L i b e r a l e N o t i z e n
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PRESSEDIENST BUENDNIS 90/DIE GRUENEN Bundesvorstand Julia Jorch, Pressesprecherin Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115
Berlin Datum: 15.05.2017 Nr.: 26-17 Kommentierung in rot gesetzt Bundesregierung muss Chance ergreifen: Gemeinsam mit Frankreich
Europa stärken ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Anlässlich des Antrittsbesuches in Deutschland des neu gewählten
Präsidenten Frankreichs Emmanuel Macron erklärt Cem
Özdemir, Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Mit Emmanuel Macron wurde gestern ein
ausgewiesener Pro-Europäer ins Amt des französischen Präsidenten eingeführt.
Nach Alexander van der Bellen in Österreich und Jesse Klaver
in den Niederlanden hat auch Macron gezeigt, dass
man nicht trotz, sondern gerade mit einem entschlossenen pro-europäischen
Wahlkampf erfolgreich sein kann. (Herrn Macron
fällt wegen diesem Lob sicher ein Stein vom Herzen) Der scharfe Ton im französischen Wahlkampf hat uns (welcher uns ist da gemeint?) aber auch gezeigt: Es steht viel auf dem Spiel für
Frankreich und für Europa. Wenn Frankreich in den nächsten Jahren vor allem
wirtschaftlich nicht auf die Beine kommt, stürzt die Europäische Union in
eine existenzielle Krise. Macron muss nun zeigen,
dass er seine pro-europäischen Bekenntnisse in erfolgreiche Politik für
Frankreich und Europa umsetzen, notwendige Veränderungen tatsächlich bewirken
kann – und dafür braucht er unsere Unterstützung. Doch noch ehe Emmanuel Macron mit konkreten
Ideen und Forderungen auf Deutschland zugekommen ist, bellen und beißen
Vertreter von Union und FDP bereits und diffamieren (sowas tun die Sog.Grünen selbstverständlich nie … ) vorab Ideen und Vorstellungen des
neuen Präsidenten. Finanzminister Wolfgang Schäuble setzt lieber gleich auf
Abwehr, statt ernsthaft über eine Kurskorrektur zu diskutieren. Aber wer
diese historisch einmalige Chance verpasst, gemeinsam mit Frankreich Europa
zu stärken und voranzubringen, verspielt die Zukunftsfähigkeit des gesamten
Kontinents. (Wenn die Sog.Grünen das sagen muss die
Lage sehr ernst sein) Es liegt jetzt an der Großen Koalition, sich dieser Verantwortung
bewusst zu werden. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, schnell zu
handeln und nicht erst die Bundestagswahlen abzuwarten und damit wertvolle
Zeit verstreichen zu lassen. Wenn Kanzlerin Merkel heute Macron
in Berlin empfängt, sollte sie die Weichen dafür stellen. (Wenn die Sog.Grünen anweisen, schlägt die komplette Republik die Hacken
zusammen … leider haben sie unterlassen, konkret zu sagen wie die
Schulze/Merkel den Herrn Macron unterstützen sollen
… das ist eben dieser typische Denk und Sprech in Metaebene, die gut klingt
aber Irrationalität und fehlende Systematik produziert) Bei aller Euphorie über Emmanuel Macron hat er
bislang aber leider wenig Interesse an einer ökologischen Transformation der
Wirtschaft gezeigt (statt zu lesen, was Macron vernünftigerweise formuliert hat,
weiß ein durchaus promintenter Mensch von den Sog.Grünen
offenkundig nicht, wovon er spricht) . Allerdings ist Präsident Macron offen für
zukunftsfähige Innovationen, die die Wirtschaft voranbringen. Genau hier
könnte eine gemeinsame deutsch-französische Initiative ansetzen: Mit einem
gut ausgestatteten Zukunftsfonds im EU-Haushalt könnte die soziale und
ökologische Modernisierung in Europa vorangebracht werden (bla-bla, was denn konkret?). Mit einem Green New Deal würden wir gleich drei
Fliegen mit einer Klappe schlagen: wir (wer ist dieser wir) kurbeln (typisch infantile
Ausdrucksweise) die Wirtschaft an, schaffen zukunftsfähige Jobs und machen die
Jahrhundertaufgabe Klimaschutz endlich auch zum Jahrhundertprojekt Europas.
Eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft bringt die europäische
Konjunktur in Schwung, bekämpft die massive Jugendarbeitslosigkeit im Süden
Europas und schafft Perspektiven – und Europas Umwelt wird lebenswert auch
für künftige Generationen erhalten." (den Sog.Grünen
unbedingt den Nobelpreis der Literatur verleihen). |