Darauf hat
gerade die FDP immer bestanden. Sie soll mit ihren Instrumenten eben keine
Wirtschafts- und Konjunkturpolitik machen und ist kein Instrument der
Staatsfinanzierung. Diese Aufgaben bleiben den Nationalstaaten und ihren
Parlamenten vorbehalten. Doch genau in diese Bereiche hat die EZB mit dem
Anleihekaufprogramm eingegriffen ... Es obläge eigentlich dem Europäischen Gerichtshof, die Europäische
Zentralbank auf die Einhaltung ihrer Kernaufgabe der Geldwertstabilisierung
zu beschränken. Doch hier hat er seine Aufgabe vernachlässigt. Der EuGH zeigt seit Jahren eine Tendenz, einseitig zum Schutz
europäischer Institutionen zu urteilen. Er überwacht nicht verlässlich die
Grenzen der Zuständigkeit europäischer Institutionen und die Abgrenzung zu
den Zuständigkeiten der Nationalstaaten. So musste das
Bundesverfassungsgericht auf Basis des Grundgesetzes einschreiten und
erstmals eine Entscheidung abweichend vom EuGH
fällen ... Doch wie kann in Zukunft sichergestellt werden, dass Kompetenzen und
Zuständigkeiten überwacht und eingehalten werden? Zum einen sind die
nationalen Parlamente in der Verantwortung, die geforderte
Subsidiaritätskontrolle zu leisten. Sie müssen verlässliche Strukturen
aufbauen, die die Einhaltung der Kompetenzverteilung und des
Subsidiaritätsprinzips überwachen. Nur so kann ein echter Frühwarnmechanismus
zur Einhaltung der Kompetenzen entstehen. Auch abseits dieser Strukturen
müssen die nationalen Parlamente sich stärker mit den Zielen und Inhalten
europäischer Initiativen beschäftigen. Sie müssen ihre Positionen frühzeitig
in den europäischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess einbringen. Auf europäischer Ebene könnte beim EuGH ein
zweiter Senat eingerichtet werden. Seine Zuständigkeiten sollten ähnlich
gelagert sein wie beim Bundesverfassungsgericht: die Überwachung der
Einhaltung der in den europäischen Verträgen festgelegten Zuständigkeiten
zwischen den Nationalstaaten auf der einen Seite und der Europäischen Union
auf der anderen. Zu deren Einhaltung haben sich die Mitgliedstaaten
verpflichtet. Dem Subsidiaritätsprinzip folgend, würde der zweite Senat beurteilen, welche Aufgaben auf europäischer
Ebene zu erfüllen sind und an welchen Stellen die Mitgliedstaaten, Regionen oder
Kommunen zuständig sind. Ebenso denkbar wäre eine kombinierte Institution aus
den Verfassungsgerichten der Nationalstaaten und dem EuGH" Link zum vollständigen Text im übergeordneten
Dokument. Christian Lindner, 28.05: "Als Ordo-Liberaler
beklage ich schon seit Jahren, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche
Entwicklungen der politischen Reflexion über die Regeln enteilt sind."
Im übrigen ... Nicola Beer, 27.05: "Der Vorschlag, den
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach wochenlangem Streit der
Mitgliedsländer heute vorgestellt hat, ist nicht als Kompromiss geeignet. Zu
sehr wird auf noch größere Summen gesetzt, zu wenig auf stärkere Priorisierung in Zukunftsprojekte in den bevorstehenden
Haushalten. Die Kontroverse um die Gewährung rückzahlbarer Kredite oder nicht
rückzahlbarer Hilfen wird nicht gelöst, sondern nur ein zusätzliches 250
Milliarden Euro Kreditpaket auf 500 Milliarden Euro Zuschüsse gestapelt. Ein
handlungsfähiges Europa bedeutet nicht, dass man wirtschaftliche Krisen mit
Geld zu ersticken versucht ... Es muss klar sein, dass dieser Recovery Plan nicht als Einstig in eine Schuldenvergemeinschaftung missbraucht wird, dies geben
die Verträge nicht her. Kredite, welche die Kommission in einer
Ausnahmesituation aufnehmen will, können nur als Kredite, nicht als Zuschüsse
weitergereicht werden ... Teil der richtigen Antwort für ein innovatives und
wettbewerbsfähiges Europa ist deshalb eine strategische Mittelstands - und
Industriepolitik genauso wie ein klarer Digitalisierungsschub, etwa durch
5-G-Roll-out und ein zukunftsfähiges Gigabit-Netz. Dazu gehört auch ein
sektorenübergreifendes Emissionshandelssystem, um CO2 einen Preis zu geben
... " Wolfgang Kubicki und Michael Theurer,
für „Cicero Online“ einen Gastbeitrag, 26.05, Auszüge: " ... Die
Bewältigung der Krise braucht Wettbewerb und keinen Staatskapitalismus.
Deutschland wurde und wird in der Welt für seinen überwiegend
eigentümergeführten Mittelstand bewundert. Die Corona-Wirtschaft darf nicht
zu einer McDonaldisierung des
Dienstleistungssektors, des Handwerks oder des industriellen Mittelstands
führen. Und schon gar nicht zu einem chinesischen Kommandokapitalismus. Es
kann nicht sein, dass sich der Staat willkürlich in Unternehmen einkauft.
Dort, wo der Umsatz ins Bodenlose gefallen ist, sollte er sich allenfalls
kurzfristig still beteiligen. Wir haben doch die Erfahrung gemacht, dass die Mittelständler besser
wissen, wie man Märkte erobert und innovativ bleibt. Der beste Hersteller von
Atemschutzgeräten ist immer noch ein Familienunternehmen aus Lübeck und kein
VEB. Wettbewerb bleibt das erfolgreichste Entdeckungsverfahren und das
stärkste Entmachtungsinstrument. Zum Wettbewerb muss sich die Innovation
gesellen. Eine steuerliche Forschungsförderung, die größenunabhängig ist,
wäre jedenfalls besser als jede Kaufprämie für die Automobilindustrie ... Die nationale Dimension wird aber nicht ausreichen. Als hochverflochtene
Volkswirtschaft braucht Deutschland Europa und die Welt. Freizügigkeit von
Personen ist ein europäischer Wert an sich. Es hängt aber auch sehr viel
Wertschöpfung daran. Können die Menschen nicht reisen, haut es dem Tourismus
die Beine weg. Doch nicht nur das. Es fehlen dann medizinisches Personal,
Erntehelfer oder Bauarbeiter. Deshalb muss unter Beachtung der neuen
Hygienestandards die Freizügigkeit in Europa wiederhergestellt werden. Das
wäre ein wichtiges Signal des europäischen Miteinanders. Der Vorstoß von Merkel und Macron zu einer
Schuldenunion ist es eher nicht. Statt der Kommission die Schuldenaufnahme zu
gewähren, sollte lieber der ESM zu einem wirklichen Europäischen
Währungsfonds ausgebaut werden. Durch einen politisch unabhängigen
Währungsfonds können harte Reformauflagen mit Finanzzusagen verknüpft werden.
Eurobonds sind das Gegenteil davon ... Linda Teuteberg, 25.05: "Die quasi
hyänenhaften Reaktionen einiger Politiker aus CDU, CSU, SPD und Grünen auf
den Vorschlag der sogenannten 'Sparsamen Vier' zum Thema Wiederaufbaufonds,
Wiederaufbauprogramm für die Europäische Union sind ihrerseits reflexhaft. Da
zeigen sich eher Beißreflexe als ein sachlicher Umgang mit einem Vorschlag
aus vier EU-Mitgliedstaaten. Wenn ein liberaler Ministerpräsident aus den
Niederlanden, eine schwarz-grüne Regierung in Österreich und zwei rot-grüne
Regierungen in Dänemark und Schweden einen Vorschlag machen, dann sollte
darüber sachlich debattiert werden und nach guten Kompromissen in Europa
gesucht werden. Für uns stellt sich nicht die Frage des Ob europäischer
Solidarität, sondern des klugen Wie. Wir brauchen konkrete Hilfe jetzt in einer
Notsituation und dafür einen Fonds, an dem sich auch Deutschland stark
beteiligt. Wir brauchen aber keine Fehlanreize für dauerhafte Verschuldung
und deshalb sollte über diesen Vorschlag sehr ernsthaft diskutiert werden.
Und europäischer Geist bedeutet hier, alle europäischen Mitgliedstaaten
einzubeziehen und über klugen Lösungen für Solidarität zu sprechen. Denn
mittel- und langfristig wird nur Europa stärken, was auch Europas
Wirtschaftskraft stärkt. Und das sind nicht Fehlanreize für Verschuldung, sondern
jetzt Hilfe in der Not, konkrete Solidarität und dann auch Strukturreformen
für ein wirtschaftlich starkes Europa." Christian Lindner, 24.05: "Die Pandemie ist
eine Naturkatastrophe. Sie hat aber Defizite offengelegt, die es vorher gab.
Bei der Handlungsfähigkeit des Staates, der Digitalisierung und der
Zukunftsfähigkeit vieler Branchen. Vor Corona hat unser Land gerne über das
bedingungslose Grundeinkommen und anderes debattiert, wir haben uns einer
Wohlstandsillusion hingegeben. Jetzt sollten wir wieder darüber sprechen,
wovon wir morgen leben wollen ... Ja, die staatliche
Verantwortungsgemeinschaft hat funktioniert. Die Einschätzungen der Regierung
wechselten aber. Masken galten zum Beispiel erst als unnötig, dann als
Höflichkeitsgeste, nun sind sie Pflicht. Als Opposition fragen wir stets
nach, welche Einschränkungen sinnvoll sind. Oft sind die Antworten
unbefriedigend. Nach der Krise sollte das Corona-Management der
Bundesregierung daher im Parlament aufgearbeitet werden. Die Bevölkerung hat
ein Recht darauf, zu erfahren, auf welcher Basis die Regierung entschieden
hat und warum unser Staat unzureichend vorbereitet war." Linda Teuteberg, 18.05: "Wir haben heute in
der Bundesvorstandssitzung eine Aktualisierung, eine Weiterentwicklung
unseres Leitbildes als Freie Demokraten beschlossen. Wir haben 2014 mit dem
Leitbild uns noch einmal vergewissert, aus welchen Haltungen, welchen Werten
heraus wir immer wieder auch auf tagespolitisch sich neu stellende Fragen
unsere Antworten geben. Und davon ist auch das allermeiste weiterhin in dem
aktualisierten Leitbild. Denn unsere grundsätzlichen Werte - für Freiheit und
Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen einzutreten, für Freiheit und
Menschenrechte weltweit zum Beispiel, für eine Politik, die rechnen kann, und
Aufstieg durch eigene Leistung - das ist alles erhalten geblieben, und
gleichzeitig haben wir noch einmal ganz besonders herausgestellt, dass wir -
und das unterscheidet uns von anderen Parteien - Nachhaltigkeit ganz
umfassend verstehen. Dass wir sowohl die wirtschaftliche als auch die
ökologische Zukunft gestalten und kommenden Generationen da ein gut
bestelltes Feld hinterlassen wollen. Und dazu gehört zum einen natürlich die
solide Haushaltspolitik, eine gute Wirtschaftspolitik, Politik, die rechnen
kann. Und zum anderen auch unsere Vorstellung von Umweltpolitik, von
Nachhaltigkeit durch Innovation. Das bedeutet übrigens zum einen
Technologieoffenheit, für die wir ja auch beim Klimaschutz werben. Es ist
auch in einem umfassenden Sinne zu verstehen. Innovation ist auch eine
gesellschaftliche Einstellung und ein Prozess. Wir haben ein positives
Menschenbild, was sieht, dass in der Geschichte Menschen immer wieder auch
mit Knappheiten von Ressourcen umgegangen sind.
Dass sie es geschafft haben, sparsamer mit Ressourcen umzugehen, auch
Ersatzstoffe, Ersatztechnologien zu entwickeln. Und mit diesem positiven
Ansatz wollen wir auch in die weiteren politischen Debatten gehen. Das ist
durchaus konsequent in unserer DNA. Nicht nur, dass Hans-Dietrich Genscher
der erste Umweltminister dieser Republik war und Peter Menke-Glückert 1968 mit zehn Thesen zur Umweltpolitik diese
Debatte in unserem Land angestoßen hat als Liberaler. Auch die Schuldenbremse
zu verankern ist etwas, was auf unsere Wiesbadener Grundsätze in den 90er
Jahren zurückgeht. Wir wollen Verantwortung übernehmen, sowohl für dieses
Land als auch für die Zukunft." Linda Teuteberg, 18.05: "Ich finde es
legitim, nach der Verhältnismäßigkeit der Corona-Einschränkungen zu fragen.
Die Pandemie erfordert Rücksichtnahme der Bürger untereinander, nicht aber
Frag- und Kritiklosigkeit gegenüber dem Staat. Das bedeutet aber auch, als
Demonstrant seine Freiheit verantwortlich und rücksichtsvoll wahrzunehmen.
Abstands- und Hygieneregeln sind selbstverständlich einzuhalten. Für Gewalt
und Verschwörungstheorien fehlt mir Verständnis." Christian Lindner, 16.05: "Wenn eine zweite
Welle uns genauso treffen würde wie die erste, dann wäre das Staatsversagen.
Wir können nicht auf einen Impfstoff warten. Also muss es ein Leben mit
Corona geben ... Frage: Was schlagen Sie vor? "Zum einen regionale
Differenzierung: Wenn die Zahlen irgendwo zu stark steigen, müssen
gegebenenfalls auch Gaststätten, Schulen und Kitas wieder geschlossen werden.
Aber eben nicht überall. Zum anderen konsequente Digitalisierung. Um alle
Infektionsketten schnell nachzuverfolgen, müssen
die seit dem Mittelalter bekannten Instrumente wie Quarantäne und Schutzmaske
um digitale Lösungen ergänzt werden." Zu der Forderung des SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans
nach höheren Steuern und Abgaben erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied Volker Wissing,
15.05: "Der Vorschlag des SPD-Parteivorsitzenden ist ein
Wohlstandsvernichtungsprogramm. Die
SPD sollte sich von dem Irrglauben verabschieden, dass höhere Steuern stets
auch zu höheren Steuereinnahmen führen. Die deutsche Wirtschaft wird noch
geraume Zeit eher auf Unterstützung angewiesen sein. Wir brauchen
international wettbewerbsfähige Steuern und Abgaben, damit die Unternehmen
wieder Boden unter die Füße bekommen, Arbeitsplatzverluste vermieden werden
und die Normalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zügig voranschreitet.
Dazu ist eher eine Ent- als eine Belastung
gefragt." Volker Wissing, 14.05: "Aus Sicht der
Freien Demokraten sind die einbrechenden Steuereinnahmen eine Aufforderung,
zu einer verantwortungsbewussten Haushaltspolitik zurückzukehren. Ausgaben
und Einnahmen müssen wieder in Einklang gebracht werden. Die einbrechenden Steuereinnahmen
zeigen auch, dass höhere Steuern und Abgaben im Moment keine Option sind.
Eine schwächelnde Wirtschaft zusätzlich zu belasten, wäre aus wirtschafts-
und finanzpolitischer Sicht unverantwortlich." Anlässlich der ... Debatte der EU-Abgeordneten zum 70. Jahrestag der
Schumann-Erklärung erklärt Nicola Beer, 14.05: „Europa
lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine
einfache Zusammenfassung. Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die
zunächst eine Solidarität der Tat schaffen." Beer: "Dieser Satz von
Robert Schumann zur Geburtsstunde Europas hat nichts an Aktualität
verloren." Zu den ... Empfehlungen der EU-Kommission zu Lockerungen der Corona-
Maßnahmen und mit Blick auf die schrittweise Aufhebung von Grenzkontrollen an
den Binnengrenzen Europas erklärt Nicola Beer, 13.05:
"Schlagbäume müssen nun grenzüberschreitenden Hygiene-Konzepten weichen!
Wir müssen Europas Bürgern ihre Freizügigkeit zurückgeben. Es geht bei der
Eindämmung des Virus nicht um Nationalitäten und Landesgrenzen, sondern es
kommt darauf an, grenzüberschreitende Hygiene- und Schutzkonzepte zu
installieren. Maßnahmen wie z.B. Abstandsregeln, Maskenpflicht, Virus-Tracing-App und konsequente
Testung bieten Möglichkeiten zum Gesundheitsschutz und zur Unterbrechung von
Infektionsketten unabhängig davon, auf welcher Seite einer Landesgrenze man
sich aufhält. Es darf daher keinen Unterschied machen, ob ein Luxemburger oder
ein Deutscher in die Bäckerei geht und wo diese in Europa liegt; wichtig ist,
dass sich alle an die Sicherheitsmaßnahmen halten. Es kann nicht angehen,
dass Regionen, ja zum Teil sogar Ortschaften mitten in Europa erneut durch
Grenzen geteilt bleiben, die längst überwunden waren. Das ist nicht
Europa!" Hans-Ulrich Rülke / Uwe Hück (SPD),
13.05: Herr Rülke, Herr Hück,
was ist Ihr Eindruck: Wer leidet derzeit besonders unter den
Corona-Einschränkungen: Die Unternehmer, die um die Zukunft ihrer Betriebe
fürchten? Oder doch erst einmal die „kleinen Rädchen“, die Arbeitnehmer? Rülke: "Natürlich beide. Und zwar in unterschiedlicher Härte. Es gibt in
der Wirtschaft welche, die profitieren, zum Beispiel der Online-Handel. Und
es gibt viele, die massiv leiden. Zum Beispiel Gastronomie und
Tourismus-Gewerbe. Insgesamt gibt es deutlich mehr Verlierer. Dort, wo die
Unternehmen keine Gewinne mehr machen, dort wo sie in Kurzarbeit gehen,
leiden auch die Beschäftigten. Deswegen ist es höchste Zeit, jetzt, wo die
Begründung für den Shutdown nicht mehr gegeben ist
– nämlich dass wir verhindern wollen, dass unser Gesundheitswesen an seine
Grenzen kommt – die Wirtschaft wieder hochzufahren." Herr Hück, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Wer
leidet gerade besonders. Hück: "Das gesamte Land leidet. Dabei ist das Schlimmste für die
Unternehmen und die Arbeitnehmer, dass sie nicht
planen können. Wir brauchen eine Strategie, die die Industrie motiviert und
Arbeitsplätze erhält. Es werden Arbeitsplätze verloren gehen. Aber nicht
alleine wegen Corona, sondern weil sich Deutschland schlecht aufgestellt hat
in der Digitalisierung und schlecht aufgestellt hat in der Antriebstechnik.
Darum müssen wir schnell handeln." Frage: Sie kritisieren jetzt, der „Lockdown“
sei zu scharf. Es wurden aber gleichzeitig massive Hilfsmaßnahmen –
beispielsweise das Kurzarbeiter-Programm – beschlossen. Hück: "Kurzarbeit ist gut, um die Menschen erst einmal in Arbeit zu
halten. Wir dürfen aber nicht immer nur auf die Dax-Unternehmen schauen. Was
nützt es der Gastronomie, wenn Leute in Kurzarbeit gehen? Ein Autobauer kann
die Produktion nachholen. Aber ein Essen im Restaurant, das in den letzten
zwei Wochen nicht gegessen wurde, lässt sich nicht nachholen. Deshalb müssen
wir dringend schauen, dass Öffnungen wieder möglich sind – mit entsprechenden
Hygienevorgaben. Frage: Teilen Sie diese Einschätzung, Herr Rülke?
Wurde zunächst richtig gehandelt? Rülke: "Zu Beginn dieser Krise war nicht sicher, dass wir nicht solche
Zustände bekommen würden wie in Italien. Das Land kontrolliert
runterzufahren, war richtig. Im Landtag haben wir diese Politik mitgetragen.
Wir haben auch die Schuldenbremse gelockert, um Milliarden für Soforthilfen
zur Verfügung zu stellen. Jetzt muss aber klar sein: Keinen Tag länger als
unbedingt notwendig dürfen wir die Wirtschaft belasten ... Ein bisschen mehr
Reaktionsschnelligkeit hätte wahrscheinlich einige Schäden in
Baden-Württemberg verhindern können." Hück: "Mir fehlt da auch die Stimmigkeit. Wenn Unternehmen die
Produktion wieder hochfahren dürfen, also Mitarbeiter an einem Band ganz eng
zusammenarbeiten können, aber die Gastronomie bleibt geschlossen, dann werden
Sie die Menschen davon nicht überzeugen können, dass das Konzept gut
ist." Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über Anleihekäufe der EZB gab Linda Teuteberg,
am 11.05.20 folgendes Statement ab: " ... Schließlich haben wir das
Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in den letzten Tagen bekommen zu den
Anleihekäufen der EZB. Und das ist richtig und wichtig, dass das
Bundesverfassungsgericht hier auch kontrolliert, ob deutsches
Verfassungsrecht eingehalten wurde. Und wir sollten jetzt genau dafür sorgen,
dass unter Einhaltung aller Regeln - auch zum Beispiel der demokratischen
Verantwortung für den Haushalt, dem Zusammenhang von Handeln und Haften - gut
zusammengearbeitet wird zwischen Mitgliedstaaten und Europäischer Union. Wir
brauchen keine Gerichtsschelte, sondern wir brauchen eine gute Zusammenarbeit
im Rahmen der Regeln. Christian Lindner, 07.05: " ... mit Risiken
muss man umgehen. Man muss sie abschätzen und dann politisch auch
Vorbereitungen treffen. Ich möchte mir da keine Angst mehr machen lassen. Wir
haben alle an Sensibilität gewonnen und werden in einer zweiten Welle nicht
nur im Gesundheitswesen, sondern auch im Alltag mit Hygiene und Abständen
damit umgehen können. Wir können zudem regional reagieren in den Gegenden, wo
es einen neuen Infektionsherd gibt, mit einem lokalen Shutdown.
Aber wir müssen nicht mehr das ganze Land in einem Zustand des Stillstands
halten. Wenn es in Passau ein starkes Infektionsgeschehen gibt, muss man
nicht auf einer Nordseeinsel die Hotels schließen. Man muss da eingreifen, wo
es Infektionen gibt. Wenn wir zurück zum gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Leben wollen, müssen wir neue, intelligentere Wege finden,
mit so einer Bedrohung umzugehen als alles stillzulegen." Linda Teuteberg, 07.05: "Unser
Wirtschaftsleben ist ja nicht wegen eigener Schwächen in Schwierigkeiten
geraten, sondern wegen der Auswirkungen des Virus. Leider führt das jetzt
dazu, dass Deutschland Schulden macht. Auch meine Partei hat diesen Maßnahmen
schweren Herzens zugestimmt, weil sie notwendig waren. Umso mehr müssen wir
aufpassen, dass wir das Schuldenmachen nicht zum Prinzip erheben, so als
stünde Geld unbegrenzt zur Verfügung. Die große Koalition hat vor der Krise
die Ausnahmekonjunktur genutzt, um lauter Wohltaten zu beschließen, die teure
und langfristige Verpflichtungen für die Zukunft darstellen, statt
Zukunftsinvestitionen zu tätigen. Die Rente mit 63, die Mütterrente oder die
geplante Grundrente. Das wird uns noch auf die Füße fallen. Dafür hat man zum
Beispiel den Katastrophenschutz in den vergangenen Jahren offenbar nicht mehr
so stark als öffentliche Aufgabe gesehen. Geld wurde lieber für anderes
ausgegeben." Die FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg,
06.05, Gastbeitrag: "Demokratie braucht die offene" Debatte:
"Es wirkt so einfach: In der Coronakrise
fahren wir alles herunter und warten, bis es einen Impfstoff gibt. Dann
fahren wir alles wieder hoch und machen dort weiter, wo wir aufgehört haben.
Wie lange es auch immer dauert. So klang lange Zeit der Tenor der Diskussion
um Lockerungen vonseiten der Bundesregierung, so klingt er manchmal noch.
Hört sich gut an, funktioniert aber leider nicht ... Wenn sie zu lange
stillsteht, hat das weitreichende Folgen in allen Bereichen des Lebens. Das
Ende eines Shutdowns ist weit anspruchsvoller als
sein Anfang ... Darum müssen die schwerwiegenden Auswirkungen der
Freiheitseinschränkungen immer wieder mit dem Gesundheitsschutz abgewogen
werden. Unsere Demokratie braucht die offene Debatte wie die Luft zum Atmen.
Denn nur so funktioniert Willensbildung: Für alle sichtbar werden Argumente
ausgetauscht und abgewogen. Übrigens auch verschiedene Erfahrungen,
Sichtweisen und Ideen. Eine solche Debatte ermöglicht, eine informierte
Einschätzung zu entwickeln. Außerdem sendet sie ein Signal aus: Wir prüfen
ständig, was möglich ist und wir werden, wenn und soweit der Infektionsschutz
es zulässt, schrittweise zur Normalität einer offenen Gesellschaft
zurückkehren. Das gibt Perspektive und schafft Akzeptanz auch für
schmerzliche Einschränkungen. Die Freien Demokraten fordern diese Debatte seit mehreren Wochen und
langsam hat auch die Bundesregierung verstanden, dass Öffnungen diskutiert
und vorbereitet werden müssen. In einigen Ländern gibt es erste Lockerungen.
Das begrüßen wir. Leider kommen auch Vorschläge auf, die über das Ziel
hinausschießen. Dazu gehört der Plan des Gesundheitsministers, einen
Immunitätsausweis einzuführen, der Genesenen ihre Ungefährlichkeit
bescheinigt. Sie hätten sich damit wieder frei bewegen dürfen, der Rest der
Gesellschaft nicht. Hier wären die Nebenwirkungen jedoch größer als der
Nutzen. Es sollte, auch in Zeiten von Corona, nur Arzt und Patient etwas
angehen, welche Erkrankungen jemand hatte. Außerdem würde ein solcher
Corona-Pass die Gesellschaft zwangsläufig spalten. Zudem würde mit dem Pass
ein starker Anreiz geschaffen, sich aktiv zu infizieren. Das kann nicht gut
gehen. Wir müssen mit strikten Hygienekonzepten, Abstandsgeboten und so vielen
Tests wie möglich arbeiten und dabei regional differenziert vorgehen. Das
heißt auch: Wenn es einen lokalen Ausbruch gibt, müssen lokal Maßnahmen
ergriffen werden – bis hin zum neuerlichen Shutdown.
Mittlerweile liegt der Immunitätsausweis von Jens Spahn auf Eis. Er fand
offenbar keine Akzeptanz. Zuvor wurde er öffentlich diskutiert – so wie es in
unserer Demokratie sein sollte. Präsidium der Freien Demokratischen Partei auf seiner digitalen Sitzung
am 04.05 "Mut für die Zukunft machen": Corona-Krise überwinden, Mut
für die Zukunft machen: Anti-Rezessionsprogramm für sichere Arbeitsplätze und
eine starke Wirtschaft. Link zum Text des Beschlusses im übergeordneten
Dokument. Linda Teuteberg, zu den Beratungen von Kanzlerin
Angela Merkel und den Ministerpräsidenten über die Corona-Maßnahmen, am
30.04: "Wirtschaftliche Gesundung wird Langstrecke und braucht Vorfahrt
für Wachstum und Beschäftigung" "Die Schalte von Kanzlerin und Ministerpräsidenten hat keine großen Schritte für Öffnung gebracht, sondern
Ankündigungen, wo Konzepte zu erarbeiten sind. Mit jedem Tag der
Einschränkungen werden diese begründungsbedürftiger. Es ist wichtig, dass in
unserem Rechtsstaat die Einschränkung von Freiheiten begründungsbedürftig
ist, nicht ihr Gebrauch. Insofern brauchen wir hier endlich bessere Konzepte.
Wir erwarten, dass mit Priorität für Bildung und Wirtschaft Planungssicherheit
geschaffen wird. Dass jetzt die Zeit genutzt wird, die offenbar in den
letzten Wochen nicht genügend genutzt wurde, um die Sicherstellung des
Gesundheits-, des Infektionsschutzes mit einer Wiederaufnahme von Bildung und
Wirtschaft in Einklang zu bringen. Da muss in der nächsten Woche mehr kommen,
denn es geht um den notwendigen Infektionsschutz und dafür darf die Freiheit
so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Denn, und das ist gerade am heutigen Tag mit Blick auf den 1. Mai
wichtig nochmal zu sehen: Deutschland steht vor der schwersten
Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Und da ist die Frage für
viele Menschen auch, dass sie ganz klar gesund durch die Corona-Krise kommen
wollen, aber danach auch noch einen Arbeitsplatz haben wollen. Und deshalb
ist jetzt einiges geboten: Nämlich zum einen Planungssicherheit zu schaffen,
wie wir unter Wahrung des Gesundheitsschutzes wieder den Betrieb, wo irgend
möglich, aufnehmen. Und schließlich neue Prioritäten zu setzen. Wir müssen
eine Vorfahrtsregel für Wachstum und Arbeitsplätze haben bei allen
politischen Maßnahmen. Wir müssen alles tun, was dem Erhalt von
Arbeitsplätzen dient und die Schaffung neuer Arbeitsplätze erleichtert und
alles unterlassen, was diesem Ziel entgegensteht, was es erschwert,
Arbeitsplätze zu schaffen. Und wir müssen mit dem so guten Instrument der Kurzarbeit - und die
Zahlen sind besorgniserregend, dass schon für über 10 Millionen Beschäftigte
Kurzarbeit angemeldet wurde – richtig umgehen. Dieses gute, bewährte
Instrument, das eine Brücke ist aus der Krise in die Zeit nach der Krise ist,
hat sich bewährt. Und es kommt jetzt darauf an, dass es für möglichst viele,
die es brauchen, schnell und unkompliziert zur Verfügung steht. Wir müssen
hier aber auch aufpassen, dass uns nicht finanziell die Luft ausgeht. Die
Ressourcen sind dort begrenzt. In der Krise wurde geklotzt statt zu kleckern.
Und es muss auch etwas zum Klotzen da sein. Das wird nicht auf Dauer der Fall
sein. Deshalb müssen wir das sehr zielgenau und bedacht einsetzen, damit es
viele schnell und unkompliziert bekommen. Und schließlich brauchen wir für eine Wiedergesundung unserer Wirtschaft
nach dieser Corona-Krise - und das wird uns länger beschäftigen: Nicht nur
der Kampf gegen den Virus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Auch die
wirtschaftliche Gesundung wird eine Langstrecke sein und kein Selbstläufer.
Dafür brauchen wir Entlastung von Menschen und Betrieben. Wir brauchen neue
Substanz, die uns auch über Schwierigkeiten trägt, Eigenkapital für Menschen
und Unternehmen. Und deshalb sollte es nicht um Substanzbesteuerung gehen,
sondern um Entlastung der Menschen, um die vollständige Abschaffung des Soli
rückwirkend zum 1. 1. dieses Jahres, um die Abschaffung des Mittelstandsbauches bei der Einkommensteuer, dass wir
kleine und mittlere Einkommen, Unternehmen, fleißige Menschen der arbeitenden
Mitte entlasten. Und schließlich, dass wir auch für unsere Unternehmen in
Deutschland bessere Investitionsbedingungen schaffen mit verbesserten Abschreibungsbedingungen.
Darauf kommt es jetzt an. Auf Vorfahrt für Arbeitsplätze und Wachstum, damit
der 1. Mai auch ein Tag der Arbeitsplätze ist und möglichst viele Menschen
weiter berufliche Perspektiven haben." |